12. Kapitel ~ Was wenn es zum Kampf kommt?

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Viktorias Pov.

Völlig erschöpft ließen wir uns auf einen der alten Sofas nieder.
Es war in einem dunklen rot gehalten mit schwarzen Kissen, alles in allem ein gemütliches Sofa, trotz der abscheulichen Farbe rot.
Durch ein Fenster konnte ich erkennen, dass bereits die Sonne unterging. Die Sonne tauchte den alten, vollgestellten Raum in eine beruhigende Atmosphäre.
Ganz unbewusst hatte ich meinen Kopf, an Draco's Schulter abgelegt, was ihn, aber nicht zu stören schien. Ganz im Gegenteil, dieses Grinsen, welches er seit wir den Raum betraten aufgesetzt hatte, lag immer noch auf seinen Lippen.

Als ich aufstehen wollte, zog mich Draco am Handgelenk auf seinen Schoß. Ich merkte wie mir die Röte ins Gesicht schoss und drehte mich daraufhin weg, wenn da nicht Draco's Hand auf meiner Wange gewesen wäre,welche mich dazu zwang ihn anzusehen.
Wir sahen uns wie sonst so oft in die Augen, seine grauen Augen strahlten nicht wie sonst, wenn wir unterwegs, im Unterricht oder in der großen Halle waren diese gewisse Kälte aus, sondern diese Wärme, dieses Funkeln, dass sich nur zeigt wenn er mich ansieht.

Wir kamen uns unbewusst näher, sein Atem kitzelte meine Lippen, uns trennten nur mehr wenige Millimeter, die diesmal ich überbrückte.
Seine weichen, kalten Lippen berührten die meinen.
Seine Hände ruhten auf meiner Hüfte und meine vergrub ich in seinen Haaren, woraufhin er in den Kuss hinein lächelte.
Als wir uns nach einer Zeit wieder lösten, sahen wir uns erneut in die Augen, eine Stille brach über uns, die Draco kurz darauf brach „Ich weiß, was wir gesagt haben Viktoria, aber ich liebe dich und das werde ich zwar immer, aber ich will mich nicht vom dunklen Lord unterkriegen lassen. Ich will nicht warten, nicht warten auf Gefühle die vielleicht verschwinden oder wenn es wirklich zu einem Krieg kommen wird. Ich will dich nicht verlieren. Ich liebe dich und ich will dich jetzt für immer an meiner Seite haben dürfen und den Zwang der Nähe nicht unterdrücken müssen."
Ich seufzte musste aber daraufhin lächeln und erwiderte, „Ich liebe dich auch Draco und ich kann dies voll und ganz nachvollziehen. Ich möchte mich nicht mehr vor mir selbst verstecken, mich vor dir verstecken müssen, aber es wäre besser es vorerst geheim zuhalten."
Er küsste mich als Antwort erneut.
„Vielleicht sollten wir uns auf den Weg zurück in den Gemeinschaftsraum machen.
Es ist schon spät.", sagte ich an Draco gewandt.
Ich wollte aufstehen, wurde aber von dem Eisprinzen aufgehalten, indem er meine Hand festhielt.
„Aber zum Gemeinschaftsraum ist es so weit und vor allem ist sowieso schon Bettruhe, wir können ja auch hier schlafen.", sagte er an mich gewandt und zog mich näher an sich, sodass mich seine starken Arme fest umschlossen.
Ich legte mich neben ihn auf das Sofa und unterdrückte ein müdes Gähnen.
Draco legte einen Arm um mich und so schlief ich kurz daraufhin ein.

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Es war dunkel, ich weiß nicht wo ich bin, überall hörte ich Geschrei, laute Geräusche.
Es hörte sich an, als würden große Felsbrocken unsanft auf den Boden krachen.
Aber sehen tat ich nichts.
Nur hören musste ich diese markerschütternden Schreie.
Plötzlich kamen von überall her, grüne und rote Lichter geschossen.
Es wurde hell und wieder dunkel, wie als würde ein Blitz für kurze Zeit den Himmel erleuchten.
Ich befand mich auf einem Schlachtfeld, welches Hogwarts glich. Nachdem die Lichter alles wieder erhellten, konnte ich mit Sicherheit sagen, dass dieses Schlachtfeld wirklich Hogwarts war und die Lichter waren Zauber, sie trafen unschuldige Schüler, die daraufhin zu Boden gingen.
Ich sah an mir herunter, und stellte fest, dass ich den Todesserumhang trug und die Maske mein Gesicht verdeckte.
Draco, wo bist du?", schrie ich über die Kampfgeräusche hinweg.
Ich irrte durch die ganze Schule und musste immer wieder "Schockzaubern" ausweichen, die mich sonst getroffen hätten.
Ich rannte so schnell ich konnte und rief immer wieder seinen Namen, aber er antwortete nie.
Ich war am verzweifeln als mich ein Todesser von hinten packte, wollte ich schon einen Fluch auf ihn abfeuern, doch als ich erkannte, wer mich da festhielt entspannte ich mich.
Da es sich um Draco handelte.

Ich drehte mich ruckartig um, schob unsere Masken auf die Seite, und küsste Draco stürmisch, er lächelte erleichtert und erwiderte den Kuss.
Als wir uns lösten, unsere Masken wieder aufsetzten, begann der Kampf.
Wir blieben immer nebeneinander, gaben uns Rückendeckung und retteten uns gegenseitig das Leben.
Draußen wurde es bereits dunkel.
Doch jetzt saßen wir in der Falle.
Wir standen in der Mitte eines Kreises, die Auroren und die Mitglieder des "Phönixordens" hatten uns umzingelt.
Sie feuerten Zauber und Flüche auf uns, die wir alle abwerten. Wir schalteten gut die Hälfte unserer Angreifer aus, aber der Rest gab nicht auf.
In einem Moment der Unachtsamkeit passierte es....

Ein grünes Licht kam auf uns zu.
Ich schrie.
Der erste Fluch traf Draco.
Ich weinte und fiel vor ihm auf die Knie und dann wurde alles schwarz....

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Ich wachte schreiend auf.
Draco.
Ich drehte mich um 180°, um mich zu vergewissern, dass es ihm gut ging.
Da saß er und sah mir mit sorgvollem Blick entgegen.
Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn, „Viktoria alles okay?" Ich zitterte und antworte knapp, „War nur ein Alptraum."
Ich legte mich wieder hin und drehte ich nach rechts.
Nach ein paar Minuten konnte ich Draco's gleichmäßigen Atem ausmachen.
Er schlief.
An Schlaf war meinerseits aber nicht mehr zu denken.

Was wenn es zum Kampf kommt. Was wenn wir dies nicht Überleben?

Überraschender Wendepunkt - Wendung ins Gute oder in den Wahnsinn... (Draco Ff)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt