In den vergangenen Wochen ist es immer wieder ein Versteckspiel gewesen.
Wann immer ich die Zeit gefunden habe, bin ich zu Loki geschlichen oder er zu mir.
Die anderen haben bis jetzt noch nichts davon gemerkt.
Und das ist auch gut so, ich habe keine Ahnung wie sie darauf reagieren würden.
Wenn ich nicht bei ihm bin, sehne ich mich schon fast nach seinen Berührungen, sobald wir zusammen sind, muss ich mich beherrschen nicht die Kontrolle zu verlieren.
Heute bin ich mit den anderen auf dem Trainingsgelände um den Schwertkampf nicht zu vernachlässigen.
Mitten im Kampf gegen Hogun sehen die anderen verwirrt Richtung Palast.
Auch mein Gegner.
So drehe auch ich mich um und erblicke den Grund für ihre Verwirrung.
Loki steht da und sieht uns zu.
Normalerweise tut er das aus dem Verborgenen, nur ich weiß dass er hin und wieder da ist.
Für die anderen ist es neu.
Meine Schwertspitze stoße ich gegen den Arm von Hogun und er sieht mich verwundert an.
"Vergiss nie deine Konzentration. Ich habe gewonnen."
"Guter Zug, ich hätte es nicht anders gemacht."
"Bruder, was führt dich zu uns?"
"Ich wollte sehen wie ihr euch so macht. Ob dieses ganze Training überhaupt zu etwas führt."
"Du kannst es gerne herausfinden." sagt Sif und ich kann heraushören das sie sich auf einen Kampf freuen würde.
"Nein danke, ich sehe lieber von hier aus zu."
"Ich dachte Loki Odinson würde sich nie vor einem Kampf drücken." meint Fandral.
Das war wirklich dumm von ihm.
"Man muss keine Kämpfe herausfordern Fandral. Aber wenn du darauf bestehst, lass uns sehen wer besser ist."
Wozu führt dass hier nun?
Jeder von uns weiß, dass sich die beiden nicht leiden können.
Und noch weniger seid dem Kuss der zwischen Fandral und mir war.
Hogun und ich verlassen den Platz um Loki und Fandral Platz zu geben.
"Keine Sorge, ich werde ihn nicht zu sehr verletzten." meint er ihm vorbeigehen.
"Ich will nur nicht das du verletzt wirst."
In seinem Blick kann ich ablesen was er nicht zu sagen wagt.
Keine Sorge Prinzessin, mir wird nichts geschehen.
Kurz nicke ich ihm zu und er lächelt.
Loki nimmt ein Schwert und die beiden beginnen zu kämpfen.
Nach einem langen Kampf bei dem ich mich nun doch um beide Sorge, geht es endlich dem Ende zu.
Mein Freund gewinnt den Kampf und Fandral muss in die Heilkammer gebracht werden.
Es ist nichts schlimmes, doch sie wollen sicher gehen dass es gut und schnell verheilt.
"Amina kommst du?" fragt Thor.
"Nein ich bleibe hier." sage ich ohne meinen Blick von Loki abzuwenden.
Ohne ein weiteres Wort gehen meine Freunde und wir bleiben alleine.
Wir verschwinden in den Gängen des Palastes und er drückt mich gegen die nächste Wand.
Anscheinend kann er es kaum erwarten mich zu küssen und ich auch nicht.
Seine Hände ruhen auf meiner Hüfte und mein Herz schlägt wie jedes mal schneller.
Er fährt mit dem Finger an meiner Seite entlang wodurch ich eine Gänsehaut bekomme und mir entweicht ein leises stöhnen.
Das bringt ihn zum grinsen.
"Ich liebe es wenn ich das schaffe." nuschelt er gegen meine Lippen.
Gerade als wir uns voneinander trennen höre ich Schritte die näher kommen.
"Loki wir bekommen besuch." sage ich zur Vorwarnung.
Zusammen treten wir aus unserem Versteck und vor uns steht Frigga.
"Hallo Mutter." sagt Loki freundlich.
"Frigga, es ist schön dich zu sehen."
"Was macht ihr beiden den hier?" fragt sie und ich kann ein leichtes grinsen erkennen.
"Ich habe Amina nur gezeigt, wie gut ich mit den Illusionen die ich von dir gelernt habe umgehen kann. Das funktioniert am besten wenn mich niemand dabei stört."
"Verstehe."
Mit diesem einen Wort und einem nun breiteren Grinsen lässt sie uns beide alleine zurück.
***
In dieser Nach schlafe ich wieder bei Loki, wie so oft in letzter Zeit.
Wir müssen wirklich Vorsichtig sein, da wir noch irgendwann aufliegen werden.
Ich betrete sein Zimmer und störe ihn wohl gerade beim Umziehen.
Das passiert viel zu oft, als dass es noch ein versehen sein könnte.
Nach all den Wochen habe ich mich daran immer noch nicht wirklich gewöhnt.
"Wie ich sehe trägst du mein Oberteil wieder."
"Darin kann ich einfach gut schlafen."
"Ich liebe es, dich darin zu sehen."
"Wirklich?" hinterfrage ich mit einem grinsen.
"Aber natürlich, ich würde dich nie belügen. Also was machen wir heute Nacht noch?" möchte er wissen.
Vor ihm bleibe ich stehen und stelle mich auf Zehnspitzen um ihn zu küssen.
"Das gefällt mir." sagt er und ist so gnädig und hebt mich hoch.
Sofort schlinge ich meine Beine um ihn.
Seine Hände sind unter meinem Hintern und ich spüre dass ihm das gefällt.
"Sollen wir ins Bett gehen?" frage ich.
"Ja du hast recht."
Allerdings lässt er mich nicht runter sondern legt sich gleich mit mir auf dass Bett.
Nun legt er sich neben mich und ich setzte mich auf ihn.
Küsse ihn und vergrabe meine Hände in seinen Haaren.
Entlocke ihm ein stöhnen als ich kurz leicht an ihnen ziehen.
"Was machst du nur mit mir?"
"Dir zeigen wie sehr ich dir Vertraue und dich liebe."
"Das weiß ich Amina. Wenn du jetzt nicht damit aufhörst, kann ich mich nicht lange unter Kontrolle halten."
"Vielleicht fordere ich genau das heraus."
DU LIEST GERADE
Die Kriegerin (Avengers ff)
FanfictionMein Name ist Amina Barton. Als ich klein war, wurde mir und meinem Bruder alles genommen. Eine geheime Organisation mit dem Namen S.H.I.E.L.D. nahm uns auf und bildete uns zu Agenten aus. Er wurde Hawkeye der Falke und ich Noun der Luchs. Ich zeich...
