Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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Als wir im Auto sitzen, versuche ich, so viel Abstand wie möglich zu gewinnen, was nicht gerade einfach ist.
Ich verabscheue es, zu weinen, doch ich fühle mich so elendig...
Ich zucke zusammen, als Milan sich seufzend zu mir beugt und meinen geröteten Hals betrachtet.
Er fährt sanft mit seinen Fingern über die einzelnen Blutergüsse. Jeder Atemzug fühlt sich vergiftet an. Einer der Männer wirft Milan eine Augenbinde zu; er schmeißt sie fluchend beiseite und murmelt nur: „Soll sie doch sehen, wo sie sich befindet."
„Tut mir leid." flüstert er mir aufrichtig zu und kämpft mit dem Drang, sich mir zu nähern.
Zum Glück lässt er mir den Freiraum und versucht es nicht weiter. „Steigst du nicht aus?" Die Tür wird für mich geöffnet. Milan schüttelt den Kopf.
„Nein, ich muss mich abreagieren."
Ich beiße mir auf die Lippe; das Gefühl in meinem Magen gefällt mir nicht. „Mit einer anderen?" Ich könnte mich für diese Frage ohrfeigen, aber sie schwirrt mir die ganze Zeit im Kopf herum. Als könnte Milan so lange ohne Sex auskommen.
Als wäre er ein treuer Mann... Als wären wir zusammen und er hätte mir Rechenschaft zu schulden...
Wohl kaum.
Milan hebt amüsiert die Mundwinkel, trotz seiner spürbaren Wut. „Bevor ich es an dir auslasse, tue ich es lieber mit einer anderen." Ich schlucke hart.
Das war wie ein Schlag ins Gesicht... Ich kannte die Antwort schon vor meiner Frage und stelle sie trotzdem. „Du bist das Letzte... einfach ekelhaft." Ich stehe auf und bereite mich darauf vor, wieder von drei Gorillas umzingelt zu werden.
„Na dann komm her, lass uns vögeln. Lass mich dich fesseln und bis zum letzten Höhepunkt hemmungslos ficken." ruft er überheblich.
Ich beiße mir erregt auf die Lippe.
Die ganzen Gefühle, die er in mir auslöst, machen mich verrückt. Seine Autotür schließt sich, ich gehe weiter und beschließe, nicht weiter darauf einzugehen.
Ich bin erregt, wütend und verzweifelt.
Ich kann nur weinen, so sehr ich versuche, es zurückzuhalten.
Ist es, weil ich nicht in Milans Auto gestiegen bin und er jetzt bei einer anderen Frau ist? Ist es, weil er mir wehgetan hat und mein Hals noch immer schmerzt?
Ich hasse ihn.
Verschwommen betrachte ich mich im Spiegel. Ich sehe verdammt misshandelt aus.
Er ist einfach bei einer anderen.
Ich hasse ihn. Ich hasse ihn. Ich hasse ihn.
Voller Wut schlage ich gegen den Spiegel und sinke gleichzeitig zusammen. Ich zittere am ganzen Körper.