Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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Ich checke gar nichts mehr.
„Sie hat einen Namen, du kleine verräterische Nutte," feixe ich und überlege ernsthaft, ihr die schönen Wellen herauszureißen.
Milan reibt sich übers Gesicht. „Typisch Ian. Der Scherzkeks. Gut, ich geh schlafen, gute Nacht, Ladys."
Irgendwie verstehe ich immer noch nichts.
Als Milan sich kurz umdreht, fällt ihm die Unordnung auf, für die ich verantwortlich bin. Er gibt mit einem Nicken an, mitzukommen, doch ich schüttle meinen Kopf.
Ich kann ihm irgendwie nicht ganz glauben.
Außerdem wird er mich nicht in Frieden lassen. Er sieht genervt aus und knallt die Tür wieder zu.
Beleidigte Leberwurst.
Ich nähere mich Dasha nochmal. „Ich warne dich. Komm ihm noch einmal näher. Dann wirst du nicht mal mehr die Möglichkeit haben, Ian irgendeine Scheiße auszurichten. Er interessiert mich nicht, du interessierst mich nicht. Du wärst nicht die Erste, die plötzlich verschwinden würde." Ich winke ihr noch zum Abschied.
„Ich wünsche dir noch eine gute Nacht."
„Miss, was ist mit der Unordnung?" beschwert sich der Sicherheitsmann.
„Ich räume das morgen auf. Vielleicht habe ich das Glück, dass Milan sich morgen früh den Fuß stößt." Er atmet überfordert.
Und ich bin hellwach. Leise schnappe ich mir eine Wolldecke und wage es, alleine in die Küche zu gehen. Naja, nicht ganz; der beknackte Aufpasser ist immer noch bei mir. „Wie ist dein Name, Stalker?" Er zuckt erschrocken bei meinen Worten.
„Robert."
Ich öffne den Kühlschrank und schütte mir einen Saft ein. Etwas misstrauisch betrachte ich Robert.
„Robert. Wusstest du, dass Bösewichte in Geschichten Robert heißen?" Ich forme mit der Hand eine Pistole.
„Ich beobachte dich, Robert."
„Ich beobachte dich auch, Lucy," kontert er und hat ein böses Lächeln drauf. Das verstört mich.
Widmen wir uns lieber dem Kühlschrank. Der Kühlschrank ist ein Traum...
Verträumt plündere ich viele Leckereien und esse ein Stück Kuchen. Hmm, Kuchen.
„Robert, ich gehe jetzt auf die Couch und schaue mir einen Film an." Er nickt. Natürlich folgt er mir. Ich beschließe, „Mulan" zu schauen. Einen Kinderfilm...
Aber Kinderfilme entspannen mich immer. Ich komme tatsächlich runter, sehe zwischendurch zu Robert, der ziemlich vertieft in den Film ist, und schlafe zum Glück irgendwann ein.