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Milan legt seine Hand auf meine Hüfte, seine Finger wandern langsam tiefer, bis sie meinen Po erreichen. Mit einem leichten Klaps lässt er mich zusammenzucken, und für einen kurzen Moment verliere ich mich völlig in diesem Spiel zwischen uns, das eindeutig noch längst nicht zu Ende gewesen wäre.
Leider bleibt uns dafür keine Zeit.
„Ehm... entschuldige..."
Dasha steht plötzlich in der Tür, nur von einem Handtuch bedeckt. Ihre Stimme ist leise, unsicher, als hätte sie Angst, überhaupt etwas zu sagen.
Milan seufzt genervt. „Was willst du?"
Ich gebe ihm sofort einen leichten Schlag gegen die Brust.
„Geht's noch?" murmele ich vorwurfsvoll.
Die Arme hat genug durchgemacht. Ein bisschen Feingefühl wäre wirklich nicht zu viel verlangt.
„Ich habe Schmerzen an der Hüfte..." gesteht Dasha leise und sieht beschämt auf den Boden, als würde sie sich dafür entschuldigen, überhaupt zu existieren.
Bevor ich reagieren kann, wird die Tür erneut aufgerissen.
„Lucy, ich muss mit dir sprechen."
Xavier tritt ein, sein Blick bleibt sofort an Dasha hängen. Wie er sich über die Lippen leckt, lässt mir direkt die Galle hochkommen.
„Ein Dreier also... ich hätte nie gedacht, dass du dazu bereit bist, Lucy."
Sein Tonfall ist widerlich locker, als wäre das hier irgendein verdammter Witz.
Die Stimmung kippt augenblicklich.
Ich atme einmal tief durch, dann deute ich auf Dasha.
„Gut. Du kümmerst dich um sie, und ich rede mit Onkelchen."
Ohne auf eine Antwort zu warten, gehe ich an Xavier vorbei nach draußen, halte dabei aber bewusst Abstand. Ich will ihn nicht einmal streifen.
Ich mag diesen Kerl kein Stück.
„Schön, dass du hier bist", sagt er scheinheilig.
Ich verdrehe die Augen. „Quatsch nicht rum, Opa. Sag einfach, was du willst", zische ich.
Sein Gesicht verhärtet sich sofort.
„Du dummes Balg, weißt du eigentlich, wer vor dir steht?"
Ich mustere ihn von oben bis unten und grinse überheblich.
„Ein alter Sack, vor dem ich jeglichen Respekt verloren habe. Und jetzt red."
Meine Fingernägel graben sich unbewusst in meine Handflächen. Die Nervosität steigt, auch wenn ich es mir nicht anmerken lassen will.
„Ist euch eigentlich bewusst, was ihr getan habt?" fährt er mich an. „Soll ich es dir zusammenfassen? Ihr habt Katharina getötet. Drogo jagt dich wie ein Tier. Meine Söhne riskieren ihr Leben für dich... und Milan will dich einfach abschieben und arbeitet dabei auch noch mit schlimmen Leuten zusammen?"
Sein Finger zeigt anklagend auf mich.
Ich trete einen Schritt näher, mein Blick eiskalt.
„Fick dich, Xavier. Rede nicht mit mir."
Am liebsten würde ich ihm direkt ins Gesicht spucken.
Ohne ein weiteres Wort drehe ich mich um, reiße Milans Tür auf - und bleibe abrupt stehen.
Ein seltsames Schauspiel bietet sich mir.
Dasha sitzt auf dem Bett, kichert unsicher, während Milan neben ihr steht und tatsächlich... scherzt.
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
