Nic Sheff

691 21 0
                                    

Es viel mir alles andere als leicht das zu tun was ich gerade tat

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.


Es viel mir alles andere als leicht das zu tun was ich gerade tat. Diesen Brief zu schreiben. Aber es ging nicht anders.

Lieber Nic!
Ich will das du weißt das ich dich mehr als alles andere auf dieser Welt liebe und das wird sich auch niemals ändern. Ich liebe dich Nicolas Sheff. Ich dachte ich könnte es aushalten, deinen ganzen Mist mit den Drogen. Und allem was dazu gehört. Ich könnte es auch und ich habe es auch getan. Ich habe es mit den „leichten" Drogen ausgehalten. Aber du zerstörst dich damit selbst Nic. Und ich ertrage das nicht mehr länger. Ich habe es wirklich genossen deine Frau zu sein, mehr als alles andere was ich jemals getan habe. Ich werde niemals aufhören dich zu lieben aber du zerstörst damit nicht nur dich, du zerstörst auch mich und im wesentlichen, uns. Ich will keine Scheidung Nic, ich will bloß eine Pause. Von uns, von dir. Ich liebe dich aber bitte hör auf deinen Vater Nic. Du brauchst professionelle Hilfe! Ich liebe dich, so sehr das es fast schon weh tut.
In liebe,
Y/N

Dieser Brief war mit abstand das schlimmste was ich je gemacht hatte. Die tränen liefen mir die Wangen runter und tropften auf das Papier. Ich faltete es zusammen und steckte es in den umschlag. Auf den ich noch ‚Für Nic' schrieb. Ich steckte ihn in meine Tasche, nahm mir meine Schlüssel und verließ das Haus. Als ich die Tür abschloss starrte ich auf meinen Rechten ring Finger. Er würde sich sicher leer anfühlen wenn ich ihn Nic zurück gab. Aber ich hatte keine andere wahl. Nic zerstörte sich und ich wollte das nicht länger mit an sehen müssen. Villeicht würde es ihm Helfen, einzusehen was seine sucht anstellt. Es würde sicher anderweitige Hilfe benötigen aber Villeicht lässt er sich so Helfen.

Ich kenne Nic eigentlich schon seit ich denken kann. Und es war immer so das wir darauf gedrillt wurden freunde zu sein. Und irgendwann hatte sich daraus mehr entwickelt. Wir kamen zusammen, hatten Dates, verschiedene Schulbälle, eigentlich hatten wir alles was wir wollten und wie unsere Eltern es wollten. Und als wir 17 waren stellte mir Nic dann die Frage aller Fragen. Ich sagte natürlich Ja und da unsere Eltern nichts dagegen hatte heirateten wir noch im selben Jahr um genau zu sein einen Monat nach dem Antrag. Es waren bloß unsere engsten Freunde und verwandten eingeladen. Und bloß kurze zeit später fing Nic's Abhängigkeit an. Zuerst war es nicht so schlimm und ich dachte das ist eine Phase. Hört man ja öfter aber es wurde schlimmer und nun hat es ein Level erreicht in dem er mich anschreit wenn ich ihn darauf Anspreche und er dann komplett dicht macht und abbhaut. Und wenn ich nichts sage ist er auch nicht da und ist immer sauer. Und das halte ich einfach nicht mehr aus. Also musste ich es so machen.

Nic POV.

Als ich nachhause kam bekam ich eigentlich gar nichts mehr mit aber am Nächsten morgen sah ich einen Brief mit Y/N's Ehering drauf legen. Ich hatte eine Vorahnung worum es sich handeln würde. Und diese Vorahnung hatte sich auch bestätigt als ich den Brief gelesen hatte. Das darf doch nicht war sein. Nein, nein, nein, nein ,nein. Sie kann mich doch nicht einfach so verlassen. Das funktioniert so nicht. Das kann doch nicht war sein.

Y/N POV

Nachdem ich Nic den Brief auf seinen Tisch gelegt hatte hätte ich mit vielem gerechnet aber nicht damit. Er hatte sich nicht bei mir gemeldet. Nie. Ich hatte seit diesem Tag nichts mehr von Nic gehört. Keine SMS nichts. Und das war es, was mich stutzig machte. Ich entschied zu ihm nach Hause zu fahren.

„Hallo, ist Nic zuhause?" Sein Vater hatte mir die Tür geöffnet. „Tut mir leid Y/N aber er ist für eine Weile zu seiner Mutter gezogen. Hat er dir das nicht erzählt?" „Naja, Nic hat seit meinem Brief nichts mehr mit mir gesprochen..." „Naja, es war schlimm für ihm. Villeicht wäre es für ihn leichter gewesen wenn du es ihm gesagt hättest." „Das hätte ich nicht geschafft. Aber danke für die Info."

Montae später.

Nun war es schon über ein Jahr her seit ich das letzte mal mit Nicht gesprochen hatte. Sein Vater hatte mir mitgeteilt das Nic es nicht für nötig hielt eine Scheidung durch zu führen. Zumindest vorläufig.

Ich war auch umgezogen. Ich brauchte einen Tapetenwechsel. Mein Zimmer ist mir schon auf den Kopf gefallen. Es klingelte an meiner Tür. Ich öffnete sie. Nic stand davor. „Hey..." Ich wusste nicht recht was ich machen sollte. Ich wollte ihn umarmen weil er mir mehr als nur gefehlt hatte. „Y/N." „Komm doch rein." Er schlängelte an mir vorbei und setzte sich an meinen Küchentisch. „Willst du etwas trinken?" „Ein Wasser wäre nett."

Ich hatte uns ein Wasser gemacht und mich zu ihm gesetzt. „Ich habe einen Enzug gemacht. Und es hat wirklich geholfen. Ich bin jetzt Clean." Ich nickte und nahm seine Hand in meine. „Das ist großartig." „Ich habe nach gedacht. Ich will dich zurück Y/N" Ich stand auf und schloss Nic in meine Arme. „Ich hab dich vermisst Nic." Er erwiderte die Umarmung. „Ich dich auch." „Ich hätte dich nie verlassen dürfen!", flüsterte ich.

Jahre später

Und es hatte tatsächlich wieder Funktioniert. Wir haben wieder zueinander gefunden. Und nun werden wir sogar Eltern Werden. Und ich bin mir ziemlich sicher das Nic und ich das wirklich gut hinbekommen werden.

Wörter: 915

One shotsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt