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Seine nasse, glitschige Hand wandert von meinen Brüsten langsam tiefer. Ich presse die Lippen zusammen, um mir kein Stöhnen entgleiten zu lassen, und wage einen kurzen Blick zu Milan.
Seine Augen sind dunkler geworden. Schwer. Fordernd.
Er genießt jede einzelne meiner Reaktionen.
Sein Körper hat sich angespannt, ein leises, raues Zischen verlässt seine Lippen, während er sich zwischen meinen Schenkeln positioniert. Genau dort, wo alles in mir vor Hitze pulsiert.
Meine Brüste fühlen sich schwer an. Empfindlich.
Und ich muss mich zwingen, mich nicht wie eine rollige Katze an ihn zu schmiegen, nur damit er mich endlich nimmt.
„Milan..." hauche ich leise.
Erleichterung durchströmt mich, als er endlich einen Finger in mich gleiten lässt und sich langsam, rhythmisch bewegt.
Doch es reicht nicht.
Nicht ansatzweise.
„Bitte..."
Seine Stimme ist tief, fast amüsiert.
„Sag mir, was du willst, Lucy, und ich gebe es dir."
Ich schüttle stur den Kopf.
Nein.
Er soll es wissen.
Er beschleunigt seine Bewegungen. Mein Atem wird unruhig, meine Finger krallen sich in seinen Oberkörper, ziehen ihn näher zu mir.
Er genießt das.
Zu sehr.
Denn genau in dem Moment, in dem ich kurz davor bin, den Halt zu verlieren... hört er auf.
Einfach so.
Ich keuche leise auf, mein Körper spannt sich an - und bleibt dann zurück. Leer. Pulsierend. Unbefriedigt.
Als er sich von mir löst, breitet sich eine unangenehme, brennende Leere in mir aus. Mein Körper pocht, meine Nerven sind überreizt, mein Atem geht stoßweise, als hätte man mir plötzlich den Boden unter den Füßen weggezogen.
„Du bekommst deinen Orgasmus erst, wenn ich wieder da bin."
„Fick dich."
Er reagiert nicht auf die Beleidigung.
Küsst mich stattdessen ruhig, fast zärtlich, streicht mir über die Wange - und verlässt die Dusche.
Wütend greife ich nach einem Bademantel und folge ihm.
„Iss was, Lucy."
Ich zeige ihm den Mittelfinger und gehe demonstrativ zum Kühlschrank. Gieße mir Saft ein.
„Ich hab keinen Hunger."
Er mustert mich ruhig.
„Doch. Du bist verdammt ausgehungert. Nur nicht nach dem, was hier steht."
Sein Blick wandert über mich.
„Du bist verdammt heiß."
Ich verdrehe die Augen und ziehe meinen Bademantel enger, als eine Seite kurz verrutscht und mehr zeigt, als sie sollte.
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Milan
RomanceLucy wird entführt - ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, aus einem Leben, das ohnehin nie wirklich ihr eigenes war. Plötzlich befindet sie sich an einem Ort, an dem Regeln nicht mehr gelten und Menschen weniger wert sind als Geheimnisse. Gefangen in ei...
