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„Sag etwas? Trau dich!"
Meine Arme stemmen sich gegen seine Brust, ich versuche verzweifelt, Abstand zu gewinnen, doch es gelingt mir nicht.
„Zwei Frauen. Du scheiß Feigling."
„Lucy."
Ich wehre mich weiter, boxe ihm in den Bauch, doch ich komme kaum zum Ausholen. Ich versuche zu treten, verfehle ihn.
Ich bin so in Rage, dass mir gar nicht auffällt, wie laut und hässlich das alles für die Leute draußen klingen muss.
„Du scheiß Monster!"
„Hör auf zu weinen", sagt er sanft und hebt mein Kinn mit zwei Fingern an.
Ich blicke in seine Augen - verschwommen, ein Spiegel meiner eigenen Gefühle.
„Kannst du nicht einfach ruhig sein? Denkst du, ich habe Bock, dass jeder denkt, ich würde die Schwester des Gastgebers halb vergewaltigen?"
Milan schaut sich kurz um, runzelt die Stirn. Er ist sauer.
„Hee-"
Er hält mir den Mund zu und drängt mich rückwärts in ein Zimmer.
Ein Büro, vermutlich für ruhige Verkaufsgespräche.
„Ich hasse dich", wispere ich gegen seine Lippen, als wir uns plötzlich viel zu nah sind.
„Und doch hast du mich vermisst."
Ich schüttle heftig den Kopf, um es nicht zuzugeben. Doch genau diese Reaktion entlockt ihm ein dunkles, zufriedenes Lächeln.
„Sieh mich an", befiehlt er schroff.
Seine Stimme beruhigt mich wider Willen.
Er kommt näher, sein heißer Atem streicht über meine Haut.
Dieser vertraute Duft löst eine Katastrophe in mir aus. Wie kann allein seine Nähe so viel Wohlsein auslösen, obwohl mein Hass größer ist als je zuvor?
Ich schaue hoch in seine dominanten Augen, verliere mich darin und lasse zu, dass er mich küsst.
Mein Verstand schreit, ich soll ihn wegstoßen und fliehen. Aber ich kann nicht. Es geht einfach nicht.
Milan strahlt Kälte aus, doch wenn er mich küsst, wird alles warm.
Seine Lippen sind das pure Gegenteil von ihm. Sehnsüchtig vergrabe ich meine Finger in seinen perfekt gestylten Haaren und ziehe ihn näher.
Ich schmecke ihn, spüre seine Zunge, und schmelze dahin. Das könnte ewig so weitergehen.
Plötzlich spüre ich die kalte Tischplatte an meinem Rücken. Wir atmen beide schwer und ausgehungert. Ich küsse ihn erneut, ziehe ihn gierig zu mir, öffne hastig seine Hose und beiße ihm in die Unterlippe.
Ein tiefes, zufriedenes Knurren entkommt ihm. Doch er packt meine Handgelenke und fixiert sie über meinem Kopf - eine klare Ansage, wer hier das Sagen hat.
„Schön die Beine breit machen, Baby", sagt er sanft, schiebt mein Kleid hoch und streicht mit einem Finger prüfend über meine Klitoris.
Mein lautes Wimmern ist ihm Bestätigung genug.
„Jetzt mach endlich, Milan!"
„Lucy..."
Mein Herz rast, mein ganzer Körper pocht und kribbelt.
Ich reagiere so stark auf ihn, und er nutzt es schamlos aus. Seine Lippen wandern über meinen Hals, mein Dekolleté - einfach überall. Ich versuche, ihn zu berühren, meine Lust irgendwie zu zügeln, doch es gelingt mir nicht.
Für einen Moment steht die Zeit still.
Wir sehen uns intensiv und lüstern an, unser Atem vermischt sich. Dann endlich versenkt Milan sich mit einem harten Stoß komplett in mir.
„Milan...", stöhne ich hilflos, kralle mich an seinen breiten Schultern fest und versuche, den anfänglichen Schmerz zu verdrängen - dieses Gefühl, als würde er mich unten komplett auseinanderreißen.
Bis es plötzlich unbeschreiblich wird.
Ich werde weich wie Watte unter ihm und beginne hemmungslos zu stöhnen.
Ein heißes Knurren kommt von Milan.
Er stößt rhythmisch und tief in mich hinein, das laute Klatschen unserer Körper hallt durch den ganzen Raum.
Ich versuche, mich bequemer hinzulegen, doch er lässt es nicht zu. Stattdessen legt er eine Hand um meinen Hals und würgt mich leicht.
„Schön stillhalten, Süße."
Ich nicke unwillkürlich. Er wechselt die Position, hilft mir, mich aufzusetzen, und macht es für mich angenehmer.
In der neuen Stellung kann ich mich besser festhalten.
Ich schlinge meine Beine um seine Hüften und spüre, wie sich alles in mir zusammenzieht. Meine Frisur ist längst ruiniert - es ist mir egal.
Milan leckt über meine Brüste, hat mir das Kleid längst ganz ausgezogen. Jeder harte Stoß bringt mich näher an den Höhepunkt.
Kurz bevor ich komme, hält er plötzlich inne.
„Bitte drum."
Ich schüttle den Kopf und versuche verzweifelt, meine Hüften zu bewegen, doch er verweigert es mir.
„Wag es dich, Milan."
Er streichelt mir sanft über die Wange und sieht mich triumphierend an.
„Ich liebe es, wie du unter mir zitterst. Aber noch mehr genieße ich es, wenn du nach meinem Schwanz bettelst."
Ich ziehe ihn wieder zu mir und küsse ihn sehnsüchtig.
Ich weiß genau wie er, dass das hier enden wird - ob ich bettle oder nicht.
„Bitte, Milan... bitte mach weiter. Ich brauche dich. Ich brauche deinen Schwanz so sehr..."
Das sage ich so unschuldig und verzweifelt wie möglich.
Ein gefährliches Funkeln erscheint in seinen Augen. Er küsst mich leicht auf die Unterlippe, dann versenkt er seine gesamte Länge mit einem harten Ruck wieder in mir und hämmert so lange und gnadenlos in mich hinein, bis ich unkontrolliert und völlig unvorbereitet komme.
Ich sehe kurz schwarz, habe das Gefühl zu fallen und klammere mich verzweifelt an Milan fest. Im selben Moment ergießt er sich tief in mir und stößt ein erleichtertes, raues Stöhnen aus.
Als wir uns beide verschwitzt und schwer atmend voneinander lösen, wird mir schlagartig bewusst, was gerade passiert ist.
Ich habe es schon wieder getan.
Ich habe mich ihm hingegeben, obwohl ich ihn hasse. Weil ich ihn brauche. Weil nur er mich so ausfüllen kann. Weil ich süchtig nach genau diesem Gefühl bin - nach ihm.
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
