Seijas Sicht
Ich war froh, dass es endlich bergauf ging und ich wieder lachen konnte! Selbst meine Kinder waren ausgeglichener als vorher und das, obwohl bis auf Jonne niemand wusste, weshalb sie lange nicht nach Hause konnten! Lächelnd stand ich am Fenster und beobachtete meine Kinder beim Spielen, als sich von hinten ein paar Arme um mich legten. "Woran denkst du, Kaunis?" Samu legte sein Kinn auf meine Schulter. "An gar nichts, ich genieße es nur gerade den Kindern beim Spielen zuzusehen!" Ich legte meine Hände auf seine Arme. "Ja, es tut mal gut, dass sie sich nicht immer auf mich stürzen!" Ich musste lachen und drehte mich zu meinem Mann um. "Bald hast du zwei Kinder mehr, die sich auf dich stürzen!" Samu rollte mit den Augen, bevor er zärtlich über meinen noch flachen Bauch strich. "Ich finde es aber gut, dass sie am Anfang noch klein sind und nicht laufen können!" "MMhhh, aber dafür geht das mit dem Nachts aufstehen wieder los und mit Windeln wechseln und ..." Samu drückte seine Lippen auf meine und brachte mich so zum Verstummen. "Klebt ihr mal wieder aneinander?" Lachend löste ich mich von meinem Mann und sah in das Gesicht meiner Tochter. "Oh, entschuldige, dass ich deine Mama sehr lieb habe!" Mirja rollte mit den Augen und deutete mit den Daumen Richtung Garten. "Ich soll euch nur ausrichten, dass Onkel Mikko das Essen fertig hat!" Sie drehte sich wieder um und lief wieder nach draußen. "Du bist unmöglich, weißt du das?" Samu grinste mich an und küsste mich erneut. "Ich bin halt verrückt nach dir!" Er bedeckte mein Gsicht mit kleinen Küssen, was mich erneut zum Lachen brachte. "Ich glaube, wir sollten langsam rausgehen, bevor sich wieder jemand beschwert!" Ich versuchte mich zu befreien, aber Samu hielt mich weiterhin fest umschlungen. "Na und, ich klebe gerne an dir!" Kopfschüttelnd sah ich ihn an und drückte zärtlich meine Lippen auf seinen Mund. "Ich habe aber auch Hunger, wie du weißt, esse ich jetzt für drei!" Murmelte ich in den Kuss, was Samu zum Seufzen brachte. "Okay, du hast gewonnen, ich möchte ja nicht, dass du vom Fleisch fällst, weil dich die Kleinen von innen auffressen!" Ich runzelte die Stirn und boxte ihn in die Seite, was ihn zum Lachen brachte.
Wir liefen nach draußen und setzten uns an den Tisch. "Wow, ihr seid doch voneinander losgekommen!" Gerade als ich zu meinem Sohn etwas sagen wollte, fiel mir Mikko ins Wort. "Samu wir fliegen ja in zwei Tagen wieder zurück und da möchte ich, dass du mich begleitest!" Traurig sah ich von Mikko zu meinem Mann und seufzte leise. "Sorry Seija, aber ich möchte, dass Samu dabei ist, wenn es um die Trennung der Band geht!" Ich nickte und sah auf meinem Teller. "Kaunis, du wirst mir auch fehlen, aber ich bin froh, wenn ich das Gespräch endlich hinter mir habe!" Samu nahm meine Hand und drückte sie leicht. "So wie ich Hapa kenne, wird er dich bestimmt wieder alle paar Sekunden anrufen!" Samu grinste seinen Manager an, bevor er mich ansah. "Ich kann nichts dafür, ich liebe diese Frau halt!" Kurz lächelte ich, bevor ich vom Stuhl aufsprang und mir die Hand vor dem Mund hielt. Ich hasste diese Übelkeit bei der Schwangerschaft und war froh, wenn dies endlich vorbei war. "Kaunis, geht es wieder?" Samu kam ins Bad, als ich gerade die Toilettenspülung betätigte. "Ja, aber sei mir nicht böse, ich würde mich gerne etwas hinlegen!" Ich strich über seine Brust und wurde sofort von ihm in die Arme gezogen. "Kaunis, ich bin dir doch nicht böse! Soll ich dir irgendwas bringen?" Ich schüttelte den Kopf und sah meinen Mann direkt an. "Ich würde jetzt eh nichts im Magen behalten, aber danke!" Samu küsste meine Stirn und folgte mir noch ins Schlafzimmer. "Wenn was ist, ruf mich einfach!" Lächelnd nickte ich und legte mich mit samt meinen Klamotten aufs Bett. Ich sah ihm noch kurz nach, bevor ich meine Augen schoss und nach ein paar Minuten eingeschlafen war.
