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Ich beobachte, wie die beiden Männer miteinander verhandeln. So richtig verstehe ich nichts davon.
Stattdessen schmachte ich die ganze Zeit Milan an. Er ist unglaublich schön - ein wahres Muskelpaket.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass er im ersten Moment Angst macht: kalt, grob, fast bedrohlich.
Doch so, wie ich ihn mittlerweile kenne, ist es unmöglich, ihn je wieder so zu sehen.
Ich denke an all unsere gemeinsamen Momente zurück.
Und mir wird immer wieder bewusst: Er ist ein echtes Arschloch.
Aber eines, das sich eigentlich immer um mich gesorgt hat.
Lange Zeit dachte ich, ich könnte abhängig von ihm werden.
Doch inzwischen ist es genau andersherum.
Er ist abhängig von mir geworden.
Es klingt vielleicht krass, aber ich würde nicht mehr sagen, dass ich Milans Untergang bin.
Ich bin seine Rettung.
Das ganze Drama hätte vielleicht nicht sein müssen. Mit ein bisschen mehr Charme hätten wir trotzdem ein schönes Ende gefunden.
„Wir packen, komm."
Er nimmt meine Hand und führt mich in sein Zimmer. Schon wieder hängt er nur an seinem verdammten Handy.
Es klingelt sofort. Welches Gespräch er führt, ignoriere ich bewusst. Er setzt sich hin. Ich trete näher, öffne seine Hose und ziehe sie ein Stück herunter.
Ein gefährliches Funkeln glüht in seinen Augen.
Er lässt sich nichts anmerken - bis ich sein steifes, lustvoll pochendes Glied befreie und einmal langsam mit der Zunge über seine Eichel lecke.
Da spannt er sich kurz überrascht an und legt den Kopf in den Nacken.
Bei ihm kann ich nur an Sex denken. Meine Schenkel sind schon wieder klitschnass. Wenn er mir nicht gibt, was ich brauche, hole ich es mir eben selbst.
Ich nehme seine gesamte Länge in den Mund, lecke, massiere, lutsche und helfe mit beiden Händen nach.
Ich spüre genau, welches Tempo und welche Tiefe ihm am besten gefallen. Er vergräbt seine Hände in meinen Haaren.
Ich beschließe, ihn ein wenig zu quälen. Ich weiß, dass sein Orgasmus nah ist, und ich reize seine letzten Nerven bis zum Äußersten.
Sein Atem wird lauter.
Er streichelt mir über die Wange, sein leises, heißes Stöhnen jagt mir lustvolle Schauer über den Rücken.
Ich ringe wirklich mit mir, mich nicht einfach auf seinen Schoß zu setzen und ihn zu reiten.
Die Nässe zwischen meinen Beinen wird langsam unangenehm.
Das Gespräch nähert sich dem Ende. Ich lege wieder richtig los.
Er wird wilder, kämpft sichtlich gegen den Drang, meinen Mund so lange zu ficken, bis meine Lippen taub sind.
„Fuck, ich muss auflegen."
Er sagt es kurz und knapp, zieht mich grob an den Haaren und rammt mir seine Länge so tief in den Hals, dass ein leichter Würgereiz entsteht.
„Ein Geräusch der Götter", keucht er erschöpft und bewegt leicht seine Hüften.
Seine Eier ziehen sich hart zusammen, er zischt, schnappt nach Luft und legt den Kopf weit nach hinten.
„Komm her, Baby. Setz dich auf mich drauf. Hol dir, was du willst."
Ich lecke mir über die Lippen und tue genau, was er sagt. Mein Herz hämmert laut, meine Atmung geht schnell und flach.
Plötzlich hebt er mich hoch und wirft mich aufs Bett.
Er presst mir eine Hand auf den Mund und stößt so hart in mich hinein, dass ich kurz aufschreie.
Dann dreht er mich auf den Bauch und verpasst mir einen fetten, klatschenden Schlag auf den Arsch.
„Mehr", stöhne ich genüsslich, als er sanft über die brennende Stelle streichelt und sich gleich danach wieder tief in meine Mitte versenkt.
Ich versuche, mit dem Becken das Tempo zu bestimmen, doch er drückt mich gnadenlos in die Matratze und hämmert weiter in mich hinein, bis es in mir zuckt.
Als er spürt, dass auch ich kurz vor dem Höhepunkt stehe, nimmt er seine Finger und reibt fest über meinen Kitzler.
Er macht so lange weiter, bis er erneut hart wird und die Kraft hat, mich richtig zum Orgasmus zu ficken.
Ich könnte es ewig so tun.
Danach gibt er mir einen sanften Kuss auf die Stirn.
„Na komm. Auf in ein neues Leben", sagt er optimistisch und hilft mir auf die Beine. Ich halte mich kurz an ihm fest.
Wir verlassen das Haus. Gerade als ich in den Wagen steigen will, höre ich eine vertraute Stimme hinter mir.
„Du willst abhauen, ohne dich vernünftig zu verabschieden?"
Ich drehe mich um und sehe eine jüngere Version von Xavier. Ungläubig kneife ich die Augen zusammen.
Was zur Hölle trägt er da? Ist das sein Ernst?
„Tom?"
Er nickt und öffnet die Arme.
„Wir müssen los", sagt Milan streng und nickt mir zu, dass ich einsteigen soll.
Ich denke gar nicht daran. Stattdessen nehme ich Tom in den Arm. Er riecht penetrant nach Opa-Parfum und Nikotin. Häää.
Ist das hier ein Paralleluniversum?
„Halloween ist doch erst in drei Monaten", wirft Milan ein und lacht über seinen eigenen Witz - den weder Tom noch ich lustig finden.
„Neuer Look." Tom öffnet grinsend seinen Pelzmantel. „Cool, oder? Irgendjemand muss das ja jetzt in die Hand nehmen."
Ich trete näher an Tom heran, besorgt, und versuche, hinter seinem stolzen Blick etwas anderes zu erkennen.
„Ich dachte, du wolltest damit nie in Verbindung gebracht werden?"
Er zuckt mit den Schultern.
„Ich kann schlecht jedes Problem umbringen. Nicht wahr, Milan?"
Er sieht zu Milan, der sichtlich wütend wird und mich an der Hand nimmt.
„Sag bye bye, Tom."
Ich gebe Tom eine flüchtige Umarmung und steige endlich in Milans Wagen.
„Er wirkt verändert, nicht wahr?", sagt Milan besorgt, als er losfährt, und legt seine Hand auf meinen Oberschenkel.
„Auch er wird irgendwann merken, dass dieser Scheiß nichts Gutes im Leben bringt. Manchmal wäre man lieber tot, als diesen Mist mitzumachen."
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
