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Milan legt seine Hand auf meine Hüfte und wandert langsam hinunter zu meinem Po. Er gibt mir einen Klaps auf den Arsch; unser Spiel würde noch viel weiter gehen. Leider platzt jemand herein.

„Ehm... entschuldige..." Dasha kommt mit nur einem Handtuch bedeckt herein.

„Was willst du?" seufzt Milan genervt. Ich gebe ihm einen leichten Schlag auf die Brust.

Die Arme hat sie furchtbares durchgemacht. Er könnte ruhig ein wenig netter sein. „Ich habe Schmerzen an der Hüfte..." gesteht sie und sieht beschämt auf den Boden.

„Lucy, ich muss mit dir sprechen." Xavier kommt hereingeplatzt. Er leckt sich über die Lippen, als er Dasha sieht, die bloß mit einem Handtuch bedeckt ist.

„Ein Dreier also... ich hätte niemals gedacht, dass du dazu bereit wärst, Lucy." scherzt er und sorgt für eine seltsame Stimmung.

„Gut, du verarztest sie, und ich rede mit Onkelchen." Ich gehe mit Xavier raus, halte aber einen riesigen Abstand.

Ich mag den Kerl nicht. 
„Schön, dass du hier bist."

„Quatsch nicht, Opa, sag, was du willst." zische ich. 
Xavier sieht mich wütend an und schnauft.

„Du dummes Balg, weißt du, wer vor dir steht?" Ich grinse ihn überheblich an.

„Ein alter Sack, von dem ich jeglichen Respekt verloren habe. Und jetzt sag, was du willst. Ich realisiere gerade, dass ich ein nacktes Mädchen in Milans Hände gegeben habe." In mir steigt Nervosität; ich kralle gestresst meine Fingernägel in die Handballen.

„Ist euch bewusst, was ihr getan habt? Darf ich es zusammenfassen... ihr habt Katharina getötet. Drogo jagt dich, als seist du eine Beute. Meine Söhne riskieren ihr Leben, um dich zu retten, und jetzt will Milan dich einfach so abschieben und kooperiert mit Michael?" Xavier zeigt wütend mit einem Finger auf mich.

Ich sehe ihn böse an und komme ihm ein wenig näher. 
„Fick dich, Xavier. Rede nicht mit mir." Am liebsten hätte ich ihn ins Gesicht gerotzt.

Ich knalle Milans Tür auf und betrachte ein seltsames Spektakel. Sie kichert wie verrückt herum, und Milan scherzt mit ihr.

„Ich hätte dir auch einfach einen 50er in den Arsch stecken können, aber ich war nett und habe ihn dir in deinen Träger geklemmt." Räuspernd verschränke ich die Arme.

„Bei drei ist sie wieder angezogen." Sieht sie mich gerade wirklich wütend an?

„Kannst du mir ein Shirt leihen, Milan? Ich habe meins im Bad vergessen... das Handtuch ist so kalt." Milan geht sich amüsiert durch die Haare.

„Hier." Er wirft ihr eins zu; sie zieht es sich über und zischt plötzlich vor Schmerzen. Milan steht auf und schüttet ihr etwas Bourbon ein. „Hilft gegen die Schmerzen."

„-und hoffentlich auch gegen das Scheiße labern," ergänze ich, und beide sehen mich plötzlich ertappt an.

„Ich geh schlafen... und will meine Ruhe haben. Gib ihr eins von den tausend Gästezimmern." Erschöpft und kopfschüttelnd schreie ich in mein Kissen hinein.

Warum ist er plötzlich so ein Arsch? Wieso macht er mich jetzt absichtlich eifersüchtig? 
Am besten versuche ich, so schnell wie möglich zu schlafen...

Wenn das nur möglich wäre.

Mitten in der Nacht beschließe ich, nochmal in Ruhe mit Milan zu sprechen. 
Und das ist bestimmt nicht, weil ich mir insgeheim wünsche, dass ich bei ihm schlafen darf.

„Hihi." 
Höre ich erneut aus seinem Zimmer. 
Ich reibe mir meine Augen und öffne die Zimmertür.

Ich sehe nicht viel. 
Nur einen nackten Schatten auf seinem Körper.

Mein Blut gefriert; ich atme mehrfach durch, um jegliche Beherrschung nicht zu verlieren. Ich schließe ohne mich überhaupt anzukündigen die Tür.

Ich bin so wütend. 
Eiskalt hat diese Bitch meine Gutmütigkeit ausgenutzt.

Eiskalt lässt er sich auf die nächstbeste ran.

„Fast so gestört wie der Mafia-Boss, der Frauen kauft und sie anschließend freilässt."

Ist das eins seiner Fetische? Je hilfsbedürftiger, umso heißer? 
Oh ja, Milan, ich werde dir helfen.

„Miss, warum wandern Sie hier herum?" brummt einer von seinen Männern.

„Was willst du von mir!? Ich darf hier rumrennen, wie ich will."

Er richtet seine Krawatte. 
„Milan will, dass du in deinem Zimmer bleibst." Ich muss lachen. 
Der Mitarbeiter, Schwachkopf, nähert sich mir. 
„Fass mich nicht an, ich warne dich," schreie ich ihn wütend an.

„Wer bist du, Knecht? Ein kleiner mickriger Mann. Hast du dein Lebensziel erreicht? Einem Hund aus der Hand fressen? Fass mich nicht an." Ich gehe mehr auf Abstand.

Durch die Dunkelheit hat der Typ ähnliche Züge wie Drogo.

Ich muss plötzlich daran denken, wie er mich gefoltert hat. Und wie egal mir mein Leben war... egal, weil ich dachte, dass Milan nicht mehr existiert. Und jetzt vergnügt er sich aus dem Nichts mit dieser Frau?

„Kommen Sie einfach," sagt er zerknirscht.

Ich knalle gegen ein Bücherregal. 
Wie im Film packe ich das Regal und stoße es um.

Einfach aus einem Drang heraus... aus Panik, weil der Typ sich mir nähert.

„Was zur Hölle geht hier ab?" schreit Milan und schubst außerdem irritiert Dasha raus, sodass sie fast hinfällt.

Genau, dieses Schauspiel brauche ich mir nicht geben. 
„Warum hast du dich zu mir gelegt, während ich penne? Und wieso prügelst du dich halb mit einem meiner Männer?"

Er reibt sich verschlafen übers Gesicht und geht einige Schritte auf mich zu. 
„Fass mich nicht an."

„Was? Knallst du mich dann wieder ab?" Er lacht.

Und irgendwie verletzt es mich. 
„Du bist so ein gestörtes Arschloch. Ich bin ja eh bald weg, solange mich noch schön foltern." Er schüttelt irritiert mit dem Kopf.

„Warst du zu lange in Hugos Nähe? Ich war am Pennen. Diese Gestörte hat sich zu mir gelegt." Er schubst das Mädchen erneut beiseite; sie fällt auf den Boden.

„Sag es. Ich warne dich." Sie sinkt zusammen und fängt an zu weinen.

„Ian hat mir Geld geboten, dass ich dich verführe. Er wollte euch beide auf die Probe stellen... und er will mit dir sprechen. Aber nur wenn sie dabei ist." Sie zeigt auf mich.

„Und warum sollte ich mein Zimmer nicht verlassen, du Schlaubi?" Ich versuche, Abstand zu gewinnen.

„Das ordne ich immer an. Bis jetzt bist du auch immer brav im Bett geblieben oder zu mir gewandert."

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MilanWo Geschichten leben. Entdecke jetzt