S.13

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„Provoziere mich nicht, Lucy."
Milans Stimme war gefährlich leise, ein dunkles Grollen, das direkt zwischen meine Beine fuhr. Ich lächelte schelmisch, schob meine Finger in sein Haar und zog leicht daran, während meine andere Hand unter sein T-Shirt glitt. Langsam fuhr ich über die harten Konturen seiner Bauchmuskeln, spürte, wie sie sich unter meiner Berührung anspannten. Mit einem leisen Seufzen drückte ich mein Becken gegen seinen Schritt, fühlte sofort, wie sein Schwanz hart und dick gegen mich drängte. Ein triumphierendes Kribbeln breitete sich in mir aus.
Er starrte mich aus dunklen Augen an, pure Feindseligkeit gemischt mit etwas noch Gefährlicherem. Im nächsten Moment packte er meine Handgelenke, warf mich zurück auf die Matratze und drückte mich mit seinem Gewicht nieder.
„Wann zur Hölle bist du so mutig geworden?", knurrte er. Sein Gesicht blieb fast ausdruckslos, doch in seiner Stimme lag ein Sturm, den ich nicht deuten konnte.
Es machte mich nur noch geiler.
Meine Hände wanderten erneut über seinen perfekten Körper, ertasteten jeden harten Muskel, jede warme, straffe Haut. Ich spürte, wie sich feine Gänsehaut unter meinen Fingern bildete. Das kleine Zeichen seiner Schwäche ließ mich lächeln.
„Versuch dein Glück, Milan", flüsterte ich heiser und biss mir provozierend auf die Unterlippe. „Spiel mit mir... solange ich mich noch traue."
Ein leises, bedrohliches Zischen entwich seiner Kehle. Dann küsste er mich - hart, hungrig, fast brutal. Kein sanftes Vorspiel, kein Zögern. Seine Zunge eroberte meinen Mund, und ich stöhnte auf, weil es genau das war, was ich wollte. Diese rohe, besitzergreifende Art von Kuss, die mir den Atem raubte.
Gerade als ich mich tiefer in den Kuss fallen lassen wollte, schlossen sich seine Finger plötzlich um meinen Hals. Nicht fest genug, um mir die Luft zu nehmen - noch nicht. Er hob den Kopf und sah mich mit diesem kalten, emotionslosen Blick an, der mir gleichzeitig Angst und Lust machte.
Sein Mund näherte sich meinem Ohr, heißer Atem streifte meine Haut.
„Lucy... du kleines, naives Mädchen."
Ein Schauer jagte über meinen ganzen Körper. Seine Lippen wanderten meinen Hals hinab, während seine Finger den Druck minimal verstärkten. „Du solltest langsam begreifen, dass hier nach meinen Regeln gespielt wird."
Seine andere Hand glitt besitzergreifend meinen Schenkel hinauf. Ich schnappte nach Luft, versuchte vergeblich, mir nichts anmerken zu lassen. Mein Puls raste unter seinen Fingern.
„Wirst du mir wehtun?", brachte ich atemlos hervor.
Seine Mundwinkel zuckten amüsiert. „Oh ja, das werde ich." Er drückte seinen Daumen leicht gegen meine Kehle. „Aber du wirst darum betteln, dass ich nicht aufhöre."
„Ich wurde schon oft genug verletzt, Milan." Meine Stimme zitterte leicht, doch ich hielt seinem Blick stand. „Du wirst mich nicht abschrecken."
Ohne Vorwarnung schob er mein Höschen zur Seite und versenkte zwei Finger tief in mir. Ein kehliges „Fuck" entwich ihm, als er spürte, wie nass ich bereits war.
Ich keuchte auf, mein Rücken bog sich durch. Er begann sofort, hart und rhythmisch in mich zu stoßen, während sein Daumen kreisend über meinen Kitzler rieb. Die Mischung aus grob und präzise trieb mich innerhalb von Sekunden in den Wahnsinn.
„Es ist nicht richtig...", keuchte ich, obwohl mein Körper etwas ganz anderes sagte.
„Falsch." Er zog seine Finger fast ganz heraus, nur um sie dann noch tiefer in mich zu rammen. „Es gibt keine Regeln mehr. Keine Verbote. Sag mir, dass du es nicht willst."
Er beugte sich über mich, seine Lippen streiften meine Brustwarze, bevor er sie hart in den Mund sog. Ich wimmerte, krallte meine Hände in seine Haare.
„Ich... ich will dich", gab ich schließlich keuchend zu. „Ich will, dass du weitermachst."
Milan grinste dunkel. „Braves Mädchen."
Er spreizte meine Beine weiter, senkte den Kopf und ließ seine Zunge über meine nasse Spalte gleiten. Die erste feste Berührung ließ mich aufschreien. Er leckte mich gierig, abwechselnd hart und quälend langsam, saugte an meinem Kitzler, bis meine Beine unkontrolliert zitterten.
Das nasse, obszöne Geräusch seiner Zunge und meiner Nässe erfüllte den Raum. Ich war kurz davor zu kommen, spürte schon das vertraute Ziehen tief in meinem Unterleib.
Doch Milan hörte plötzlich auf.
Ich wimmerte frustriert, versuchte mich ihm entgegenzudrücken, doch er hielt meine Handgelenke fest über meinem Kopf.
„Ich bestimme, wann du kommst, Lucy." Seine Stimme war rau, voller dunkler Befriedigung. „Nicht du."
„Fick dich, Milan... bitte...", bettelte ich, die Augen vor Verzweiflung verdreht.
Er lachte leise, ein gefährliches, zufriedenes Geräusch. Dann senkte er den Kopf erneut, saugte fester, fickte mich mit zwei Fingern, während seine Zunge mich gnadenlos bearbeitete.
Mein Orgasmus traf mich wie eine Welle. Ich schrie auf, mein Körper verkrampfte sich, die Beine zitterten unkontrolliert, während er mich durch den Höhepunkt trieb, ohne auch nur eine Sekunde nachzulassen.
Als ich zitternd und atemlos dalag, hob er den Kopf. Seine Lippen glänzten von meiner Erregung.
„Zufrieden, Kleine?"
Ich konnte nur erröten und mich beschämt zur Seite drehen, die Decke über mich ziehen.
Bevor ich etwas sagen konnte, flog die Tür auf.
„Runterkommen. Adas dummer Erzeuger ist hier und will mit dir quatschen", rief Marco mit einem dreckigen Grinsen und verschwand wieder.
Milan stand auf, sichtlich angepisst, zog sich das Shirt über den Kopf und warf mir einen letzten dunklen Blick zu.
„Gönn dir, Lucy."
„Hau ab, Marco", murmelte ich und zog mir die Decke komplett über den Kopf, während die Hitze in meinen Wangen brannte.

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