Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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15 :
Ada hat mir ein kurzes, schwarzes Kleid geliehen, das eng am Körper liegt. Am schönsten, aber auch am krassesten, finde ich den Rückenausschnitt.
Soviel ich weiß, sind Milan und Katharina schon im Nelly's, damit es nicht ganz so krass auffällt, dass ich mit denen unter einer Decke stecke.
Ada meinte, es ist auch besser so, da Milan mich mit so einem Outfit niemals herauslassen würde.
Unten wartet bereits einer von Milans Männern, der mich direkt an der Schlange vorbei rein in den Club bringt.
Wow, ich musste nicht mal meinen Ausweis zeigen. Als ich den Club betrete, fange ich an, die Beliebtheit des Schuppens zu verstehen. Er hat Klasse und sieht nicht so vollgestopft und dreckig aus wie die meisten Diskotheken.
Die Leute hier haben verdammt viel Kohle, doch das Schlimmste ist: Sie sehen alle so gut aus... da fühle ich mich wirklich hässlich, sodass mein Selbstbewusstsein den Erdkern berührt.
Ich sehe Drogo schon von Weitem; Milan habe ich noch nicht gesehen.
Wie taktisch im Auto ausgedacht, tue ich so, als würde ich Drogo zunächst nicht bemerken, bestelle mir ein Getränk und Bingo, warte, bis Drogo mich von alleine anspricht.
„Lucy, ich hätte nicht gedacht, deinen schönen Hintern hier anzutreffen." Seine Alkoholfahne brennt in meiner Nase, vermischt mit Parfum.
Ich klimper unschuldig mit den Wimpern und beuge mich nach vorne. „Einen Sangria für mich."
„Geht auf mich." Drogo winkt dem Barkeeper zu, der innerhalb von Sekunden mein Getränk fertig hat. Als wir gemeinsam anstoßen, sehen wir uns eine Weile stumm an. Holla, der Typ zieht mich nur durch seine Blicke aus.
„Milan hat mir nichts zu sagen, ich gehe, wohin ich will." Mit meinem Finger streife ich über meine Lippen und führe etwas Zucker dorthin, in der Hoffnung, es sieht irgendwie verführerisch aus.
„– und mache, was ich will." Dabei sehe ich ihm ganz tief in die Augen und spiele mit einer Hand an seinem Kragen herum. „Du spielst, Lucy."
„Sei doch Teil meines Spiels." Er steht zögerlich an der Bar.
„Oder bist du lieber auf der Ersatzbank?" Ich gehe Richtung Tanzfläche, Drogo kommt mir hinterher und nimmt meine Hand. Ich drehe mich einmal um die eigene Achse, und der Tanz beginnt. „Ich gewinne immer."
„Auch bei deinen Geschäften?" Er lacht, als würde ihn die Frage nicht überraschen. Ich hätte eher damit gerechnet, dass er misstrauisch wird. „Sowieso, der Fisch ist an der Angel."
Ich gehe langsam in die Hocke, meine Hände fahren über seinen Körper entlang. So elegant wie möglich komme ich wieder nach oben und bin ihm so nah, dass nicht mal mehr ein Blatt zwischen uns passt. „Und was für ein Fisch ist es?"