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24
„Oh Mann. Was für eine traurige Verlobung."
Ich stimme Tom zu, auch wenn sich die Worte wie Säure auf meiner Zunge anfühlen.
Nachdem ich mir genüsslich die Leckereien vom Buffet gegönnt habe, ziehe ich mich zurück. Je weniger ich mit dieser verdammten Familie zu tun habe, desto besser.
Ich springe unter die Dusche, schließe die Tür ab und schlüpfe danach in Milans Shirt. Es riecht nach ihm - dunkel, männlich, gefährlich. Nur deshalb, rede ich mir ein. Weil es bequem ist. Weil ich nichts anderes zum Schlafen habe.
Zu Hause habe ich immer lange Shirts getragen. Das hier ist nichts Besonderes.
Mit noch feuchten Haaren lege ich mich ins Bett und versuche erneut, in meinem Buch zu lesen.
Es klappt nicht.
Die Buchstaben verschwimmen. Meine Augen werden schwer, und irgendwann falle ich in einen unruhigen Schlaf.
Doch er hält nicht lange.
Die Tür wird leise geöffnet. Jemand hat einen Schlüssel. Mein Herz setzt einen Schlag aus, doch mein Körper ist zu erschöpft, um richtig zu reagieren.
Die Matratze senkt sich.
Ein warmer, muskulöser Körper schiebt sich von hinten an mich heran. Sein Duft umhüllt mich sofort - schwer, vertraut, verboten.
„Milan?", nuschele ich verschlafen.
,,Psht." Sein warmer Atem streicht über mein Ohr.
Seine Hand gleitet unter mein.. eher sein Shirt und wandert langsam, besitzergreifend von meinem Bauch hinauf zu meiner Brust. „Du trägst keine Unterwäsche... nur mein Shirt?"
Ich nicke atemlos. Ein tiefer Schauer jagt durch meinen Körper.
Was macht er nur mit mir?
Seine großen Hände massieren meine Brüste, seine Daumen reiben fest über meine bereits harten Nippel. Seine Lippen pressen sich auf meinen Hals, küssen, saugen, beißen leicht.
Ich spüre, wie sich sein harter Schwanz gegen meinen Po drückt, heiß und fordernd. Sofort steht meine Haut in Flammen.
Verdammtes Verlangen. Das hier ist so falsch.
„Solltest du nicht bei deiner Verlobten sein?", flüstere ich heiser. Die Worte schmecken bitter, doch sie halten mich nicht davon ab, mich enger an ihn zu schmiegen.
Milan antwortet nicht mit Worten. Stattdessen drückt er mich plötzlich mit seinem Gewicht in die Matratze, schiebt das Shirt grob nach oben und senkt seinen Mund auf meine Brüste.
Er leckt, beißt und saugt an meinen Nippeln, bis ich leise wimmere und automatisch die Beine für ihn öffne.
Er positioniert sich sofort dazwischen, schwer und dominant.
„Ich will aber bei dir sein, Lucy."
Seine Stimme ist dunkel, rau vor Lust.
„Ich brauche dich. Jetzt."
Seine Worte treffen mich wie ein Stromschlag.
Ich sollte ihn wegstoßen. Ich sollte schreien, dass er verlobt ist, dass das hier krank ist. Stattdessen vergrabe ich meine Hände in seinen Haaren und ziehe ihn näher, während ein erregtes Seufzen über meine Lippen kommt.
Seine Hände sind überall. Sein Mund. Seine Zunge. Ich kann nicht genug bekommen, obwohl jede Berührung wie Verrat an meinem eigenen Verstand schmeckt.
Widerwillig löst er sich von meinen Lippen, zieht mir das Shirt komplett aus und betrachtet meinen nackten Körper im fahlen Mondlicht. Seine Augen funkeln dunkel, hungrig.
„Du bist so verdammt schön, Lucy."
Ich kann mir ein zittriges, beschwipstes Lächeln nicht verkneifen. Wenn das hier nur ein Traum ist, dann will ich ihn wenigstens genießen - bevor ich Milan morgen wieder hasse.
Verspielt ergreife ich die Initiative und drehe uns herum, sodass ich oben bin. Milan trägt noch seine Shorts, doch als seine harte Spitze durch den dünnen Stoff meinen feuchten Eingang berührt, durchzuckt mich ein Stromstoß. Mein Herz rast.
„Fuck", zischt er erregt und packt meine Hüften fest. Er gibt mir einen leichten, besitzergreifenden Klaps auf den Hintern und zieht mich so eng an sich, dass kein Millimeter mehr zwischen uns passt.
„Du brauchst nicht nervös zu sein, Kleine. Beweg dich, wie es dir gefällt."
Ich nicke atemlos. Milan küsst mich hart, und ich folge seinem Befehl.
Ich reibe mich langsam, dann immer drängender an seinem harten Schwanz, nur durch den dünnen Stoff seiner Shorts getrennt. Die Reibung an meinem Kitzler ist quälend gut. Ich werde immer nasser, stöhne leise seinen Namen, während er meinen Mund, meinen Hals und meine Brüste mit heißen Küssen und Bissen übersät.
Es ist heiß. Feucht. Verboten.
Mein Körper spannt sich an, das heiße Ziehen in meinem Unterleib wird immer stärker. Ich kralle mich fester an seine Schultern, bewege mich stürmischer, verzweifelter. Milan atmet schwer, seine Hände graben sich in meinen Arsch und lenken meine Bewegungen.
„Milan...", keuche ich, die Augen halb geschlossen.
Er sieht mir tief in die Augen, dunkel und besitzergreifend, und beschleunigt den Rhythmus von unten. Ich kann nicht mehr. Hilflos kralle ich mich an ihm fest, lasse mich fallen und komme mit einem langen, erstickten Stöhnen. Die Wellen meines Orgasmus reißen mich mit, während mein Körper unkontrolliert zittert.
Auch Milan spannt sich unter mir an. Er zuckt hart, und im letzten Moment springe ich zur Seite. Sein Samen ergießt sich heiß über seinen eigenen Bauch.
„Scheiße...", keuchen wir beide gleichzeitig, völlig außer Atem.
Er drückt mir einen flüchtigen, aber intensiven Kuss auf den Mund, dann zieht er seine nassen Shorts aus und wirft sie beiseite.
Mit seinem Shirt beginnt er plötzlich, mich sanft sauberzumachen. Ich lasse es irritiert und noch völlig benebelt geschehen.
Wow.
Was war das gerade?
„Tut mir leid für deine Shorts", murmle ich schwach.
Milan zieht die Decke über uns, rückt näher und legt einen schweren Arm um meine Taille.
„Ich war so kurz davor, dich einfach zu nehmen, Lucy", flüstert er dunkel gegen meinen Hals.
„Ich habe dir diesen Gefallen heute getan... aber beim nächsten Mal werde ich die Kontrolle nicht mehr behalten. Dann ficke ich dich so, wie ich es will."
Ein Schauer läuft mir über den Rücken.
„Wer sagt, dass es ein nächstes Mal geben wird?"
Er lächelt gefährlich und lässt eine meiner feuchten Haarsträhnen durch seine Finger gleiten.
„Wir wissen beide, dass ich derjenige sein werde, der dich entjungfert, Lucy. Und ich kann es kaum erwarten, dich endlich überall zu ficken - hart, tief und genau so, wie es mir gefällt."
Ich will wütend auffahren, will aufstehen und ihn rauswerfen, doch Milan hält mich fest, drückt mich mit Leichtigkeit zurück in die Matratze.
„Weil ich kein anderes Mädchen will außer dir, Lucy."
Die Wut brodelt heiß in meiner Brust, während ich an seine Verlobte denke.. Kackarina. Wie kann er das sagen? Wie kann er sich auf eine andere einlassen und gleichzeitig so mit mir umgehen?
Ich fühle mich wie sein Spielzeug, sein schmutziges kleines Geheimnis - und dieser Gedanke macht mich gleichzeitig rasend und erschreckend nass.
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
