Cassandra
„Cas, ich habe Hunger", brummt Zachary in meinen Nacken.
Wir liegen in seinem Bett, da mir unten zu viele Augen waren, die uns beobachtet haben.
„Geh und mach dir etwas", meine ich gelangweilt und kuschele mich näher an ihn.
Das alles hier fühlt sich an wie ein Urlaub und mir fällt erst jetzt auf, wie sehr ich diese Auszeit von meiner Arbeit gebraucht habe.
Ich liebe das Singen wirklich, aber am Tag renne ich von Termin zu Termin und in der Nacht muss ich den Unterrichtsstoff und irgendwie den Schlaf nachholen. Auf Dauer bringt einen um, weshalb ich ganz froh bin mit Zach im Bett zu liegen.
„Aber ich kann nicht kochen", sagt er und reißt mich damit aus meinen Gedanken.
Ich zucke lediglich mit den Schultern, „dein Problem".
Er knurrt, wahrscheinlich beleidigt, und dreht sich um.
Obwohl, eigentlich habe ich ein bisschen Hunger, essen könnte nicht schaden.
„Außerdem macht ein König sein Essen nicht selber", motzt er und dreht sich wieder zu mir um.
„Wie bitte?", sage ich empört und gebe ihm meinen schönsten Bitchblick.
„Du bist kein Gott", füge ich hinzu.
Der hat sie nicht mehr alle.
„Das war nur Spaß", entfährt es ihm genervt.
Tss.
Ich schnalze mit der Zunge und lege mich wieder zu ihm.
Er legt seine Arme um mich und ich schließe seufzend meine Augen.
Das Essen kann schön warten.
Zachary bewegt sich unter mir und ich spüre wie sein Kopf sich meinem nähert.
„Wie wär's", sagt er leise in mein Ohr und seine Barthaare kitzeln angenehm, „wenn ich die Königin ausführe und ihr Monolé ein bisschen zeige?".
Mein Gesicht hellt sich sofort auf und ich drehe mich zu ihm um ihn besser zu sehen.
„Ich glaube, die Königin wäre damit einverstanden", flüstere ich ebenfalls leise und gebe ihm einen Kuss.
Bevor er ihn vertiefen kann, löse ich mich von ihm und frage, was ich anziehen soll.
Er verdreht seine Augen, „du könntest auch nackt herumlaufen, du siehst gut aus".
„Soll ich?", frage ich spielerisch, denn es ist klar, dass er es nicht ernst meint.
Ansonsten hätte er ein Problem mit mir.
Automatisch verdunkeln sich seine Augen, was unglaublich gut aussieht.
„Nur, wenn wir alleine sind", knurrt er und zieht mich besitzergreifend näher an sich.
Warum finde ich das so cute?
„Wir gehen in 20 Minuten, sei bis dahin fertig", beschließe ich, nach dem ich mich gefasst habe und löse mich von ihm.
Ich laufe schnell in mein Zimmer, aber nicht bevor ich ihm grinsend einen Luftkuss zuwerfe.
Meine Tür knalle ich hinter mir zu.
Fuck, was soll ich anziehen?
Zum Glück habe ich heute schon geduscht und meine Haare gewaschen.
Ich setze mich hektisch am Schminktisch und bürste schnell meine Haare durch.
Ich binde sie mir zu einem lockeren Dutt und befestige alles noch mit Spangen, bevor ich ein paar Haarsträhnen herausziehe, damit es nicht ganz so streng wirkt.
DU LIEST GERADE
Pop Star
WerewolfNormalerweise fangen diese Bücher doch immer mit „Cassandra ist ein normales Mädchen, 17 Jahre alt und führt ein normales Leben. Bis sie ihn trifft..."an. Den Rest könnt ihr euch ja selber zusammenreimen, was passiert. Aber wer hat bitte schön gesag...
