5.Kapitel

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Mit klopfendem Herzen saß ich im Bus. Heute muss ich den ganzen Tag alleine durchstehen, weil Maddie, Jane und Penny in ein Kunstmuseum gefahren sind mit ihrem Kurs.

Einglück hatte mir Penny alle Räume gezeigt, sonst hätte ich warscheinlich nie meinen Englischkurs gefunden. Erleichtert sehe ich, als ich den Raum betrat, dass ich eine der ersten bin, die da ist also setzte ich mich auf einen Stuhl, im hinterem Bereich des Raumes. Der Lehrer ist auch nich nicht da.

Ich kritzel wahrlos auf meinem Block herum und wartete bis die anderen kamen.

Ich wedelte mit meinem Stift, bis er herunter flog.

Ich stand auf um ihn zu holen. Doch mitten auf dem Weg stand auf einmal irgendein Hindernis meinen Füßen im Weg und ich stürtze.

Was zum...? Da lag doch garnichts!

Reflexartig drehte ich mich auf den Rücken. Ich sah nur noch einen Fuß der in einem pinken Highheel steckte, unter dem Tisch verschwinden.  Ich folgte den Füßen und blickte in eines dieser Make-up Gesichter der Schulschlampen. Sie stoppte ihr Kaugummigekaue und stellte fest:"Du bist hingefallen!"

Ich stutze und zog die rechte Seite meiner Oberlippe ein wenig nach oben, dass man dort meine Zähne erkennen konnte und erwiederte gespielt erstaunt:"Ach, echt?"

Sie wendete sich ab und ließ eine Kaugummiblase platzen. Peng.

Ich rappelte mich auf und hob meine Stift auf.

An meinem Platz angekommen, seufzte ich auf. Plötzlich fragte eine tiefe freundliche Stimme hinter mir:"Was ist den los?"

Ich drehte mich um und erblickte Tripper, der sich neben mich setzen wollte. Ich zeige  kleinlaut auf die Mobile Drogerie.

Tripler setzte und stöhnte:"Leesha...Mach die nichts draus, sie ist es eh nicht wert. Verschwendete Zeit!"

Wow endlich mal ein Junge der es anders sieht. Sonst sehen die Jungs ja nur ihr persönliches Vergnügen in solchen Mädchen.

Dafür bekam er ein aufrichtiges Lächeln von mir.

Endlich erschien der Lehrer, der ungelogen ein wenig aussah wie Albert Einstein. Er hatte auch so ein gewisses etwas, was in Richtung verrückt geht.

Er sah aus wie...ja genau, er sah aus wie eine Klonung aus Wolfgang Joop und Albert Einstein. Bei dem Gedanken musste ich leise kichern.

In Mitten der Stunde knallte es plötzlich. Ich atmete vor Schreck mit einem kleinem Kreisch ein.

Die Tür wurde von jemanden mit Leichtigkeit an die Wand geschlagen. Und ich Schwächling bekam es nicht mal hin sie für 2 Sekunden, einen Spalt offen zu halten, weil sie so schwer sind.

Und jetzt sah ich auch den Täter. Dylan schlenderte mit Kopfhörern im Ohr durch die Klasse. Er wippte leicht zum Takt seiner Musik.

Ganz hinten blieb er stehen und schmiss seine Tasche auf den Boden. Er setzte sich genau hinter mich. Okay, musste er auch weil kein anderer Platz frei war. Seine Musik hörte er so laut, dass ich sie mit leichtigkeit mithören konnte. Bitte, mach nur weiter so, wenn du morgen nichts mehr hören willst.

Der Lehrer war dieses Verhalten anscheind schon gewöhnt und verließ den Raum um entwas auszudrucken.

Ich überlegte kurz und drehte mich dann zu Dylan um. Ich deute ihm, dass er kurz seine Kopfhörer rausnehmen soll.

Er schaute genervt und verdrehte die Augen. Zu meiner Überraschung nahm er sie doch raus.

Er hob die Hand um zu fragen, was ich will. Ich zischte:"Könntesz du bitte deine Musik etwas leiser machen?" Er guckte arrogant zu mir:"Irgendwie nicht! Weißt du überhaubt wer ich bin, wenn du es wagst so mit mir zu reden?" Ich sagte neutral:"Weist du den wer ich bin?" "Nö"

Zufrieden sprach ich:"Gut, dann sind wir doch quitt!", und drehte mich damit um.

Tripper schmunzelte:"Gib's ihm, Pray!"

Ich unterdrückte mir ein Lachen. Erschrocken riss er die Auge auf:"Ein, so war das doch garnicht gemeint! Denk jetzt nicht so! Oh man..."

Jetzt musste ich richtig loslachen. Ich musste mich vor lachen am Tisch abstützen:"Hhaaaha, wie süß du aussahst, als die versucht hast zu erklären, dass du das nicht zweideutig meintest."

Die Restliche Stunde hatten wir auch noch viel Spaß, obwohl Dylan seine Musik NICHT leiser gemacht hatte. Grmhpf

In der Pause wusste ich nicht wo ich mich hinsetzen soll, also stand ich wahrlos herum. Dann sah ich Tripper mit einer Gruppe anderen Jungs an einem Tisch sitzen. Er hatte mich noch nicht entdeckt und guckte mürrisch. Dann trafen sich unsere Blicke und er begann zu strahlen. Er winkte mich zu ihm rüber und ich ging zögernd auf ihn zu.

Ich ließ mich auf die Bank fallen und er sprach zu seinen Freuden:"Leute, das ist Pray, eine gute Freundin von mir, ihr kennt sie warscheinlich schon wegen der Sache mit Dylan." Und sie hat Momentan keine Freunde, fügte ich in Gedanken hinzu.

Ich blickte durch die Runde und bemerkte, dass hier auch einer von den Jungs saß, der bei Dylan in der Cafeteria war. Er lächelte mich an und sagte:" Ich bin Nick." Jetzt erst bemerkte ich, dass er garnicht wie die anderen aussah. Er hatte nicht diese harten Gesichtszüge und war nur leicht trainiert. 

Im großen und ganzen sah er noch mehr nach"Milchbubi" aus.

Der Rest der Jungs hielt es auch gar nicht für nötig, sich vorzustellen. Gut, wenigstens durfte ich hier sitzen.

Tripper erzählte mir lustige Dinge die schonmal hier an der Schule passiert sind. Zum Beispiel haben ein paar Jungs, sich einen Scherz erlaubt und das Auto eines Lehrers einfach auf dem Schulhof vergraben. Heute steht da nich ein Holzschild mir der Aufschrift:
R.I.P
Mr. Millers Auto

Tripper wollte es mir unbedingt nächste Pause zeigen.

Der Tag war ziemlich lustig mit Tripper und verging wie im Flug.

Warscheinlich kommt heute noch ein Kapitel, weil mir dieses kürzer als die anderen Vorkommt...Trotzdem vergesst nicht was ich oben geschrieben hab.
Aber Danke an alle die meine Geschichte gerne lesen.

No normal Badboy!  #Wattys2015Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt