S.48

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Ich lege mich ganz normal ins Bett und tue so, als würde ich schlafen.

Milan ist zurück. Ich höre, wie er draußen laut mit Marta diskutiert, ihre Stimme angespannt, fast flehend, als würde sie alles daran setzen, ihn davon abzuhalten, zu mir zu gehen. Doch es dauert nicht lange, bis sich die Schlafzimmertür bewegt, und ich muss mich zusammenreißen, um nicht auf seine Schritte zu reagieren.

Ich bleibe reglos liegen.

Dann höre ich das leise Klirren seines Gürtels, das Rascheln von Stoff, während er sich auszieht und näherkommt. Einen Moment später hebt sich die Decke, und seine Wärme breitet sich neben mir aus, hüllt mich ein und sorgt trotz allem dafür, dass sich ein Teil von mir sofort sicher fühlt.

Wäre da nicht dieser Knoten in meiner Brust.

„Hey, Süße, ich weiß, dass du wach bist."

Seine Stimme ist leiser als sonst, rau, und ich spiele trotzdem weiter meine Rolle, blinzle verschlafen und reibe mir über die Augen, als würde ich gerade erst aufwachen.

„Ich war bei keiner anderen Frau."

Sein Atem streift mein Gesicht, schwer von Alkohol.

Er hat getrunken.

„Ich hab's versucht... aber ich konnte nicht."

Seine Stimme bricht leicht, und als ich ihn ansehe, wirkt er für einen Moment nicht wie der Mann, der mich noch vor wenigen Stunden gegen eine Wand gedrückt hat, sondern wie jemand, der selbst nicht mehr weiß, wohin mit sich.

Sein Blick fällt auf meine Hand, und etwas in seinem Gesicht zieht sich zusammen.

„Das alles... tut mir leid, Lucy."

Seine Finger streichen vorsichtig über meine Wange, fast so, als hätte er Angst, mich wieder zu verletzen.

„Ich habe Angst vor dem, was du mit mir machst", gesteht er leise und sieht mir dabei direkt in die Augen. „Und ich habe Angst, dich zu verlieren."

Ich halte kurz die Luft an.

So etwas habe ich noch nie von ihm gehört.

Noch nie.

„Wie Xavier gesagt hat..." Seine Stimme wird leiser, beinahe nachdenklich. „du bist mein Untergang."

Ohne ein weiteres Wort zieht er mich näher zu sich, legt seinen Arm um meine Hüfte und hält mich fest, als würde er mich damit gleichzeitig schützen und gefangen halten.

Und diesmal... sage ich nichts.

Er legt seine Hand auf meine Wange und küsst mich zuerst zärtlich, fast vorsichtig. Doch schon nach wenigen Sekunden wird der Kuss gieriger, hungriger, als könnte er nicht genug von mir bekommen.

Ich genieße es, wie unsere Zungen sich immer feuchter und drängender umspielen, bis wir beide atemlos voneinander ablassen.

„Sag mir, was du fühlst, Lucy", verlangt er rau.

Ich schaue ihm tief in die Augen. Seine Hand wandert langsam von meinem Bauch über meine Hüfte bis zu meinen Schenkeln.

Er küsst meinen Hals, erkundet jeden Zentimeter meines Körpers und massiert schließlich meine Brust mit festem Griff.
Ich spreize meine Beine weiter und spüre, wie mein Unterleib immer feuchter wird, wie alles in mir pocht und sich gierig nach ihm sehnt.

„Bitte... entferne dich nicht", flüstere ich und fahre mit zitternden Fingern über seine harten Bauchmuskeln.

Wow. Es fühlt sich viel zu gut an.

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