@Justagirl00
Immer, wenn er mich ansieht, spüre ich, dass er mich wirklich sieht. Nicht die Maske, die ich jeden Tag trage, sondern das echte Ich darunter.
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@Justagirl00
Seine braunen Augen erzählen Geschichten, in denen ich mich verlieren könnte. Es ist diese ruhige Stärke, die mich immer wieder fasziniert.
Manchmal genügt ein Blick von ihm, und mein Tag wird plötzlich heller. Er merkt es nie, aber für mich ist er Magie, einfach so.
Es gibt Momente, da wünsche ich mir, er könnte sehen, wie sehr ich ihn bewundere. Aber vielleicht ahnt er es längst, wenn er mich ansieht.
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Ich hänge an seinen Lippen. An seinen wundervollen, rosanen Lippen, die für mich wie das Versprechen eines Kusses wirken, den ich mir so sehr ersehne.
Sie sind weich, voller Leben und Schönheit, und jedes Mal, wenn er ein Wort formt, glaube ich, dass genau diese Lippen wie geschaffen sind, um die meinen zu berühren.
Es ist, als hätten sie sich in meinen Gedanken schon unzählige Male gefunden, als würden sie sich gegenseitig ergänzen und ein Geheimnis teilen, das nur wir beide kennen.
Ich will meinen Blick abwenden, versuchen weiterzuschreiben, mich auf meine Aufgabe konzentrieren und den Kopf frei bekommen. Doch es gelingt mir einfach nicht.
Meine Gedanken kreisen immer wieder um ihn, als wäre er der Mittelpunkt meines Universums. Mir ist bewusst, dass kein Mensch vollkommen ist, dass jeder seine Macken und Ecken hat. Doch wenn ich ihn ansehe, erscheinen all diese kleinen Fehler bedeutungslos, ja fast schon liebenswert.
In seiner Nähe verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum, und manchmal fällt es mir schwer zu glauben, dass er wirklich existiert und nicht bloß eine Fantasie meiner Sehnsucht ist.
Seine Worte erreichen mich nicht wirklich. Ich spüre den Klang seiner Stimme, diese warme, tiefe Melodie, die mich einhüllt und in einen süßen Tagtraum entführt. Das tiefe Timbre seiner Stimme hat etwas Beruhigendes, fast Magisches, und ich verliere mich in diesem Klang, lasse mich treiben und genieße den Moment, als würde die Welt um uns herum verstummen.
Ich höre ihn, ja, aber ich höre nicht wirklich zu, weil mein Herz zu laut schlägt und meine Gedanken in einer anderen Welt verweilen.
Ab und zu bilde ich mir ein, dass sich unsere Blicke kreuzen – nur für den Bruchteil einer Sekunde, doch diese Momente brennen sich ein wie kostbare Erinnerungen.
In diesen Augenblicken scheint die Zeit stillzustehen, und ich spüre ein prickelndes Gefühl, das sich in meinem ganzen Körper ausbreitet.
Das sind die schönsten Tage, an denen ich mir einbilde, er könnte vielleicht genauso fühlen wie ich.
Seine braunen Augen, so tief und geheimnisvoll, halten einen Zauber inne, der mich immer wieder aufs Neue fasziniert und glücklich macht.
Die Zeit in seinem Unterricht vergeht immer wie im Flug. Kaum habe ich mich an den Rhythmus seiner Worte und die Wärme seiner Stimme gewöhnt, ist die Stunde auch schon wieder vorbei.
Der einzige Lichtblick meines Tages, ein Moment voller Hoffnung und Sehnsucht, und trotzdem gleitet er mir jedes Mal viel zu schnell aus den Händen, als wäre er nur ein Traum, den man festhalten möchte, aber der sich unweigerlich auflöst.
»Miss Y/L/N, würden Sie bitte nach dem Unterricht dableiben?«
Die Worte hallen wie ein Echo durch den Raum, und plötzlich scheint alles still zu stehen. Sein Blick ruht auf mir, und mein Herz schlägt wild, als hätte es die Welt um uns herum vergessen.
