Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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2 Lucy
Die Musik dröhnt und kontrolliert meinen Herzschlag. Ich habe eventuell ein paar Drinks zu viel, doch das darf ich mir nach der ganzen Zeit erlauben.
Rose hängt wie eine Klette an Aarons Kumpel, dessen Namen ich vergessen habe. Beide verschwinden plötzlich auf die Toilette, Aaron und ich sind nun alleine, und das macht mich echt ein wenig nervös. Er führt mich zu einem Sofa, legt eine Hand auf mein Bein, beugt sich zu mir und küsst mich.
„Aaron, ich bin echt müde." Er streichelt mir über das Haar. „Alles gut, lehne dich ruhig an." Ich kuschle mich an seine Brust. Seine Hand wandert erst sanft über meinen Körper auf und ab, doch er beginnt, immer weiter Stellen zu berühren, die noch keiner erkundet hat.
Bin ich wirklich bereit für sowas? Bring es einfach hinter dir, in der Pizzeria deiner Eltern, was gibt es Romantischeres als das?
Plötzlich dringt Licht durch die Fensterscheibe, ich zucke zusammen. Was ist, wenn meine Eltern hier sind? „HOCH MIT DEN HÄNDEN AUF DER STELLE!" Drei bewaffnete Personen kommen herein, alle schwarz gekleidet und männlich, soweit ich das wahrgenommen habe.
Ich erkenne deren Gesichter nicht. Sie beginnen, alles um uns herum zu verwüsten. „SCHNAPP DIR DIE HURE UND DEN BASTARD!" Einer kommt auf mich zu und will mich packen. Panisch setze ich all meine Kraft ein, um mich zu wehren.
„Nehmt sie einfach mit, aber lasst mich in Ruhe... bitte," säuselt Aaron plötzlich neben mir, und es ist, als müsste ich mich jeden Augenblick übergeben.
Was passiert hier gerade?
Der etwas kleinere geht auf Aaron zu und verpasst ihm so kräftig eine, dass er zu Boden fällt. „Hier ist nichts Interessantes, was machen wir jetzt?"
„Das wird ihm nicht gefallen. Wir dürfen nicht versagen." Ich versuche erneut zu entkommen, doch einer packt mich plötzlich am Hals und beginnt, mich zu würgen.
„Was machen wir jetzt mit der Bitch?!"
Ich zittere am ganzen Körper und lasse meinen Tränen freien Lauf. Es geht alles so unfassbar schnell; ich verstehe gar nicht wirklich, was los ist... das muss ein Traum sein. Ich muss irgendwie entkommen, die Polizei rufen... irgendetwas, doch ich schaffe es nicht... ich bekomme keine Luft mehr... Mum... Dad, wo seid ihr?...
Wieso passiert mir das gerade?
„Wir nehmen sie erstmal mit, sie ist hübsch. Das wird mit Sicherheit spaßig." Er lässt mich endlich los. Meine Sicht, die eben noch schwarz war, wird plötzlich klarer. Ich ringe nach Luft und sammle mich auf die Knie. Ein anderer zieht endlich seine Maske ab. Beim genauen Hinsehen ist er ziemlich jung, vielleicht sogar jünger als ich. Seine braunen Augen nehme ich zuletzt wahr, als alles um mich herum verschwommener wird und ein Tuch mir vors Gesicht gehalten wird.
„Du wirst jetzt erstmal schlafen."
Und weg bin ich.
~
„Wer will sie als Erstes?!"
„Sollten wir sie nicht erstmal Papa zeigen?"
„Du Idiot, was ist, wenn er sie selber will?!"
„Wir können hier doch nicht einfach ein Mädchen vor denen verstecken. Ich glaube, sie öffnet ihre Augen. Hol Vater."
Ich öffne schmerzlich meine Augen und bin an einem Stuhl gefesselt. „Hallo, da wir uns ja jetzt alle näher kennenlernen, mein Name ist Hugo."
Ich sehe ihn böse an und rotze ihm ins Gesicht. „Jetzt heißt du nicht nur so, sondern siehst auch aus wie einer." Er wischt sich die Rotze vom Gesicht und sieht mich für eine Weile böse an.
„Hast du das gesehen, Pablo!? Sie hat mich angerotzt." Beleidigt geht er hinter seinen Freund namens Pablo, der gerade auf dem Weg zu mir ist und mir eine verpassen will, doch seine Hand wird plötzlich von jemandem festgehalten.
Pablo senkt sofort respektvoll seine Hand. Die drei Jungs treten alle zurück. Ein älterer Herr betrachtet mich. „Wo sind deine Eltern, Kleines?" Er stellt sich mir gegenüber und schaut mich eine Weile an. „Du willst nicht reden? Gut, so wirst du auch niemals aus der Sache herauskommen."
Er bekommt einen Hustenanfall, zündet sich aber im Nachhinein eine Zigarette an.
Sie sind doch alle hirnverbrannt. „Hat dein Vater dich auch wie deine Mutter prostituiert?" Ich sehe ihn entsetzt an.
„Was reden Sie da? Nein! Lassen Sie mich doch einfach gehen, ich habe nichts getan." Ich fange an, bitterlich zu weinen und sinke am Stuhl zusammen. Der Mann richtet sich auf und streicht mir mit seinen Fingern eine Träne weg. „Das geht nicht mehr," seufzt er ruhig. „WEIL MEINE IDIOTISCHEN SÖHNE SO EINE BESCHISSENE IDEE HATTEN." Er dreht sich zu den Dreien um.
„Tut uns leid, Padre..." Er geht auf die Dreien zu und läuft wie bei der Bundeswehr auf und ab.
„Wessen Idee war das?" Zwei treten zurück. Einer geht nach vorne und kniet sich hin. Währenddessen, als sie das ganze Spektakel haben, versuche ich, mich zu lösen. „Meine... ich dachte... wir könnten sie als Geisel nehmen, bis ihre Familie das Geschäft aufgibt."
Ein Klatschen schallt durch den Raum und erregt meine Aufmerksamkeit. Als ich fast dabei bin, meine Handfessel zu lösen, dreht sich der Mann wieder zu mir um. „Mein Name ist Xavier. Deinen erfahre ich spätestens dann, wenn meine Leute dein Portemonnaie durchsucht haben..."
„Was machen Sie jetzt mit mir? Ich habe keinen Wert für Sie."
„Stimmt, töten wir sie einfach, Padre," grollt Hugo und bekommt einen angsteinflößenden Blick von Xavier. „Halt's Maul. Ihr hättet es wohl gerne, dass ich eure Probleme wie sonst auch immer einfach abknalle, was? Nein, wir machen Folgendes." Er reibt sich die Hände und sieht mich prüfend an, als wäre ich eine Ware.
„Keiner tut ihr was. Ich nehme sie selber zu meiner Frau."
„WAS?? VERGISS ES, DU BLECHDOSE." Er sieht mich böse an und greift mein Kinn sehr fest. „Oder? Nein, besser. Du darfst zu Milan. Hoffentlich beschenkt ihr mich mit vielen schönen Nachfolgern. Ihr werdet euch blendend verstehen." Er klatscht in die Hände, als hätte er den Spaß seines Lebens.
„WAS? Wieso nicht einer von uns, Papa?!" Er dreht sich böse zu den beiden wieder um. „Als ob ich euch jetzt noch mit einer schönen Frau belohne!"
„Lassen Sie mich doch einfach frei!" Aber es bringt nichts. Mir wird wieder ein Tuch vors Gesicht gehalten.
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