Müde öffnete ich meine Augen und sah aus dem Fenster, die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, was mich ein wenig verwirrte. Ich sah auf die Uhr und war mit einem Mal hellwach, hatte ich tatsächlich vier Stunden geschlafen? Ich streckte mich kurz, bevor ich aufstand und nach unten lief. "Hey Seija geht es dir wieder besser?" Liisa sah mich besorgt an. "Ja, es geht mir wieder besser! Aber es tut mir leid, so lange wollte ich gar nicht schlafen!" Mikko winkte ab und nahm mich kurz in den Arm. "Du bist in anderen Umständen, da sei es dir verziehen!" Er führte mich kurz nach drinnen in die Küche und sah mich unsicher an. "Mikko alles okay bei dir?" Er seufzte leise und deutete auf den Tisch. "Ich möchte dich ungern drängen, aber ich fliege ja wieder nach Hause und du musst da noch etwas unterzeichnen!" Ich holte einen Stift aus der Schublade, lief zum Tisch und setzte meine Unterschrift. "So, das hätten wir! Aber könntest du mir einen Gefallen tun?" Mikko runzelte die Stirn, als er die Papiere wegpackte. "Mikko könntest du die Gitarren und die anderen Musiksachen verkaufen, ich kann damit eh nichts anfangen und Samu möchte von den Sachen bestimmt auch nichts im Haus haben!" Mikko nickte und seufzte leise. "Das kann ich machen! Was soll ich denn mit den anderen Sachen machen, mit den Haufen Bildern und so!" Ich zuckte mit den Schultern und setzte mich auf einen Stuhl. "Ich habe keine Ahnung, die Bilder von Jonne kannst du Samu gerne mitgeben, aber bei dem Rest ... Momentan geht es mir wieder gut, aber ich habe keine Ahnung wie es mir gehen würde, wenn ich ein Bild von ihm in den Händen hätte!" Mikko setzte sich neben mich und drückte leicht meine Schulter. "Seija ich kann dich sehr gut verstehen!" Ich seufzte erneut und sah Mikko nun direkt an. "Momentan weiß ich noch nicht mal, ob ich den Brief lesen kann, den er an mich geschrieben hat!" Mikko nickte erneut und sah aus dem Fenster. "Hätte ich gewusst, dass er so krank ist, dann hätte ich früher handeln können!" Ich legte die Hand auf seinen Arm. "Mikko, bitte mach dir keine Vorwürfe, Samu und ich wusste es doch selber nicht! Ich habe immer gedacht, dass er eifersüchtig ist, weil Samu jetzt mehr Zeit mit Jonne verbringt!" Mikko drückte meine Hand und lächelte schwach. "Lass uns nach vorne sehen! Meinetwegen kannst du die anderen Sachen erst mal in unser Haus bringen, was wir in Helsinki haben!" Mikko nickte und stand anschließend auf. "Ach Mikko, auch wenn es noch etwas früh ist, möchte ich, dass du Patenonkel wirst und Liisa Patentante!" Lächelnd stand ich ebenfalls auf und gab ihm einen Kuss auf die Wange, bevor ich wieder zu den anderen in den Garten lief.
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You are mine
FanfictionFortsetzung von Dieser eine Augenblick Neun Jahre war es her das Samu und Seija geheiratet hatten und die beiden noch drei weitere Kinder bekommen hatten. Während Riku sich bei keinem gemeldet hatte, hatte seine Ex Freundin und Seijas gute Freundin...
