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Der metallische Geruch von Eisen hängt noch immer in meiner Nase, vermischt mit der feuchten Kälte des Bodens.
Milan schweigt.
Er sagt nichts, starrt einfach ins Leere.
„Ich habe Katharina damals beim Fremdgehen erwischt. Wir haben uns auf der Treppe gestritten. Sie hat mich festgehalten, als ich gehen wollte."
Seine Stimme ist plötzlich da. Ruhig. Zu ruhig.
Ich sage nichts, höre ihm einfach zu.
„Sie ist... hochschwanger die Treppe runtergestürzt, als ich mich losgerissen habe. Das Kind... hat sie verloren."
Er fährt sich erschöpft über das Gesicht.
„Bis heute dachte ich, es wäre meins gewesen."
Seine Stimme bricht leicht.
„Selbst wenn es nicht meins gewesen wäre... ich hätte niemals absichtlich ein Kind getötet."
Er sieht mich an.
Seine Augen sind rot.
„Du musst mir glauben, Lucy."
Er wirkt zerstört. Voller Schuld.
„Ich habe ihr alles vorgespielt... all die Zeit."
Er verliert sich in seinen eigenen Gedanken. Ich versuche, ihn zu erreichen - aber ich komme nicht zu ihm durch.
Sein Hemd ist halb offen, verschmutzt.
Seine Haare durcheinander.
Er sieht aus wie jemand, der alles verloren hat.
Oder alles verlieren könnte.
Ohne groß nachzudenken, schnalle ich mich ab und setze mich auf seinen Schoß.
Mit dem Daumen streiche ich sanft über seine Wange.
Tatsächlich entspannt sich sein Kiefer ein wenig, die Anspannung weicht für einen kurzen Moment.
Wir sehen uns an - ein langer, gefährlicher Blick, der mehr sagt als jedes Wort.
Dann reißt Milan mich plötzlich zu sich und küsst mich. Der Kuss ist gierig, grob und ausgehungert. Er lenkt ihn mit brutaler Präzision, als wollte er mich verschlingen. Seine Zunge erobert meinen Mund, seine Zähne beißen in meine Unterlippe.
Ich stöhne auf, als er mir eine winzige Atempause gönnt, doch schon im nächsten Wimpernschlag drückt er mich hart in den Ledersitz zurück.
Er positioniert sich so, dass er meinen ganzen Körper vor sich hat - wie ein Raubtier, das seine Beute betrachtet.
Um seine Psychospiele weiterzuspielen.
Seine Lippen finden meine erneut. Diesmal ist der Kuss feuchter, etwas zärtlicher, aber immer noch voller dunkler Gier.
Seine Hände sind überall: er knetet meine Brüste, greift grob in meinen Po und streicht dann mit zwei Fingern über meine bereits nasse Mitte.
„Milan... du hast gerade jemanden getötet", keuche ich verzweifelt. „Ich kann jetzt nicht..."
Er hört nicht auf mich. Stattdessen schiebt er meine Beine auseinander und gibt mir genau das, wonach mein verräterischer Körper schreit.
Hart. Schnell. Erst einen Finger, dann zwei. Tief und gnadenlos.
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
