· ─ ·𖥸· ─ ·
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Ich bin zufrieden eingeschlafen. Viel zu alkoholisiert, um überhaupt zu realisieren, was passiert ist - dass Milan mich befriedigt und danach verschwinden muss, weil Xavier uns beinahe erwischt.
Es ist bereits der nächste Tag.
Und das Schlimmste daran ist:
Ich fühle mich gut.
Zu gut.
Als Erstes gehe ich duschen. Doch als ich meinen Körper im Spiegel betrachte, entdecke ich mehrere dunkle Knutschflecken, die sich über meine Haut ziehen.
Verdammt.
Nach dem Duschen wage ich mich vorsichtig nach draußen. Doch aus „vorsichtig" wird nichts, denn kaum trete ich hinaus, sieht Ada mich mit einem viel zu wissenden Blick an. Sie setzt gerade dazu an, etwas zu sagen, doch ich blocke sofort ab.
Ich will das nicht.
Ich will nicht darüber reden, denn das würde bedeuten, dass ich darüber nachdenken muss.
„Wir reden später, ich muss ganz dringend auf die Toilette", sage ich schnell dazwischen.
Sie versteht sofort. Natürlich versteht sie es. Ihr Blick wird weicher, aber sie sagt nichts und lässt mich einfach gehen.
Und genau das ist das Problem.
Plötzlich fühle ich mich eingeengt. Als würde sich alles um mich herum zusammenziehen, als würde mir langsam die Luft ausgehen. Mit jedem Schritt wird mir bewusster, was hier eigentlich passiert ist.
Was ich getan habe.
Ich halte es nicht aus.
Fast panisch stürme ich nach draußen, reiße die Tür auf und atme die kalte Luft ein, als wäre sie das Einzige, was mich gerade noch am Leben hält.
„Scheiße, Scheiße, Scheiße, Scheiße..."
Ich schließe für einen Moment die Augen und lasse mir den Wind durch die Haare wehen. Eine Gänsehaut zieht sich über meinen ganzen Körper.
Es ist kälter geworden.
„Auch das noch..."
Ein Wagen fährt vor.
Drogos Wagen.
Doch als die Tür aufgeht, steigt nicht Drogo aus.
Sondern Katharina.
Ich starre sie an.
Was zur Hölle haben die miteinander zu tun?
„Toll, als Erstes sehe ich deine Visage", nörgelt sie genervt und will einfach an mir vorbeigehen.
Die Tür wird bereits von Ada geöffnet, die eigentlich zu mir wollte, jetzt aber gezwungen ist, die Szene mit anzusehen.
„Du kannst mir nichts verschweigen, Süße", sagt Ada mit einem leichten Grinsen, bevor ihr Blick zu Katharina wandert. „Oh... hallo, Katharina."
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
