Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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Was?" Ein leises Piepsen entweicht meiner Kehle.
Ein dumpfer Schlag ins Gesicht, Schmerz und dann pure Dunkelheit.
Als ich wieder aufwache, schmerzt mein Kopf, ich blute. Es riecht nach Eisen.
Meine Augen gewöhnen sich schwer an die Dunkelheit. Ich bin gefesselt.
Was zur Hölle... „Du bist wach, jetzt kann ich dir endlich alles erzählen..."
**Flashback - Katharinas Beerdigung.**
„Milan, kann ich dich kurz sprechen?" Einfach nur aus Respekt begleitet er Katharinas Mutter. Er hat sie noch nie gemocht, aber die ganze Familie wirkt im Nachhinein ziemlich unsympathisch.
„Du hast dieses Mädchen, diese Leihmutter." spottet sie und spuckt dabei so heftig, dass Milan angeekelt auf Abstand geht. „Mein Sohn hat dir erzählt, wer sie ist?"
„Ihr nervt mich." brummt Milan und hat den Fokus stets auf Lucy.
„Schau es dir an." Sie holt ihr Handy heraus und zeigt ihm einige Fotos. Lucy schläft neben Drogo im Bett, Lucy mit Drogo am Privatstrand, wie sie lachen.
Nach und nach macht es Klick. Milan realisiert es gar nicht, ist das wirklich Lucy auf den Bildern? „Er hat es dir doch erzählt, Milan." brummt sie.
„Schau sie dir jetzt an." Bei genauerem Hinsehen sieht er, wie nah sich beide sind, Drogo steckt Lucy sogar ein Handy zu.
Die stecken doch unter einer Decke. Von Anfang an...
**~ Flashback Ende**
„IST DAS EUER SCHEIß ERNST?"
„Im Übrigen habe ich Marta manipuliert. Ich habe ihr gesagt, welche Unterwäsche du tragen sollst. Hab es Milan unter die Nase gerieben, da ich genau weiß, welche Unterwäsche du trägst, wenn ihr es miteinander treibt. Schon ein cooler Einfall von mir." Er richtet sich auf.
„Ich bin ein Genie... Milan ist tot... du bist meins." verraten von Drogo.
Milan ist tot? Drogo nähert sich mir und will mich küssen. Ich sammel mich und spucke ihm direkt ins Gesicht. „Du Schwein. Du ekelhaftes Etwas."
„Denkst du ernsthaft, dass ich jemals etwas für dich empfinden könnte, Drogo? Schau dich an. Ja, ich habe mit dir gespielt; aber nur um meine eigenen Vorteile daraus zu ziehen. Im Endeffekt habe ich mich geirrt." Er holt heftig aus und schlägt mir mitten ins Gesicht. Ich falle zu Boden und schwanke.
„DU WIRST DICH SCHNELL DRAN GEWÖHNEN. Immerhin hast du dich auch ganz schön schnell in Milan verliebt." Er geht und knallt die Tür zu.
Vollkommen am Ende sinke ich zusammen. Ich schaue mich hoffnungsvoll um. Was bringt mir mein Leben jetzt noch? Will ich so leben?
Ich habe jemanden verloren, den ich liebe, ich habe niemanden mehr. Was habe ich getan...
Ich bin ein Monster. Ich will so nicht leben. Es kann so nicht weitergehen.
„Du hast länger nichts gegessen", sagt Marta. Ich schüttle meinen Kopf und schließe meinen Mund.
Wollte er nicht gehen?
Als er mir einen Teller reicht, schlage ich ihn aus der Hand. Drogo lacht und schüttelt den Kopf. „Ich kann dich auch gerne intravenös füttern, wenn es sein muss." Er nähert sich mir und fixiert mich.
„Verpiss dich!" schreie ich und versuche, Drogo zu provozieren.
**5 Tage später.**
„Lucy... Anfangs hast du mich tot beleidigt, mich angespuckt und provoziert. Vor 3 Tagen hast du zuletzt gesprochen. Meine Männer haben mir verraten, dass du nachts weinst... du isst nichts... Ich mache mir doch nur Sorgen..." flüstert der Typ und will sich mir wieder nähern.
Ich bewege mich keinen Zentimeter, ignoriere seine Worte und denke an Wege, ihn oder mir die Kehle aufzuschlitzen. „Ich hätte dich heute Abend gerne auf mein Event mitgenommen. Aber du siehst noch zu misshandelt aus." stellt er fest und richtet seinen Anzug.
Bla, bla, bla, ich bin ein Bastard.
Mehr interpretiere ich in seiner Laberei nicht.
Es sind mehr als 3 Stunden schon vergangen. Ich höre das Uhrticken von weitem.
Drogo hat mir sogar eine andere Hose übergezogen, da ich anfing, die einzelnen Nähte aufzukratzen. Und mir die Nägel in die Handflächen so fest drückte, dass ich starke Wunden daran habe, die ziemlich wehtun.
Aber das fühlt sich nicht schlecht an. Es kracht laut, Fenster werden eingeschlagen, sofort ist meine Aufmerksamkeit den Geräuschen gewidmet.
Ich stehe auf und lausche.
Aber irgendwie habe ich Angst.
Wer würde mich bitte retten wollen? „LUCY!" ruft eine bekannte Stimme.
Vor Erleichterung sacke ich zusammen... es ist Erleichterung und zugegeben... eine Enttäuschung.
Es ist nicht Milan.
Er ist also wirklich nicht mehr da.
„TOM, ICH BIN HIER." Ich schreie so laut ich kann. Meine Stimme wirkt beschlagen.
Tom tritt die Tür ein, Hugo und Pablo kommen dazu. Beide helfen mir auf.
„Hugo ist hier, dir wird nichts mehr passieren." Hugo spricht in der dritten Person.
Ausnahmsweise lasse ich es zu, dass er mich anfasst, und auch Pablo nickt mir nur stumm zu und wirkt auf einmal erleichtert darüber, dass ich lebe.
Ich hasse sie trotzdem alle.
Tom drückt mich fest und wirft mir seine Jacke über. „Du bist in Sicherheit... dir wird nichts mehr passieren." betont er und streichelt mir sanft über das Haar.
Aber ich spüre plötzlich nichts.
Keine Erleichterung. Keine Freude. Einfach nichts.
Ich kann nicht mehr aufstehen. Ich bin zu schwach. Tom hebt mich hoch und trägt mich in ihr Auto.
Ich bewege mich keinen Zentimeter und starre stumm aus dem Fenster. Sie versuchen, mit mir zu reden.
Doch sie bekommen keine Antwort.
Vielleicht wäre es mir lieber gewesen, sie hätten mich bei Drogo gelassen... dann wäre ich früher oder später gestorben.
Obwohl... Irgendwas ist bereits in mir tot.
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