5. Kapitel ~ Das Leben macht es vielen einfach unnötig schwer....

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Viktorias Pov.

Nun saß ich hier, im Slytherin Gemeinschaftsraum, auf einem der bequemen Sofas und dachte nach.
Wie sollte ich meine Aufgabe nur angehen, okay dies schien mir nicht das größte Problem zu sein, sondern eher, dass ich mit der Aufgabe nicht allein da stand.
Nein, leider musste sich Malfoy da ja einmischen, um die Ehre seines Vaters wieder herzustellen und wieder der Vorzeigesohn zu werden, der er früher einmal war. Ohne ihn wäre es bestimmt ein Leichtes das Verschwindekabinett zu reparieren und Dumbledore zu töten.
Ich wusste nicht wie ich Malfoy nur sagen sollte, dass ich genau wie er eine Aufgabe des dunklen Lords zu erfüllen habe, um genauer zu sein die selbe Aufgabe?
Doch weiter kam ich nicht, denn die beiden Idioten, die ich meine Freunde nannte, setzten sich mir gegenüber in die schwarzen Lehnsessel.
Sagen taten sie nichts, genau so wenig wie ich....

Ich ließ meinem Blick durch den ganzen Raum schweifen, und blieb an ein paar wunderschönen Augen hängen, sie waren so einzigartig, mit diesem ganz hellem blau, fast schon grau.
In ihnen stürmte es förmlich, ich wollte mich losreißen, weil ich erkannte wem diese Augen gehörten, und zwar Malfoy natürlich.
Aus irgendeinem Grund erwidert Malfoy meinen Blick.
In diesem Moment gab es nichts mehr als uns beide, nicht einmal Zabini der im Hintergrund wieder munter drauf los schwafelte störte uns. Es fühlte sich an wie Stunden, in denen wir uns einfach nur in die Augen sahen, aber nein, ich will, darf und soll das nicht.
Irgendwann schaffte ich es, aus eigener Kraft mich von seinen Augen los zu reißen und meine Aufmerksamkeit Zabini zu widmen.
Malfoy der, dies mitbekam machte ein etwas niedergeschlagenes Gesicht, drehte sich aber auch in Zabinis Richtung.
Jetzt hörte ich wieder alle Gespräche, die vorher wie ausgelöscht zu sein schienen.
Aber mein Gedankengang wurde unterbrochen, als Zabini mich ansprach.
„Hey Viktoria hörst du mir überhaupt zu, ich wollte wissen warum du plötzlich aus der Halle gerannt bist?" Das ist jetzt nicht sein Ernst, kann er mich nicht einfach in Ruhe lassen. „Ich weiß nicht was dich das angeht Zabini, auch ich habe Geheimnisse die Niemand wissen sollte, also lass mich gefälligst in Ruhe und kümmere dich um deinen eigenen Kram", warf ich ihm an den Kopf, bevor ich mich erhob und erhobenen Hauptes in meinen Schlafsaal stolzierte.
Ich konnte förmlich Zabinis verwirrten Blick im Rücken spüren, ließ mir aber nichts anmerken und setzte meinen Weg fort.

Blaise Zabinis Pov.

Das war jetzt echt eigenartig, ich sollte mich zwar bei Viktoria nicht mehr wundern, aber seit wir wieder in Hogwarts waren, benahm sie sich komischer als sonst.
„Draco hast du eine Ahnung was das gerade sollte?", doch Draco blieb still.
Also drehte ich mich wieder vom Treppenaufgang weg und Richtung Draco, meinen besten Freund, seit der ersten Klasse.
„Hey Draco, hörst du mir überhaupt zu?", während ich das sagte, schnippte ich mit meinen Fingern vor seinem Gesicht.
„W-was, was soll das Blaise?", knurrte Draco und sah mich genervt an.
„Ich hab dich was gefragt, Draco, aber wie auch immer. Was glaubst du ist deiner Meinung nach, in Viktoria gefahren. Seit wir wieder hier sind benimmt sie sich komischer als sonst."
Draco dachte ernsthaft darüber nach und antworte mir schließlich:„ Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was mit ihr los ist, aber du weißt wie Mädchen sind.”

Viktorias Pov.

Als ich mich in meinem Schlafsaal aufs Bett setzte, wurden meine Schultern schwer.
Jeden Tag hatte ich das Gefühl unter dieser Last zusammen zu brechen.
Oft wünschte ich mir ein unbeschwertes Leben.
Ein Leben, welches so gut wie alle Schüler hier in Hogwarts führten.
Ein Leben, indem die einzigen Sorgen waren, ob man im Test durchgefallen war oder ob die andere Person die Liebe erwidert.
Es könnte vieles einfacher sein.
Aber das Leben macht es vielen einfach unnötig schwer....

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Als ich aufwachte stellte ich fest, dass der Schlafsaal leer war. Ich hatte verschlafen und meine Mitbewohnerinnen hielten es nicht für nötig mich zu wecken. Jetzt komme ich zu spät zu Zaubertränke.
In knappen 5 Minuten war ich soweit und lief zum Unterricht, mein Vorteil war, dass der Klassenraum genau wie der Gemeinschaftsraum sich in den Kerkern befand.
Somit hatte ich es nicht so weit.
Vor dem Klassenraum blieb ich kurz stehen, holte tief Luft, stieß die Holztür auf und setze mich ohne auf den Befehl von Professor Slughorn zu warten einfach auf meinen Platz, der sich zu meinem Leidwesen neben Malfoy befand.
Merlin, kann der Tag denn noch schlimmer werden?
Slughorn beäugte mich nur kurz eines kritischen Blickes, widmet sich dann aber wieder dem Unterrichten.
Wir mussten heute den Trank der lebenden Toten brauen.
Doch da ich viel zu spät angefangen hatte, war mein Trank am Ende der Stunde blau und hatte eine feste Konsistenz angenommen.
Potter, der nun da Professor Slughorn Zaubertränke unterrichtete, doch am Unterricht teilnehmen durfte, hatte überraschenderweise den besten Trank zubereitet.
Obwohl er in Snapes Unterricht immer eine Niete in Zaubertränke gewesen war.
Wenn es nach Snape gegangen wäre, hätte er dieses Jahr gar nicht am Zaubertränke Unterricht teilnehmen dürfen, da er nur ein Erwartungen übertroffen bei den ZAG-Prüfungen geschafft hatte.
Aber anscheinend genügte Slughorn eine mittelmäßige Leistung.
Potter war offensichtlich eh schon Slughorns Liebling.
Natürlich wie immer.
Als Potter eine kleine Phiole gefüllt mit Felix felicis ausgehändigt wurde, versteifte sich Malfoy neben mir.
Ich musste mir ein grinsen verkneifen.
Er hatte doch nicht ernsthaft angenommen, dass ihm eine kleine Phiole mit flüssigem Glück, bei seiner Aufgabe helfen könnte.
Er war so naiv...

Überraschender Wendepunkt - Wendung ins Gute oder in den Wahnsinn... (Draco Ff)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt