Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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„Ich hätte dir vieles zugetraut, aber nicht das." Er knallt mit voller Wucht die Tür zu, in seinen Augen lodert ein böses Feuer. Er drückt mich gegen die Wand. „Na? Hattest du Spaß mit ihm?" Er presst seinen ganzen Körper gegen meinen.
„Milan, ich bekomme keine Luft." Er riecht nach Alkohol; wie es aussieht, hat er wohl ein, zwei Drinks zu viel gehabt.
„Lass sie los, Boss, du musst dich beruhigen", murmelt ein Mitarbeiter, der sich das ganze Spektakel wohl angesehen hat. Langsam wie eine Raubkatze dreht sich Milan um; sein Mitarbeiter tritt automatisch einen Schritt zurück. „Ach, ich muss mich beruhigen?" Der Mitarbeiter mit dunklen Haaren wirkt wie ein unterwürfiger Hund.
„Denk immer daran, deine Eltern würden nicht wollen, dass du so bist." Als wäre bei Milan ein Schalter umgelegt worden, verpasst er dem Mann eine Faust mitten ins Gesicht. Zwischen den beiden ereignet sich ein Kampf, den Milan ganz locker gewinnt.
Als der arme Kerl schließlich auf dem Boden liegt, tritt Milan weiter auf ihn ein, bis ich schließlich dazwischen gehe. „VERFICKTE SCHEISSE! KEINER HAT MIR HIER WAS ZU SAGEN." Er holt noch einmal kräftig mit dem Fuß aus.
„Und du ziehst sie nie wieder in sowas rein." Er zeigt mit dem Finger auf den Typen. Inzwischen ist Polly, die Haushälterin, da und versucht, die Lage ebenfalls zu beruhigen. „Milan, du solltest dich wirklich ein wenig beruhigen. Er hat mit Sicherheit nicht darüber nachgedacht..." Bei so einer Situation ist es das Beste, nicht den Schuldigen zu suchen. Ich bleibe ruhig und spiele die Unscheinbare.
„Du kommst jetzt mit." Er nimmt meine Hand und zieht mich irgendwo in einen Raum. Hier war ich noch gar nicht.
Es ist bestimmt Milans Zimmer. Und es ist riesig.
Hier drin könnte man glatt wohnen. Er verschließt seine Tür und sinkt seufzend in den Sessel. Dabei schüttet er sich erneut etwas zu trinken ein und reicht mir ebenfalls ein Glas.
„Ich hab die Kontrolle verloren. Dumm gelaufen." Ich schweige und nehme einen Schluck. „Es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten für dich. Xavier will dich als kleine Attraktion in seinen Puff." Ich schweige und verschlucke mich.
Während ich versuche, meine Luftröhre freizubekommen, steht Milan auf, reibt sich erschöpft über das Gesicht und entledigt sich seiner Kleidung. Das einst weiße Hemd hat dunkle rubinrote Flecken. „Ich bin wenig begeistert, jetzt deinen Babysitter zu spielen, aber wenn Xavier dich heute in die Finger kriegt, wird es nicht gut enden." Ich bin absolut geschockt und sprachlos.
Als Attraktion in seinem Club? „Das kann nur funktionieren, wenn du zumindest versuchst, dich einigermaßen zu benehmen, in Ordnung?" Nach langem Überlegen finde ich meine Stimme wieder; wahrscheinlich hat mich Milans göttlicher Anblick einfach nur daran erinnert, dass ich noch lebe. „Ja."