Kapitel 51

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Samus Sicht

An diesen Abend gingen wir erst ziemlich spät ins Bett, selbst unsere Kinder hatten jede menge Spaß gehabt! Seija zog sich ihr schlaf T-Shirt über den Kopf und kuschelte sich zu mir ins Bett. "Ich bin froh, dass deine Mutter endlich zu Besuch gekommen ist!" Ich zog meine Frau noch etwas mehr an mich und strich ihr immer wieder über den Arm. "Mmhhh ich auch!" Ich sah sie kurz an. "Ist alles in Ordnung?" Unsicher richtete sie sich ein wenig auf, was mich seufzen ließ. "Ich bin die ganze zeit am überlgen, was Mikko mit uns besprechen möchte!" Seija legte ihren Kopf wieder auf meine Brust und fuhr mit ihren Fingern über meine Muskeln. Leise seufzte ich und schloss meine Augen, so sehr hatte mir ihre Nähe gefehlt! Sie zeichnete ein kleines Herz auf meinen Bauch, ich hatte große mühe mein stöhnen zurückzuhalten und hätte sie am liebsten ganz auf mich gezogen! Da ich aber nicht wusste ob sie schon bereit war, um mit mir zu schlafen, blieb ich einfach ruhig liegen und genoss ihre berührungen! Ich musste schlucken und sprang im nächsten Moment aus dem Bett, als sich mein kleiner Freund bemerkbar machte! "Sorry, ich glaube ich habe zu viel gegessen!" Log ich und eilte aus dem Schlafzimmer. Ohne zu klopfen riss ich die Tür zum Bad auf und knallte sie direkt hinter mir zu, ich drehte den Schlüssel im Schloss und seufzte leise.
Ein paar mal Atmete ich tief durch, wieso musste mir das ausgerechnet jetzt passieren?! Ich versuchte mich wieder zu beruhigen und sprang im nächsten Moment unter die Dusche, wenn mir eins helfen würde, dann wäre das eine eiskalte Dusche! Ich drehte das Wasser auf und zuckte zusammen, es war wirklich eiskalt! Ich schloss meine Augen und lehnte meinen Kopf an die Wand, ich war schließlich auch nur ein Mann, ich wollte aber auch nicht, dass sich meine Frau bedrängt fühlte?! Ich Amtete tief durch und spürte die ersten Tränen über meinen Wangen laufen, wieso hatte mir Riku das nur angetan?! Was hatte ich ihm getan, dass er mir alles kaputt machen musste?! Ich drehte mich um und lehnte mich mit dem Rücken an die Wand, auch wenn Seija langsam wieder die alte wurde, hatte Riku uns doch so viel kaputt gemacht! Seufzend drehte ich das Wasser wieder aus, trocknete mich ab und zog mir meine Boxershorts wieder an, ich Atmete noch einmal tief durch bevor ich wieder zum Schlafzimmer lief. "Geht es wieder?" Seija sah mich besorgt an, ich nickte legte mich ins Bett und drehte mich mit dem Rücken in ihre Richtung, ich konnte nicht mit ihr sprechen, nicht jetzt! Seija seufzte und schaltete das Licht aus, auch wenn es mir gerade in der Seele weh tat konnte ich sie jetzt nicht ansehen!
Am nächsten Morgen wurde ich durch die Strahlen der Sonne geweckt, ich drehte mich um aber Seija lag nicht mehr neben mir. Seufzend stand ich auf und holte mir eine Jeans aus dem Schrank, zog diese über und lief zu den anderen in die Küche. "Hyvää Huomenta!" Meine Mutter reichte mir ihren Kaffee und deutete mit dem Kopf Richtung Terrasse. "Ich weiß zwar nicht, was zwischen euch vorgefallen ist, aber Seija ist ziemlich niedergeschlagen!" Ich nahm einen Schluck von meiner Mutter ihrem Kaffee, stellte die Tasse auf die Insel und lief zu meiner Frau nach draußen. "Hey..." Unsicher blieb ich mit etwas Abstand stehen und lächelte schwach. "Hey..." Sie sah mich kurz an, ehe sie wieder zu Jonne und Jesse sah. "Darf ich mich setzen?" Sie zuckte mit den Schultern und sah mich wieder an. "Es ist schließlich auch dein Haus!" Ich nickte und setzte mich ihr gegenüber. "Seija ich glaube ich muss dir das was erklären..." Sie sah mich nun wieder an.
Ich seufzte erneut und fuhr mir durch die Haare. "Seija gestern Abend... Mir war es nicht übel, ich hatte eher ein anderes Problem und da ich dich nicht bedrängen möchte, habe ich eine kalte Dusche genommen, aber..." Ich seufzte erneut. "Ich konnte dich nicht ansehen, weil... Verdammt! Seija ich liebe dich und möchte nur zu gerne wieder mit dir schlafen, aber da ich weiß was du durch gemacht hast und die... die..." Mir schossen Tränen aus den Augen, die ich mir eilig weg wischte. "Die Vergewaltigung!" Murmelte sie, worauf ich nickte. "Ich möchte dich nicht bedrängen, ich möchte das du weißt, dass ich auf dich warten werde und wenn du wieder so weit bist, dann bin ich es auch!" Meine Frau wischte sich ihre Tränen aus dem Gesicht und hielt mir ihre Hand hin. "Samu ich kann dir nicht sagen, ob ich schon so weit bin oder nicht! Momentan bin ich nur froh, dass es endlich bergauf geht!" Ich nickte nachdenklich und lächelte sie schwach an, aber nach ein paar Minuten liefen mir wieder neue Tränen über meine Wangen. Meine Frau stand auf, setzte sich auf meinen Schoß und legte ihre Arme um meinen Hals. "Samu, wir haben jetzt so viel geschafft, da werden wir das auch noch schaffen!" Ich schüttelte den Kopf und sah sie kurz darauf an. "Das ist es ja gar nicht!" Seija runzelte die Stirn. "Es ist... Er hat so viel kaputt gemacht und... Ich habe gedacht, dass ich dich für immer verloren! Ich liebe dich, nur du machst mich erst komplett!" Meine Frau wischte mir zärtlich meine Tränen aus dem Gesicht und lächelte mich an. "Ich bin hier und ich werde auch hier bleiben! Samu ich liebe dich genauso und werde den rest meines Lebens nur mit dir verbringen!" Ich versuchte nicht erneut los zu heulen, aber ich war immer noch unglaublich dankbar, dass ich Seija wieder in meinen Armen halten durfte.

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