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„Weil ich kein anderes Mädchen will außer dich, Lucy."

Seine Worte hinterlassen ein Echo in meinem Kopf. 
„Wir wissen beide, dass es nicht funktioniert. Und eigentlich mag ich dich auch gar nicht." gestehe ich und warte darauf, wie er reagiert.

„Und dennoch spüre ich dein Begehren. So gerne würde ich dich auch einfach nur hassen. Aber du kannst es nicht leugnen, dass du mich begehrst, und diese Mischung finde ich verdammt heiß." Er will mich also nur, weil ich ihn nicht direkt in die Arme falle wie viele andere Mädchen. 
„Du bist verlobt, was erwartest du von mir?"

„Ich werde sie nicht heiraten. Die Verlobung wird erstmal reichen, um die Idioten ruhig zu halten."

„Du bist mein Entführer."

Milan schüttelt den Kopf. 
„Nein, die anderen haben dich entführt. Ich ziehe nur meinen Nutzen aus der Sache."

„Darf ich raus?"

Milan beißt sich auf die Lippe, drückt mich zurück in die Matratze und vergräbt meinen Kopf in seine Halskuhle. Er küsst meinen Puls am Hals, saugt kurz daran und wandert dann immer weiter hinunter. Ich seufze erregt und krümme mich.

„Ich vertraue dir nicht, Lucy. Du bist gefangen, du gehörst mir, und ich werde erst dafür sorgen, dass du freiwillig bei mir bleibst." Er flüstert. Sein Atem prallt auf meiner Haut ab, überall am ganzen Körper empfinde ich Gänsehaut.

„Ach Milan, wenn du dich da nicht in etwas verrennst. Du wirst es bereuen." 
Jede Spur, die er hinterlässt, kribbelt, brennt und hungert nach mehr. Was macht er bloß mit mir?

„Siehst du? Du bist mindestens genauso gestört wie ich." Er wandert immer weiter hinunter, bis er an meinem Kitzler ankommt.

Milan positioniert sich zwischen meinen Beinen und leckt mich. 
Er leckt mich, kontrolliert mich und genießt meine Reaktion auf das, was er tut. 
„Milan..." Ich versuche, einen Satz herauszubekommen, und muss kurz stoppen, als er seine Hände benutzt.

„Schrei, Lucy, zeig, was ich mit dir mache." 
Ich ziehe leicht an seinen Haaren und kreise mein Becken. 
Mein Unterleib ist heiß, nass und unter Strom; mein Körper geht in Flammen auf. Mit einem leichten Stoß klatscht Milan mit der flachen Hand direkt auf meinen Kitzler, wechselt mit der Zunge und hinterlässt einen bebenden Kontrast. 
Mein Stöhnen wird unbändiger, seine Tat wird wilder, das Gefühl von gerade überkommt mich. Kurz meine ich, Sterne zu sehen, als mein Atem aussetzt und ich das Gefühl bekomme, erleichtert wieder ausatmen zu können.

Zufrieden legt Milan sich wieder zu mir. Ich drehe mich, nachdem sich mein Herzschlag beruhigt hat, zu seiner Seite und sehe ihn für ein paar Sekunden nachdenklich an.

Meine Finger kreisen an seinem Körper entlang, zeichnen seine Tattoos nach und saugen die Wärme, die er gibt, förmlich ein. 
„Wer sagt denn, dass ich dich nicht benutze? Vielleicht bist du nicht der einzige Mann hier, Milano? Ich bin vielleicht gestört. Aber ich weiß, was ich will und wen ich will." Durch den Mondschein sehe ich sein schelmisches Lächeln.

Sein Lachen kann aber auch in solchen Momenten eine geisteskranke Fehlinterpretation sein. Er beugt sich zu mir rüber und legt einen Arm um mich. 
„Sollte das jemals der Fall sein, bist du tot. Außerdem weiß spätestens, nachdem du meinen Namen geschrien hast, das ganze Haus, dass nur ich so etwas mit dir anstellen kann. Und jetzt sei ruhig, ich will schlafen." Ich sehe sprachlos Richtung Fenster. Zwar sagt mir Milan Dinge, die genug Gründe wären, ihn von der Bettkante zu schubsen, aber die Tatsache, dass er sich zärtlich an mich schmiegt und so langsam, als wäre ich aus Porzellan, meine Kurven nachzeichnet, lässt mich weich werden und anders denken.

Er ist eingeschlafen. 
Auch ich finde schnell in den Schlaf und habe schon länger nicht mehr so gut geschlafen.

Als ich wach werde, ist Milan nicht mehr neben mir. Es klopft an der Tür. 
„Lucy? Ich bins, machst du auf?" Es ist Toms Stimme. Milan wird wohl wieder abgeschlossen haben; es ist sowieso bescheuert, dass er auch einen Schlüssel hat, aber das war ja wieder klar. 
„Sekunde." Panisch stehe ich auf und ziehe mir schnell etwas über. Mit einem Räuspern öffne ich die Tür.

Als Tom an der Tür steht, betrachtet er sofort meinen Hals; schnell lege ich meine Haare darüber. 
„Wow. Es ist zwar krass, dass er diese Nacht mit dir anstatt mit Katharina verbracht hat, aber dann scheint ja Xaviers Plan doch langsam aufzugehen." Ich schaue mich um und bitte Tom rein. 
„Nein, wir haben nicht..."

Hilfe, mein Blut steigt mir zu Kopf. 
Während wir reingehen, trete ich jedes einzelne Kleidungsstück in die Ecke. Hier sind sogar noch Milans Klamotten. 
„Schon klar, Lucy." brummt Tom genervt. Was hat er jetzt auf einmal? „Du bist naiv." fügt er hinzu.

Ich bewege wortlos meinen Mund und befinde mich in einer Art Starre, während ich Tom betrachte, der sich schlecht gelaunt in den Sessel plumpsen lässt und auf sein Handy herumtippt. 
„Wow, wow, wow, Sekunde, Tom." Ich hebe seinen Kopf und sehe ihm eindringlich in die Augen, um mir dann anschließend ins Wort zu fallen.

„Ich glaube, unser Milan versucht, dich um den Finger zu wickeln, um von dieser Furie wegzukommen, ohne dass ihn jemand einen Vorwurf macht. Du bist schön und begehrt; er würde nicht mal Nachteile daraus ziehen." Er hebt seine Hand und wirkt betrübt.

„Überleg doch mal. Das ist doch genau das, was Xavier will. Mit der Hochzeit wollte er ihn bloß nochmal in den Arsch treten, um zu dir zu gehen." Ich schmeiße mich enttäuscht und vorwurfsvoll ins Bett.

„Scheiße, Tom. Du hast Recht. Ich bin ein Miststück."

-Hallöchen. Kleine Meinungsrunde.

Wie findet ihr Milan?

Wie findet ihr Drogo?

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MilanWo Geschichten leben. Entdecke jetzt