Zu Hause spielten die Mädels alleine in Mias Zimmer, während ich mich in mein Zimmer verkroch. Ich hatte heute Abend keine Pflichten für uns zu kochen, da meine Mutter mir das Geld für eine Pizzalieferung gab, worüber ich übrigens sehr glücklich war. So konnte ich mich auf die Hausaufgaben konzentrieren, die zu Montag auf waren. Eins ist klar Lehrer, die Hausaufgaben übers Wochenende aufgaben, waren keine Menschen, die ihr Wochenende genießen konnten.
Es war nicht viel, aber durch meine nicht vorhandene Konzentration fühlte es sich so an, als hätte man mir 10 Bücher zum Lesen gegeben und dazu müsste ich zu jeden einen Aufsatz schreiben müssen. Nachdem ich endlich erlöst wurde, schaute ich nach der Uhrzeit. 18 Uhr. Ich glaube, langsam sollte ich die Pizza bestellen, damit wir heute noch essen konnten. Es bedeutete wohl keine Zeit zum Ausruhen.
Ich stieg die Treppen wieder runter, um bei den Mädels nach zu fragen, was sie gerne wollten. „Salami Pizza bitte.", sagten beide gleichzeitig. Ich wusste zwar, dass beste Freunde bis zu einen gewissen Zeitpunkt fast wie Zwillinge wurden. Bei mir und Cory war es auch so. Nach einer Zeit, die wir zusammen verbracht hatten, dachten wir manchmal so gleich, dass wir gleichzeitig was sagten. Unsere Geschmäcker stimmten sich auch bei den meisten Punkten ab. Außer bei der Pizza Wahl. Ich bevorzugte Thunfisch und sie wechselt immer ihre Pizza. Aber Thunfisch war nicht jedermanns Sache, also verzieh ich ihr bei diesen Punkt.„Wollt ihr beide euch eine große Pizza teilen?" Sie stimmten beide meine Idee zu und spielten unbesorgt weiter. Ich rief bei dem Lieferservice an, um meine Bestellung abzugeben. „Eine große Salami und Tuna bitte. Ein Salat und Pommes noch dazu bitte." Ich gab die wichtigsten Daten an, während ich mich wieder auf dem Weg nach oben machte. Ich ließ mich auf mein Bett fallen, was sich so gut anfühlte. Ich spürte die Last, die vorher sichtlich zu spüren war, weniger werden und fühlte mich schon fast befreit. Nur irgendetwas bedrückte mich in Inneren.
Ich suchte weiter nach meinen Ball Problemlösung, um mich abzulenken. Es gab viele Angebote, die ich am liebsten kombiniert hätte. Es gab manchmal ein blaues Kleid ohne mein Motiv und dann eins, was in schwarz war, aber mit den Motiven, die ich mir wünschte. Ich wollte unbedingt dein dunkelblaues Kleid mit Sternen haben. Wie ein Nachthimmel, der in jeder Art faszinierend war. Auf diese Idee kam ich, als ich vorhin für einen Moment meine Gedanken bei meinem Opa hatte. Er liebte es mich früher Lani zu nennen, was Himmel auf Hawaiianisch bedeutete. Bella war für ihn eine Abkürzung für Isabella gewesen, so kam er auf Lani, die Abkürzung für Bella. Und so nannte mich auch kein anderer mehr. Manchmal vermisste ich es so genannt zu werden, jedoch war es zu besonders gewesen, dass ich es zu lassen würde von jemand anderen so genannt zu werden.
Seitdem an interessierte ich mich für Sterne und den Mond sowie jeden Bestandteil der Nacht. Ich liebte die Nacht mehr als der Tag. Nachts schien meine Welt sorgenlos zu sein, obwohl ich viel nachdachte. Trotzdem war es besser, als Tags vor den Problemen und Herausforderungen zustehen, die mir bevorstanden. Schon als Kleinkind liebte ich es, wenn der Mond mir immer in mein Zimmer schien. So war es auch immer gewesen, als ich bei meinen Großeltern übernachtete. Ein Mond wie ein begleitender Freund. Es war das einzige Merkmal, was mich wirklich prägte, also dachte ich mir, es könnte zu meiner Farbe passen und natürlich zu mir.Die Klingel unten riss mich aus meinen Gedankenvorgang. Ich eilte zur Tür, um den Lieferanten zu bezahlen. Nachdem die Bestellung sich sicher in meinen Händen befand und ich mich losmachte, um den Tisch zu decken, rief ich die Mädels zum Essen. „So aufpassen, es ist noch ein bisschen warm. Was wollt ihr trinken?" „Apfelsaft bitte.", rief mir Ella zu. „Ich möchte Orangensaft bitte."
Es war das erste Mal, dass sie anderer Meinung war. Ich holte wie gewünscht die Sachen und goss mir selber ein Glas Apfelsaft rein. „Na dann essen wir mal." Die Mädels stürzten sich fast auf die Pizza, dass ich mich schon fast schlecht fühlte, wie spät wir erst aßen. Die Uhr zeigte, dass es schon fast 20 Uhr war, wo wir eigentlich schon längst fertig sein sollten. Ich biss genüsslich in meine Pizza. Es war himmlisch. Wäre Essen eine Person, würde ich sie heiraten.
Als ich einen zweiten Biss hatte, klingelte es ein erneutes Mal an meiner Tür. Wahrscheinlich war es Sabrina, die Ella heute abholte. Sie würde sich gleich einen schlechten Eindruck von mir machen, wie spät ich die Kinder Essen gab und erst Recht, wenn sie das Essen roch, was wir aßen. Ich machte schnell meine Hände sauber und drückte anschließend auf den Knopf. Ich eilte mit den Kauen und wischte mir sicherheitshalber noch einmal über den Mund.
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Lend me your heart
Teen FictionJemanden zu lieben, der einem nicht zurückliebt, ist wahrscheinlich der größte Schmerz, den man je erfahren kann. Wahrscheinlich tut es mehr weh, wenn diese Person dich nicht mal kannte. Sie verliert ihr Herz an jemand, der sie nicht kennt. Ihre An...