Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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Seine glitschige und nasse Hand wandert von meinen Brüsten immer weiter hinunter. Ich verkneife mir ein Stöhnen und traue mich kurz, zu Milan zu sehen.
Seine Augen haben sich verdunkelt; er genießt meinen Anblick, hat sich ein wenig versteift und zischt nur etwas Unverständliches. Sein Glied positioniert sich zwischen meinen Schenkeln und gelangt an eine Stelle, die vor Lust glüht.
Meine Brüste fühlen sich schwer an, und ich unterdrücke den Drang, mich nicht wie eine rollige Katze an ihn zu schmiegen, damit er mich endlich nimmt. „Milan." seufze ich angestrengt und atme erleichtert auf, als er tatsächlich einen Finger in mich einführt und anfängt, sich rhythmisch zu bewegen. Doch irgendwie reicht mir das nicht.
„Bitte."
„Sag mir, was du willst, Lucy, und ich werde es dir geben." Ich schüttle den Kopf und weigere mich. Er verschnellert sich, ich kralle mich an seinem Oberkörper fest und ziehe ihn zu mir.
Er hat eindeutig seinen Spaß. Zu viel Spaß, denn er hört mittendrin auf, und ich war so kurz davor, meinen Orgasmus zu bekommen.
Als er sich entzieht, macht sich eine große Einsamkeit in meinem Körper breit. Und das Schlimme ist, es pocht; meine Nervenknoten sind geschwollen und ich bin komplett außer Puste, als würde die Dusche plötzlich kaltes statt warmes Wasser geben. „Du bekommst erst deinen Orgasmus, wenn ich wieder zurück bin."
„Fick dich." Ohne etwas auf meine Beleidigung zu erwidern, küsst er mich, streichelt mir über die Wange und steigt aus der Kabine raus.
Wütend ziehe ich mir einen Bademantel drüber und gehe ebenfalls raus. „Iss was, Lucy." Ich zeige ihm meinen Mittelfinger. Beleidigt gehe ich zum Kühlschrank und kippe mir einen Saft ein. „Ich hab keinen Hunger."
„Du bist verdammt ausgehungert. Nur nicht auf das, was hier angeboten wird. Du bist verdammt heiß." Ich verdrehe meine Augen und richte geschockt meinen Bademantel, der kurz eine Seite der Brust präsentiert, dessen Nippel mal eben kurz „Hallo" sagen will.
Ich bin doppelt frustriert. Ich habe mich wieder auf ihn eingelassen, ohne überhaupt etwas zu verweigern. Und ich darf die ganze Nacht mit einem nassen Höschen einschlafen, dank des Idioten. Erschöpft lasse ich mich aufs Bett fallen. Meine Beine tun weh; ich fühle mich, als hätte ich den ganzen Tag über gekellnert.
„Ich hab ein Geschenk für dich." Ich setze mich neugierig auf.
Wo war nochmal meine Wut hin?
Er hat ein kleines Päckchen in der Hand und überreicht es mir. Neugierig packe ich es aus; es ist wirklich furchtbar verpackt. Ist das überhaupt Geschenkpapier? Das sieht aus wie Backpapier. „Schau nicht so. Ich hasse es, Sachen zu verpacken."
Es ist ein Handy. Meine schlechte Laune ist wie verflogen. Nicht weil ich das Handy bekommen habe, sondern weil Milan so langsam anfängt, mir zu vertrauen. Und das kann ganz schön nach hinten losgehen, mein Lieber. „Du kannst mich erreichen, wenn was ist. Während ich bei Katharina bin, bleibst du bei Tom. Xavier ist so gut wie kaum da momentan... Trotzdem solltest du dein Handy vor ihm verstecken."
„Und du kannst mich mit heißen Fotos überraschen." Ich hebe meinen Mittelfinger und scrolle durch das bereits eingestellte Handy. Es sind ein paar Kontakte drauf: Ada, Tom und Milan.
„Was ist mit meinem alten Handy?" Er zuckt mit den Schultern. „Ich hab mir erst deine Fotos angesehen und es anschließend zerstört." Ich werde feuerrot.
Ich habe keine Nacktbilder. Doch die schlimmsten Gollum-Bilder, die es gibt.
Ich und meine Freundin Rose haben uns immer solche Bilder geschickt, aus Spaß.
Rose... sie fehlt mir. „Schon mal was von Privatsphäre gehört?" Sein Handy geht; er ignoriert es kurz, um mir zu antworten. „Süße, sowas gibt es nicht mehr. Du brauchst keine Privatsphäre vor mir."
„Ich bin keine Sexpuppe, Milan." Er verdreht die Augen und seufzt genervt, als sein Handy erneut klingelt. „Dir ist deine Rolle nicht bewusst. Du bist hier, weil ich es so wollte. Lass dich bedienen, geh shoppen auf meine Kosten, mach, was du willst. Aber vergiss nicht, dass du mein persönliches Spielzeug bist. Mehr nicht." Das „mehr nicht" betont er, und es fühlt sich so an, als würde mir ein stumpfes Messer durch die Magengegend gerammt und die restlichen Fetzen bleiben dort hängen.
Ich verdränge meine Reaktion, schlucke den Kloß hinunter und ziehe mir etwas Vernünftiges an. Milan hat mich jetzt oft genug nackt gesehen; ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht, was er denkt. Er nimmt ab und scheint mit Katharina zu telefonieren.
Zu gerne würde ich das Handy aus seiner Hand reißen und ihr unter die Nase halten, dass ihr Mili gerade mit mir duschen war. Allerdings ist es kein Triumph, mit Milan unter der Dusche gewesen zu sein.
Zumindest gerade nicht.
Als ich versuche, mir meinen frischen BH anzuziehen, versucht Milan, mir zu helfen. Als ich seine Hände auf meinem Körper spüre, staut sich eine Frustration auf, die mich dazu bringt, seine Hände wegzuschlagen.
„Elendiger Bastard." Er wedelt spielerisch mit der Hand. „Heiß."
Da ich sofort merke, was los ist und wir wohl zurück müssen, warte ich nur darauf, dass Milan die Tür öffnet. Als er auflegt, kommt er aufgebracht auf mich zu. „Wenn was ist, schreib mir."
„Ja, Milano, dein Spielzeug wird Protokoll schreiben. Andere Männer vögeln, essen, schlafen, Hugo schlagen. Es wird traumhaft ohne dich."
„Wag es dich." Imitiere ich seine blöde, tiefe, aber heiße Stimme und verdrehe meine Augen. „Wollen wir dann?"
Er sieht mich perplex an. „Was zur Hölle ist los mit dir, Lucy?" Ich schnippe mit den Fingern. „Sag es mir nicht. Besser ist das." Hinzufügt er und öffnet endlich die scheiß Tür.
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