Kapitel 36

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Seijas Sicht

Leise seufzend sah ich aus dem Fenster, Samu hatte ja recht es müsste mir eigentlich egal sein, was mit Riku passiert ist, aber er war doch meine erste große Liebe gewesen! Ich sah Samu an und seufzte erneut. "Kaunis bitte sei nicht böse auf uns, aber nach allem was passiert ist..." Ich legte meinen Finger auf seinen Mund und schüttelte den Kopf. "Ihr habt ja recht, ich muss auf andere Gedanken kommen! Aber Riku war meine erste große Liebe, da kannst du doch bestimmt auch verstehen, dass es für mich ein Schock gewesen ist?!" Samu legte seinen Arm über meine Schulter und zog mich an sich. "Ich verstehe dich ja, aber was mich glücklich macht, dass er dir nicht noch einmal weh tun kann!" Leise seufzend schloss ich meine Augen und nickte. "Ich wüsste aber trotzdem gerne was passiert ist, wieso er so tief gesunken ist! Es können doch nicht nur die Drogen gewesen sein?!" Samu seufzte, worauf ich ihn sofort wieder ansah. "Weißt du mehr?" Er schüttelte den Kopf und zog mich wieder zu sich ran. "Drogen verändern einen... Seija, Riku war mein bester Freund gewesen, er hätte immer zu mir kommen können! Aber anstatt mit mir zu reden, greift er lieber zu Drogen und Entführt dich dann auch noch, von dem rest ganz zu schweigen!" Ich löste mich erneut von meinem Mann und sah ihn mit Tränen in den Augen an. "Samu ich liebe dich mehr als mein Leben, aber bitte kannst du mir eins versprechen?!" Samu runzelte die Stirn und nickte. "Bitte werde nie so wie Riku... Auch, wenn ich immer noch meine Zeit brauche, hoffe ich, dass wir zusammen alt werden können!" Samu zog mich zu sich ran und presste seine Lippen auf meine. "Kaunis ich liebe dich mehr als mein Leben und würde dir niemals weh tun und verlassen würde ich dich erstrecht nicht! Du machst mich erst komplett, du und unsere Kinder!" Mir liefen meine Tränen über mein Gesicht, auch wenn ich wusste, dass Samu mich von ganzen Herzen liebt, hatte ich in den letzten Wochen ziemlich viel Angst bekommen. Angst, dass er mich verlässt weil ich durch Riku ein ziemlicher Nervenbündel war! "Kaunis ich weiß, dass wir momentan eine schwierige Zeit überstehen müssen, aber auch das bekommen wir hin und wenn wir erst in unserem neuen Haus sind, dann wird es dir ruckzuck besser gehen!" Kurz musste ich lächeln und lehnte meinen Kopf wieder an Samus Brust. "Mir geht es ja schon besser, aber der Schock sitzt immer noch tief! Ich weiß auch, dass ich nicht mehr die selbe bin, seit Riku... seit ich ver..." "Kaunis, erinnerst du dich an mein Ehe versprechen? Dir alleine gehört mein Herz, daran wird sich auch nie etwas ändern! Ich werde bei dir bleiben und dir helfen, wo ich nur kann, dass wir endlich wieder glücklich sind und auch wieder nach vorne sehen können!" Ich wischte mir meine Tränen aus dem Gesicht und Atmete tief durch. "Ich liebe dich Samu, jeden Tag mehr weißt du das?!" Ich legte meine Hände an seine Wangen und drückte zärtlich meine Lippen auf seine. "Vielleicht tut es mir ja doch ganz gut, mal von Finnland weg zu kommen!" Mein Mann lächelte schwach und lehnte seine Stirn an meine. "Wer weiß, vielleicht fangen wir ja hier noch mal ganz von vorne an!" Ich musste lachen und sah von Samu zu Shelly, die mich sehr irritiert ansah. "Samu möchte sich vielleicht hier nieder lassen, wenn ich ihn richtig verstanden habe!" Samu lachte kurz und schüttelte den Kopf. "Aus Finnland würde ich nie weg gehen, aber wenn es uns gefällt und dir London gut tut, habe ich an ein Ferienhaus gedacht!" Shelly klatschte in die Hände, dass ich zusammen zuckte. "Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken, aber die Idee gefällt mir, meine beste Freundin gleich um die Ecke!" Ich schüttelte den Kopf und sah wieder aus dem Fenster.
Die Stadt war von oben noch schöner! Ich Atmete tief durch und nahm mir vor endlich nach vorne zu sehen, ich wollte wieder lachen können, mit meinen Kindern im Garten toben und auch endlich wieder Spass an meinem Leben haben! Ich nahm Samus Hand und verschränkte meine Finger mit seinen. "Danke! Danke, dass du deinen Sturen Kopf manchmal durch setzt!" Mein Mann sah mich mit gerunzelter Stirn an und zuckte mit den Schultern. "Für das hier muss ich dir danken!" Ich deutete aus dem Fenster und lächelte Samu dabei an. "Kaunis, ich würde alles ausprobieren, wenn es dir dadurch besser geht!" Ich gab Samu einen Kuss und lehnte meinen Kopf anschließend an seine Schulter. "Samu, ich möchte mit dir wieder glücklich werden und wieder lachen können!" Samu hauchte einen Kuss auf meine Stirn. "Das wirst du Kaunis, das wirst du! Die Kinder und ich werden dir dabei helfen!" "Und ich!" Lachend sah ich meine beste Freundin an, wer hätte gedacht das die Frau mit der Riku damals Fremd gegangen ist, mal meine beste Freundin werden würde?! Der Flieger setzte zur Landung an und langsam war ich schon ziemlich gespannt darauf, wie Harry und meine beste Freundin so Leben! "Holt Harry uns ab?" Ich sah meine beste Freundin an, aber sie schüttelte den Kopf. "Leider nicht, er ist im Studio neue Musik aufnehmen." Kurz sah ich zu Samu, auch wenn er seinen Termin Kalender momentan ziemlich leer gefegt hatte, war es nur eine Frage der Zeit bis er mit Sunrise wieder auf der Bühne stand. "Bin gespannt, was dein Mann für Musik macht!" Samu grinste, ich wusste das er ziemlich neugierig war und fragte mich jetzt schon, wie oft wir Samu und Harry hier in London zur Gesicht bekamen!

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