S.54

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„Unser zukünftiger Chef höchstpersönlich. Sie dürfen sich geehrt fühlen," sagt der Sprecher, und alle schweigen.

Als würde sich niemand mehr trauen, etwas zu sagen. 
Hugo erkennt mich und fängt an zu schwitzen. 
Alle applaudieren, wie bei Milan damals. 
Der Mann nimmt seinen Gewinn entgegen und führt ihn zu mir.

Er nimmt meine Hand und gibt einen flüchtigen Kuss darauf. 
„Es war mir eine Freude... wir sehen uns bestimmt bald wieder. Sieh es als Entschuldigung für meine vulgäre Ausdrucksweise." Und er verschwindet aus dem Nichts.

Ich bin wie erstarrt und betrachte, wie die Umrisse des unbekannten Mannes immer verschwommener werden.

„Wa... was passiert mit mir? Bitte... Sie dürfen mir nichts tun." Ich nehme ihre Hand und flüstere ihr leise zu.

„Du bist jetzt in Sicherheit. Dir wird nichts mehr passieren. Versprochen." Hugo kommt mir gestresst hinterher.

„Sag mal, spinnst du, Lucy? Nicht, dass du einfach mit dem zukünftigen Besitzer dieses Schuppens gesprochen hast wie die letzte Gossenbraut... du nimmst auch eine ehemalige Geisel mit?!"

„HALT DIE KLAPPE!" schreie ich, und das Mädchen neben mir zuckt ängstlich.

„Was tun wir jetzt?" frage ich verzweifelt. 
Oh Gott, was mache ich jetzt? 
„Bitte schickt mich nicht zurück."

Sagt sie, und ich lächle ihr sanft zu, um sie zu beruhigen. 
„Keine Ahnung. Ich kann ja sagen, dass sie eine Prostituierte ist, die ich mitgenommen habe... und morgen müssen wir weitersehen."

Ich nicke zustimmend. 
Wir flüchten beide und setzen uns in Hugos Wagen. 
„Ich bin Lucy, wie heißt du?" frage ich vorsichtig.

Das Mädchen hat sich ein wenig beruhigt. 
„Ich bin Dasha," sagt sie schüchtern.

„Und ich bin Hugo."

„Das interessiert keinen," brumme ich genervt dazwischen. 
„Woher kommst du?" Sie kaut nervös auf ihren Lippen herum.

„Ich wollte mit einer Freundin nach Deutschland in den Urlaub. An der Grenze wurden wir bedrängt und abgefangen... ich will doch nur wieder zurück zu meinen Eltern," weint sie.

Ich reiche Dasha ein Taschentuch. Als ich nach ihrem Arm greifen will, zuckt sie erschrocken zusammen. 
„Ich verspreche dir, du wirst wieder nach Hause kommen." Ihre kleinen, jungen Augen schimmern vor Hoffnung. 
Sie beginnt, mir zu vertrauen.

Ich habe Hugo darum gebeten, mir sein Sakko zu geben, um sie ein wenig zu wärmen. Als wir bei Xavier an der Villa ankommen, nicken Hugo und ich uns entschlossen zu.

„Wir haben einen Deal, Hugo."

„Ja. Deal!"

„WIR SIND WIEDER DA, PAPA." ruft Hugo und wirkt erleichtert, dass niemand im Flur ist, um uns zu empfangen. 
„SAG MIR ZUM FICK, WO SIE IST, sonst bist du einen Kopf KÜRZER!" schreit Milan von weitem, sodass wir drei plötzlich vor Schreck zusammenszucken.

Milan entdeckt unsere momentane Lage und sieht uns irritiert an. 
„SIE HAT SICH GUT MIT IAN VERSTANDEN. Er hat ihr die Geisel gekauft und geschenkt. Ich hab nichts damit zu tun."

Ian heißt er also...

Okay... Hugo ist sowas von platt. 
Ich schneide ihm die Eier ab; wie kann er mich jetzt einfach so verraten? 
„Du hast dich mit ihm verstanden?" fragt Milan verblüfft, anstatt auf Dasha einzugehen.

