Seijas Sicht
Durch das Gebrüll was von unten kam, wurde ich wach sofort setzte ich mich auf und sah mich erschrocken im Zimmer um. Leise seufzte ich, als ich realisierte das ich in meinem Schlafzimmer war. Erneut seufzend stand ich auf und öffnete die Tür vom Schlafzimmer, es kam definitiv aus dem Wohnzimmer. Mittlerweile wusste ich das es Shelly und ihr Mann waren die dort unten stritten. Worum es wirklich ging verstand ich noch nicht, doch das würde ich definitiv gleich wissen, wo waren eigentlich Samu und die anderen? "Harry, ich verstehe dich ja, aber das ist nicht so einfach! Du weißt gar nicht wie viel Angst ich in diesem Moment hatte, du weißt ich... Was soll ich sonst tun?" Jetzt konnte ich die beiden sehen, nachdem ich die Treppe zum Wohnzimmer runter gelaufen war. "Shelly, es gibt so viele andere Möglichkeiten und so viele andere Jobs!" Harry rauft sich die Haare und sah Shelly dabei die ganze Zeit über an. "Harry verstehst du nicht, dass ich meinen Beruf liebe?! Ja, Riku hat mich mit einem Messer bedroht und ja ich habe dank ihm eine Schnittwunde am Hals, aber ich liebe meinen Beruf!" Shelly sah ihren Mann flehend an und wollte ihre Hand auf seinen Arm legen, aber er wandt sich von ihr ab und wollte gerade weiter reden, als er mich entdeckte. "Ich habe nicht gelauscht..." Murmelte ich leise und setzte mich zitternd auf die Couch. "Sorry, dass wir so laut waren!" Shelly setzte sich sofort neben mich und zog mich in ihre Arme. "Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ich wieder normal leben kann... Wenn ich wieder normal leben kann..." Mir kamen die Tränen, die ich die ganze Zeit zurück gehalten hatte. "Seija hast du mal daüber nach gedacht, mit einem Therapeuten darüber zu sprechen, dass wird dir bestimmt auch helfen!" Harry stetzte sich in den Sessel der in meiner Nähe stand und sah mich mitfühlend an.
Ich versuchte mich wieder zu breuhigen und sah ihn kopfschüttelnd an. "Ich möchte das ganze einfach nur vergessen..." Shelly sah mich unsicher an und strich mir weiter über meinen Rücken. "Ich weiß nicht, ob das so einfach ist... Gerade weil Riku dich vergewaltigt hat, solltest du besser darüber sprechen und das ganze nicht einfach Ruhen lassen!" Leise seufzte ich und stand anschließend auf. "Ich glaube das solltest du mir überlassen, was das beste für mich ist! Erst lässt du Monatelang nichts von dir hören und dann kommst du mit kluge Ratschläge um die Ecke..." Ich wollte gerade das Wohnzimmer verlassen, als die Haustür ins Schloss fiel, sofort blieb ich wie erstarrt stehen und fing wieder an zu zittern. "Hey Kaunis, wie geht es dir?" Samu sah mich besorgt an und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich ließ meinen Kopf an seine Brust sinken und versuchte nicht erneut zu weinen. Er legte seine Arme um mich und srich beruhigend über meinen Rücken. "Wir haben gestritten und davon ist sie wach geworden..." Ich spürte wie Samus Brust anspannte und sah ihn kurz darauf an. "Kommst du mit auf die Terrasse, ich möchte nicht alleine raus gehen?" Er nickte sofort und lief mit mir zusammen nach draußen. "Kaunis, kann ich kurz mit dir sprechen?" Er sah mich mit gerunzelter Stirn an. "Bitte gib mir die Zeit, die ich brauche..." Er schüttelte den Kopf und nahm sofort meine Hand. "Seija ich gebe dir alle Zeit der Welt, ich liebe dich und bin froh, dass du endlich wieder bei mir bist!" Ich ließ meinen Kopf wieder an seine Brust sinken und war so froh, wieder zu Hause zu sein. "Was möchtest du mit mir besprechen?" Ich verschränkte meine Finger mit seinen und sah ihn an. Er räusperte sich und blickte kurz aufs Wasser. "Ich hoffe du wirst deswegen nicht sauer werden, aber unser Sohn und ich haben uns etwas überlegt, wie es uns allen etwas besser gehen wird..." Er sah mich wieder an, was mich kurz zum lächeln brachte. "Du meinst Jonne, mit ihm hast du nämlich immer irgendwelche Ideen!" Samu räusperte sich erneut und fuhr sich nervös durch die Haare. "Das ja, aber die Idee findet er auch sehr gut!" Ich zog die Augenbrauen nach oben und sah meinen Mann weiter an. "Er und ich... Also, ich habe Nachts Angst schlafen zu gehen und möchte für uns alle deswegen ein neues Haus suchen und dieses hier, ist für uns alle auch schon viel zu klein und Jonne hat genauso Angst und möchte mir deswegen dabei helfen und..." Ich legte ihm einen Finger auf seinen Mund und lächelte ihn an. "Samu bitte hol mal Luft, du redest dich gerade um Kopf und Kragen! Ich habe genau dieselbe Angst wie du!" Samu sah mich erleichtert an und legte seine Arme um mich. "Ich dachte schon, du würdest uns den Kopf abreißen!" Ich musste lachen und gab ihm einen kurzen Kuss. "Du machst mich glücklich, ob das nun hier in diesem Haus ist, oder in einem anderen das ist mir völlig egal, solange du an meiner Seite bist!" Er lächelte mich an und küsste meine Stirn, ich war ihm so dankbar, dass er mir meine Zeit gab und das er so viel Rücksicht nahm. "Ich weiß ich habe gesagt, dass du erstmal bei Jonne im Zimmer schlafen sollst, aber ich möchte das du heute wieder neben mir schläfst, ich hatte in der letzten Nacht doch ziemlich Angst gehabt!" Samu nickte und hielt mich weiterhin schweigend fest. "Vielleicht finden wir ja etwas großes, wo die ganze Bande Platz hat!" Ich nickte und Blickte weiterhin aufs Wasser, in der Hoffnung das er schnell etwas neues für uns finden würde.
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You are mine
FanfictionFortsetzung von Dieser eine Augenblick Neun Jahre war es her das Samu und Seija geheiratet hatten und die beiden noch drei weitere Kinder bekommen hatten. Während Riku sich bei keinem gemeldet hatte, hatte seine Ex Freundin und Seijas gute Freundin...
