6. Kapitel ~ Ich war wie gelähmt, ich konnte nichts tun.

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Ich saß gerade an den Hausaufgaben für morgen, der Gemeinschaftsraum war wie ausgestorben, was auch nachvollziehbar war, weil die Schüler noch das warme September Wetter genießen wollten und alle somit ihre Freizeit draußen im Schulhof, beim See oder auf den Ländereien Hogwarts verbringen wollten.
Und plötzlich wie aus dem Nichts, fing mein Mal an zu brennen, dass bedeutete nichts Gutes.
Der dunkle Lord rief uns.
Wie von der Tarantell gestochen sprang ich auf und lief auf die Appariergrenze auf den Ländereien.
Ich durfe den Lord nicht warten lassen.
Als ich die Grenze erreicht hatte, apparierte ich ins Malfoy Manor, in dem die Treffen immer stattfanden.
Ich betrat denn großen Saal, indem der dunkle Lord uns immer erwartete.
Jetzt war es soweit der Eisprinz von Slytherin würde jetzt erfahren, dass ich auch eine Anhängerin des Lords bin.
Ich dachte nicht lange darüber nach und stieß die riesige Tür auf, alle Blicke waren auf mich gerichtet.
Der meiner Mutter, der des dunklen Lords, der der anderen Todesser und unter ihnen erkannte ich seine Wasserstoff blonden Haare.
Er sah mir mit voller Entsetzen, und Ungläubigkeit entgegen.
Ich setzte mich an den freien Stuhl der sich neben meiner Mutter befand und lauschte dem Gespräch des dunklen Lords und einigen anderen Todessern. Ich ließ meinen Blick durch die Reihen schweifen und erkannte unter all den unbekannten Gesichtern das Gesicht meines Verteidigung gegen die dunklen Künste Professors. Das monotone Gesicht von Severus Snape, aber ich konnte es mir schon irgendwie denken, dass er zu ihnen gehörte und somit den dunklen Lord ewige Treue geschworen hatte.
Also widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder dem Lord, welcher mich daraufhin auch ansprach „Meine liebe Viktoria, steh doch mal auf und komm zu mir.”
Ich versuchte nicht ängstlich und verunsichert zu wirken und ging trotz weicher Knie, mit langsamen Schritten auf den Lord zu.
Ich blieb gut 2 Meter vor ihm stehen und blickte zu Boden.
Ich hatte Angst, ja ich hatte schreckliche Angst, denn man weiß nicht wozu er alles fähig ist.
„Nun meine liebe Viktoria, wie geht es mit deiner Aufgabe voran, hast du schon Fortschritte gemacht?"
Ich wusste nicht was ich ihm sagen sollte, etwas wie "Nein my Lord ich habe noch nicht mal angefangen", wäre nicht so angebracht gewesen. Ich musste improvisieren.
„Nunja my Lord, leider habe ich noch keine großen Fortschritte gemacht. Ich war bis jetzt beschäftigt Bücher zu studieren und mir alles mögliche, was von Bedeutung ist zu notieren"
Der dunkle Lord schritt ungeduldig vor mir auf und ab, wobei er zu überlegen schien.
„Und wie sieht es mit dem Verschwindekabinett aus, hast du da schon den Fehler gefunden, warum es nicht funktioniert?"
Verdammt....
Ich wusste nicht weiter, ich ließ meinen Blick durch die Reihen schweifen und bemerkte das uns fast alle neugierig beobachteten.
Ich blickte hilfesuchend zu Professor Snape, doch dieser schaute weg, als wüsste er was jetzt kommen würde...

Und da war er, der grausame Schmerz, den ich schon oft genug zu spüren bekommen hatte. Er traf mich direkt in den Nacken, da ich mich von Voldemort weg gedreht hatte und er dies nicht gut hieß, doch die Kraft des dunkle Lords war um einiges stärker als die meiner Mutter und somit waren die Schmerzen unerträglich.
Als er kurz von mir abließ, stemmte ich mich wieder auf die Beine und sah dem dunklen Lord in die Augen. Sie strahlten nichts als Bosheit aus.
Er kniff die Augen zusammen und zischte ich einen schlangenähnlichem Ton:„ICH WUSSTE DAS DU UNFÄHIG BIST. DU BIST EINE SCHANDE, DENN NAMEN LESTRANGE TRAGEN ZU DÜRFEN!!!"
Ich sah auf den Boden und wartete wieder auf den grausamen Schmerz.
„Crucio!"
Ich schrie, es tat so schrecklich weh, ich wollte nicht schwach wirken und versuchte diesmal auf den Beinen zu bleiben und schreien tat ich jetzt auch nicht mehr.
Es hörte auf.
„E-es tut mir leid my L-lord, ich tue alles was ich kann, aber es gibt keinen Zauber, der das Kabinett reparieren kann."
Meine Stimme zitterte, da mein Körper immer noch wie von elektronischen Impulsen durchflutet wurde.
Voldemort grinste:„Natürlich gibt es einen Zauber, der das...", doch ich unterbrach ihn.
„Nein den gibt es nicht, jedenfalls habe ich ihn noch nicht gefunden!!!”
Ich wusste, das ging diesmal zu weit.
Ich sah in die Richtung der anderen Todesser, viele sahen schockiert aus. Einige hatten den Kopf auf den Tisch gesenkt.
Und Draco, tja er sah mir verängstigt in die Augen.
Alle wussten, was jetzt passieren würde.
Ich sah wieder zum dunken Lord.
Ich wünschte ich hätte dies nicht getan.
Er kochte vor Wut.
Sein ganzer Körper war angespannt.
Diesmal war es schlimmer als zuvor.
Er steckte seine ganze Wut ins Foltern.
Es fühlte sich an als ob mein Körper in Flammen stünde.
Als ob einzelne Nadelstiche sich in meinen ganzen Körper bohrten.
Als ob sämtliche Knochen brechen und zersplittern würden.
Es war schrecklich und ich wünschte mir nur noch den Tod, der all dem ein schmerzlose Ende machen würde.
Ich schrie, fiel auf die Knie.
Ich hatte die Kontrolle über meinen eigenen Körper verloren.
Einzelne schwarze Flecken tanzten vor meinen Augen.
Ich fiel auf den Rücken, krümmte mich aber zur Seite und mein ganzer Körper krampfte sich zusammen.
Ich war wie gelähmt, ich konnte nichts tun.
Einzelne Impulse schüttelten meinen Körper.
Ich konnte nicht mehr schreien, weshalb es ganz still wurde.
Die schwarzen Flecken wurden immer großer und mir wurde schwindelig und schlecht.
Dann ließ der dunkle Lord von mir ab und disapparierte. Seine Anhänger taten es ihm gleich.
Ich blieb liegen, nicht in der Lage mich zu bewegen.
Ich fiel auf den Rücken und mein Kopf kippte nach links.
Durch meine verschwommene Sicht konnte ich erkennen, wie Draco und Professor Snape, schnell, hektisch und besorgt auf mich zu rannten.
Das letzte was ich mitbekam war, als mich Draco hochhob und ich in seinen Armen zusammenbrach....

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