„Ja, wir sind beste Freunde. Siehst du nicht diesen Liebesbeweis?" Ich halte Dashas Hand hoch.

Milan runzelt genervt die Stirn. 
„Wer bist du?" sagt er streng und sieht wütend zu Dasha, die plötzlich einen knallroten Kopf hat.

Sie dreht sich beschämt weg. 
„Ich kenne dich doch irgendwoher..." flüstert er und zieht ihr Gesicht in seine Richtung.

Er braucht ihr ja nicht direkt so nah kommen. 
„Ehm..." sagt sie nervös.

„Du bist die Frau, die ich vor ein paar Tagen flachlegen wollte." Ich öffne geschockt meinen Mund.

„Rollo hat mich weiterverkauft," sagt sie schüchtern und hat wackelige Beine.

Die könnten ruhig einen gewissen Abstand einhalten. 
„Dasha braucht ein Bad." knirsche ich genervt zwischen den Zähnen und nehme ihr Handgelenk, um sie in mein Zimmer zu zerren.

Bevor sich etliche Gedanken in meinen Kopf sammeln.

„Wer hätte gedacht, dass ich diesen Mann mal wiedersehe?" seufzt sie verträumt.

Wo bin ich hier gelandet? 
Als sie endlich ein Bad nimmt, versuche ich das Gespräch mit Milan zu suchen. Er ist in seinem Zimmer und gießt sich gerade ein Glas Bourbon ein.

Sein Hemd ist aufgeknöpft und seine zuvor gemachten Haare sind ein wenig zerzaust. 
„Wieso bringst du eigentlich nur Probleme mit?!" schluckt er seinen kompletten Glasinhalt hinunter.

„Ich konnte da nicht einfach zusehen, Milan." Er hält seinen Finger auf meinen Mund.

„Das meine ich nicht, ich rede von Ian. Dasha wird morgen wieder in ihre Heimat fliegen." Ich nehme seine Hand und schiebe sie sanft beiseite.

„Ich fand ihn eigentlich ganz heiß." Er zuckt interessiert mit den Augenbrauen.

„Ist das so?" Er lächelt schelmisch.

„Gar nicht so leicht, in einem Jumpsuit die Beine breit zu machen." Milan sieht kurz zur Seite. Ich sehe, wie sich seine Pupillen weiten; es ist kaum etwas von seiner richtigen Augenfarbe zu erkennen.

Er schluckt hart, seine Muskeln haben sich angespannt. Sein Blick würde mich erdolchen, wenn er könnte. Er führt seine Hand zu meinem Nacken; ich schließe genussvoll meine Augen und versuche, ein wenig zu entspannen. 
„Muss ich dich erziehen, Kleine? Muss ich dir zeigen, wo momentan dein Platz ist?" Er schiebt seinen Daumen herrisch über meine Unterlippe und betrachtet meine Unbeholfenheit.

Er ergötzt sich daran. 
Seine Erscheinung, nein, allein nur seine Anwesenheit lässt mich umgehend nass zwischen den Beinen werden. Wie gerne würde ich ihm sein enges Hemd vom Leib reißen und mich hier an jedem beliebigen Ort von ihm nehmen lassen.

Grob und hart, aber dennoch mit Zärtlichkeit.

Milans Beule berührt meinen Oberschenkel; gut verstehen wir ohne Worte, was wir voneinander wollen.

Er packt sich unbekümmert in die enge Hose, richtet seinen Schaft und beobachtet amüsiert, wie ich mit gerötetem Kopf das Spektakel ansehe.

Ich will ihn berühren, über seine Bauchmuskeln fahren, seinen knackigen Po berühren und seine Länge so tief in mir aufnehmen, dass ich Sterne sehe.

Oh Gott, diese Fantasien in meinem Kopf sorgen dafür, dass mein kompletter Körper sich in Ekstase begibt.

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MilanWo Geschichten leben. Entdecke jetzt