Plötzlich tauchte Fred hinter mir auf, packte mich überraschend an den Beinen und hob mich kurzerhand hoch – im nächsten Moment lag ich kopfüber über seiner Schulter.
„Aah! Fred!", rief ich erschrocken auf, während er lachte.
„Tja, du wirst dir jetzt was ganz Besonderes einfallen lassen müssen", meinte er belustigt.
Ich versuchte, mich am Türrahmen festzuhalten.
„Fred, lass mich runter!", jammerte ich gespielt dramatisch. Doch George kam mir zuvor, schnappte sich meine Hände und hielt sie fest. Ich hatte keine Chance mehr.
„Weißt du, das war wirklich keine kluge Idee", sagte George grinsend, während Fred zustimmend nickte.
Die frische Nachtluft schlug mir ins Gesicht – wir waren draußen.
Oh nein. Nicht schon wieder.
„Was habt ihr vor?", fragte ich etwas panisch und versuchte zu lachen. Doch sie schwiegen nur geheimnisvoll. Schließlich blieben sie stehen.
Ich konnte nur die dunkle Wiese unter mir erkennen. Wir waren weit entfernt vom Schloss, das in der Dunkelheit wunderschön schimmerte.
Dann spürte ich plötzlich Freds Hand auf meinem Oberschenkel. Wärme durchfuhr mich, als seine andere Hand sanft meine Hüfte berührte. Vorsichtig ließ er mich zurück auf den Boden.
George trat nun hinter mich und grinste breit.
„So... was machen wir denn jetzt mit dir?", fragte Fred neckend.
„Hast du eine Idee, George?"
George zuckte übertrieben mit den Schultern.
„Hmm... ich glaube, wir haben keine Verwendung für sie. Und was macht man mit Dingen, die man nicht braucht?"
Fred blickte mich mit schelmischem Glitzern in den Augen an.
„Na, man wirft sie weg."
„Was?", fragte ich verwirrt – doch da war George schon neben Fred getreten. Plötzlich schubsten sie mich gleichzeitig leicht nach hinten.
Ich spürte, wie ich fiel...
Und dann: Platsch.
Ich landete in etwas Kaltem, Glitschigem.
Schlamm. Überall Schlamm.
Schockiert blickte ich an mir hinunter – meine Klamotten, meine Haare... alles war voll mit Matsch. Als ich zu den beiden Zwillinge hochsah, brachen sie in schallendes Gelächter aus.
„Oh, das war ein Fehler", murmelte ich und stand auf. Entschlossen rannte ich auf Fred zu, sprang auf ihn und schlang meine Beine um seine Hüfte, die Arme um seinen Nacken.
Seine Hände landeten automatisch an meiner Taille, und er zog mich instinktiv näher an sich heran.
Ich kicherte – George, der die Szene beobachtete, konnte kaum noch atmen vor Lachen.
Fred sah mich überrascht an, doch dann sprang ich wieder von ihm herunter, betrachtete seine dreckige Kleidung – und grinste breit.
Wir warfen uns einen kurzen Blick zu... dann schnappten wir uns George und zogen ihn gemeinsam in den Schlamm.
„Y/n und Fred sind die Hübschesten!", riefen wir im Chor und klatschten lachend ein, machten dabei eine übertriebene Choreo mit unseren Händen.
„Das werden wir ja sehen!", kam es von George, der plötzlich unsere Hände packte und uns mit in den Matsch zog.
Jetzt lagen wir alle drei im Schlamm, spritzten uns gegenseitig voll und lachten lauthals.
Fred bekam eine Ladung direkt in den Mund – sofort begann er zu würgen und versuchte panisch, den Dreck loszuwerden. George und ich krümmten uns vor Lachen.
Als wir uns endlich wieder einkriegten, standen wir auf – nass, dreckig, aber mit breitem Grinsen im Gesicht – und machten uns auf den Rückweg zum Schloss. Unterwegs machten George und ich uns natürlich noch über Freds Schlamm-Attacke lustig.
Mit einem kleinen Zauber reinigte ich uns im Vorbeigehen, sodass wir wenigstens halbwegs präsentabel waren, als wir im Großen Saal ankamen – wo schon das Abendessen serviert wurde.
Doch sofort fiel uns die angespannte Stimmung auf.
Unsere Freunde sahen alles andere als amüsiert aus.
Verwirrt tauschten Fred, George und ich Blicke aus, bevor wir uns setzten.
„Hey, was ist denn los?", fragte ich vorsichtig in die Runde.
„Es geht um Harry", antwortete Ron, der sichtlich genervt aufstöhnte.
Mein Lächeln gefror.
Was war passiert?
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FOREVER ON YOUR SIDE|| FRED FF
Romance„Warum musstest du mich verlassen?" Y/n N/n ist eine 15 Jährige Schülerin die vor kurzem ihre Schule nach Hogwarts wechselte. Sie lebt bereits seid vielen Jahren mit ihrem Vater alleine. In Hogwarts lernte sie viele neue Freunde kennen, insbesonder...
