Mafia/Romantik/Drama & nh bisschen Psycho
(Abgeschlossen)
14 Jahre habe ich dich groß gezogen.
Es wäre eine Verschwendung gewesen aus dir nicht den Mann zu machen, der einst dein Vater gewesen ist.
Sie sind beide tot, deine Mutter und dein Vater do...
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„Alles klar, Milan?" Tom kommt herein. Voller Freude nehme ich ihn in den Arm. Er erwidert die Umarmung.
„Okay, reicht jetzt, ihr könnt loslassen." brummt Milan genervt und zündet sich eine Zigarette an. „Was machst du hier, Tom?" Ich blende Milan einfach aus.
„Ich muss jetzt für meinen Vater einspringen." Etwas verwirrt sehe ich zwischen Milan und Tom. Milan lächelt wieder nur dreckig. „Der Alte hatte einen Herzinfarkt." Milans kalter Ton ohne jegliche Emotionen bereitet mir Gänsehaut.
„Er ist aber nicht tot, sondern nur bettlägerig." fügt Tom hinzu und verdreht seine Augen. „Eigentlich wollte ich mit der ganzen Scheiße nichts zu tun haben... ich kann es nicht glauben, Milan. Bist du noch bei Verstand? Du hast Drogos Schwester getötet? Und Lucy hat einen guten Mann der Sanchez-Familie getötet."
Ich balle eine Faust. „Der Typ!—"
„Nein, Lucy, dir mache ich keinen Vorwurf." brummt Tom und legt eine Hand auf meine Schulter. Gut so, der Hund wollte mich vergewaltigen. Milans Rauch stinkt.
Vor lauter Frustration nehme ich ihm die Kippe weg und drücke sie aus. „Das stinkt!"
„Hey! Wag es dich noch einmal!" Der soll ja nicht denken, dass ich ihn das einfach mache. Ich weiß durchaus, in welcher Position ich mich befinde, und sie ist höher, als Milan es darstellt. „Was dann? Willst du mich dann doch abknallen?"
„Du hast was?!" Tom ist außer sich, und Milan sieht mich böse an. „Wir müssen ganz dringend mit Mayson auf einen Nenner kommen, sonst stehen wir alleine da." Milan verdreht die Augen und ist genervt von Toms Worten.
„Schlag dem Typen ein Essen vor in Tapas & Co."
„HA, WUSSTE ICH'S DOCH!" Mit vollem Stolz springe ich auf! Wie gut, dass ich dort nicht gearbeitet habe. Obwohl... im Nachhinein hätte mich das nicht früher zu Milan gebracht.
Ah, es ist zum Haare raufen. Tom nickt und holt sein Handy heraus. Milan kommt mir näher, legt seine Hände auf meine Taille und rutscht hinunter zu meinem Po. Mit der anderen Hand klemmt er mir eine Strähne hinter meinem Ohr. Er ändert von Sekunde zu Sekunde seine Laune und sein Gesicht.
Welches präsentierst du mir jetzt, Milan?
Seine sanft leuchtenden Augen durchbohren meine; er gibt mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund. „Du wirst dich benehmen, dann belohne ich dich." Ich lege lachend meinen Kopf schräg und spiele mit der Strähne, die er mir eben zur Seite schob.
„Ich bin doch immer brav. Ich freue mich, Giorgio wiederzusehen." Ich drehe mich um und betrete das Bad.
„HE, WOHER KENNST DU IHN?" Ich hebe triumphierend meinen Mittelfinger und kippe um. Aus dem Nichts falle ich wieder in Ohnmacht.
Toll, dann noch auf den Boden. Als ich meine Augen wieder öffne, liegt ein Kleid auf dem Bett. „Sorry, hatte dir wohl eine Überdosis verpasst." Das sagt er ganz selbstverständlich.
„Ich vertraue dir langsam nicht mehr." rutscht es mir heraus, und Milan lächelt. „Süß, du hast mir vertraut." Er steht auf und zieht sich ein frisches Hemd an.
Bevor er aber das neue anzieht, nähert er sich mir. Ich verdrehe meine Augen und sehe zur Seite. „Ich bin scheiße hart deinetwegen." Kurz drehe ich meinen Kopf um, um seine Beule zu betrachten.
Nicht schlecht. Ich beiße mir verspielt auf die Lippe. „Frag doch eine deiner Angestellten."
„CHRISTINA!" ruft Milan, und sie nähert sich ihm nervös. „Würdest du mir einen Blasen?" Sie nickt und lacht verspielt. Er setzt sich ganz selbstverständlich auf den Sessel.
Ich muss gerade echt dreimal hinsehen. Christina bückt sich und öffnet seine Hose.
Das tut sie nicht ernsthaft. „Christina, verpiss dich." denke ich laut. Sie sieht mich irritiert an. „Mach dich weg, verdammt nochmal." Sie wechselt zwischen Milan und mir.
„Du hast mir gar nichts zu sagen." Ihr Ton ist schräg und betäubt meine Ohren. Ich sehe ermahnend zu Milan, der Christina zärtlich über die Wange streichelt. „Ist okay, Baby, du brauchst es nicht tun."
Sie guckt sogar beleidigt... meint sie das ernst?! Wenn sie könnte, würde sie mich mit ihren Blicken erdolchen. „Mach für heute Feierabend."
„Kündige sie." verlange ich und setze mich Milan gegenüber. Wieso grinst er so dreckig? „Und wer gibt mir dann meinen Blowjob? Ich bin horny, Lucy. Wenn du es nicht bist, muss es jemand anders machen."
„Du bist ein Wichser."
„Mit Vergnügen bin ich einer." kontert er. Christina ist noch immer gebückt. „Okay, Christina. Du hast meine Angebetete gehört, du bist gekündigt." Er sieht gerade so verdammt heiß aus.
Ohne mit der Wimper zu zucken steht Christina auf. „Sag mal, Milan... hast du Spaß, das Leben der Menschen zu zerstören?" Er hebt unschuldig seine Hände. „Du hast sie gekündigt, nicht ich." Mist. Er hat recht.
„Stell sie wieder ein." Er schüttelt mit dem Kopf. „Das sind Konsequenzen, mit denen du jetzt leben musst. So ist das eben. Wenn ich sie wieder einstelle, wird sie an mir dranbleiben, Lucy. Was ist dir wichtiger, dein Egoismus oder deine Empathie?"
Wütend stehe ich auf und betrachte das Kleid. Es ist wenigstens schön. Das ist doch alles zum Kotzen. „Wenn sie es nicht ist, besorge ich mir jemand anderes." brummt er genervt, da er seinen Willen nicht kriegt. „Raus jetzt, ich will mich umziehen."
„Obwohl, bleib ruhig." Ich ziehe mir meine kuscheligen Klamotten aus und stehe in Unterwäsche vor Milan. „Ursprünglich hatte ich sie für Jaden angezogen."
„Er mochte schwarze Spitzenwäsche." kichere ich und betrachte mich im Spiegel. Meine Haare sind etwas länger geworden, sie gehen mir über die Brust. „Du bist wunderschön, Lucy." murmelt Milan und zieht sich sein Hemd wieder an.
„Genug gespielt, mach dir fertig, ich warte auf dich." Irritiert sehe ich ihm nach. Kein Kommentar? Keine Beleidigungen?
Sogar ein Kompliment. Was ist los mit Milan?!
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