Mein Name ist Amina Barton.
Als ich klein war, wurde mir und meinem Bruder alles genommen.
Eine geheime Organisation mit dem Namen S.H.I.E.L.D. nahm uns auf und bildete uns zu Agenten aus.
Er wurde Hawkeye der Falke und ich Noun der Luchs.
Ich zeich...
Auch auf mich gehen zwei von Ihnen los und ich ziehe meinen Dolch. Steche dem ersten in das Bein und dem zweiten steche ich in die Brust. Zwei sind außer Gefecht und ich werde von hinten festgehalten. "Wehr dich nicht Süße." Schnell drehe ich mich um und steche auch ihm den Dolch in die Brust. Als der letzte von ihnen auf den Boden fällt, öffnet Steve die Fahrstuhltüren. Wir sehen das noch mehr Wachen kommen und er schließt sie wieder. "Captain Rogers, Agent Barton, ergeben Sie sich. Sie werden nicht von hier verschwinden können." hören wir Pierce über den Lautsprecher sagen. "Wir kommen hier auf dem Weg nicht raus, es sind zu viele." meine ich. Er sieht runter und ich kann erahnen was er vorhat.
"Oh nein." sage ich. "Gut festhalten." Meine Arme schlinge ich um seinen Oberkörper und seine Hand legt er um meine Taille. Dann springen wir. Verdammt! Im freien Fall schließe ich meinen Augen und bereite mich auf den Aufprall vor. Der ist allerdings nicht so schlimm wie erwartet. In solchen Situation bin ich froh über die Seite meiner Mutter, sonst hätte das hier anders ausgehen können. Das und ich bin mit dem Oberkörper auf Steve gelandet. Er hat sich während dem Fall extra noch gedreht. Und trotzdem spüre ich den Aufprall, ich will nicht wissen wie es Steve geht. Selbst als Supersoldat verspürt er die Schmerzen. Wir stehen auf und ignorieren die Menschen um uns herum, rennen in die Garage und schnappen uns sein Motorrad. Sie schließen die Türen und fahren die Blockaden nach oben. Steve gibt mehr Gas und wir springen über diese. Mein Griff wird fester und erst als wir landen lockere ich in wieder.
Wir kommen keine Zehn Meter weit, als wir von dem Winter Soldier angegriffen werden. Nur mit Mühe entkommen wir und verschwinden. Unser Weg führt uns in das Krankenhaus, wo Steve den Stick versteckt hat. Jedoch ist er verschwunden. "Habt ihr was verloren?" hören wir Natasha. Nach einer kurzen Unterhaltung die uns leider nicht weitergeholfen hat, beschließen wir, dass wir irgendwie an den Inhalt des Sticks gelangen müssen. "Bekommst du das hin?" fragt mich Steve. "Klar, ich brauche nur einen Computer der eine Sichere Leitung hat." "Ich werde mich mit Hill in Verbindung setzten und gebe euch Rückendeckung." "Danke Nat." Vor dem Krankenhaus trennen sich unsere Wege und wir gehen in ein Kaufhaus in der Nähe. Dort betreten wir einen Elektroladen und ich gehe an einen Laptop. "Wir haben maximal neun Minuten Zeit bis sie uns gefunden haben." "Schaffst du das?" "Sollte ich jetzt beleidigt sein? Natürlich schaff ich das, ich bin eine der klügsten Menschen bei Shield." "Okay ab jetzt neun Minuten." sage ich und stecke den Stick in den Laptop. "Seltsam, ich kann nicht auf die Dateien zugreifen." meine ich. "Wie kann das sein?" "Es gibt nun mal auch Schlauere Köpfe wie mich. Aber ich kann herausfinden von wo aus das Signal kommt." "Hey kann ich euch helfen?" werden wir von einem Mitarbeiter angesprochen. Verdammt, das kann ich jetzt gar nicht gebrauchen. Steve stellt sich vor mich und den Laptop, damit der Mann nicht genau hinsehen kann. "Oh nein, mein Verlobter zeigt mir nur ein paar Reiseorte für die Flitterwochen." sage ich. "Ja wir wollen bald Heiraten." fügt Steve noch hinzu. "Glückwunsch. Oh New Jersey, da ist es wirklich schön." Er sieht Steve genauer an und ich habe schon bedenken das er ihn erkennt. Dann wären wir wirklich aufgeschmissen. "Wissen Sie was, ich habe genau die selbe Brille." Erleichtert atme ich aus. "Das ist ja Wahnsinn, ihr beiden seid praktisch Zwillinge." "Schön wärs, also wenn ihr etwas braucht kommt einfach zu mir." Endlich bekommen wir den Kerl los und ich habe den genauen Standort. Als ich den Gesichtsausdruck von Steve sehe, wird mir klar das er diesen Ort kennen muss. "Du kennst den Ort oder?" "Ja dort wurde ich Ausgebildet." Wir verlassen den Laden und ich ziehe meine Mütze auf. Sehe mich kurz um und sehe die S.T.R.I.K.E. Einheit. "Zwei vor uns und zwei hinter uns." bestätigt Steve. "Sie mich an und tu so als ob ich was lustiges gesagt hätte." "Was?" "Jetzt." Unsere Blicke treffen sich und wir lachen einfach. Es gelingt uns und diese vier konnten wir loswerden. "Weißt du, die Kunst im Wegrennen besteht darin, nicht wegzurennen. Das würde zu viel aufsehen erregen, ein schnelles gehen fällt da schon weniger auf." erkläre ich dem Soldaten. Auf der Rolltreppe treffen wir allerdings auf ein neues Problem. Rumlow kommt uns auf der anderen Seite entgegen. "Für andere Menschen ist es unangenehm Zuneigung andere in der Öffentlichkeit zu sehen." "Ja das stimmt." "Küss mich."
Ohne viel darüber nachzudenken küssen wir uns. Drehen uns so, das er keinen von uns beiden erkennen kann. Zum Glück funktioniert es. Wir gehen auf den Parkplatz und sehen uns um. Irgendwie müssen wir von hier weg kommen, und so schnell wie möglich nach Jersey. Noch bevor ich was sagen kann, zieht mich Steve mit sich und klaut ein Auto. Überrascht sehe ich ihn an doch sage kein Wort dazu. Erst als wir schon eine Weile unterwegs sind, spreche ich das Thema an. "Wo hat Captain America gelernt Autos zu klauen?" "Als ich in Deutschland war, und außerdem haben wir es nicht gestohlen sondern nur geliehen." Ich grinse deswegen nur vor mich hin und mir fällt was anderes ein. "War das dein erster Kuss seid Neunzehnhundertdreiundvierzig?" "Nein warum fragst du? War er so schlecht?" "Das habe ich nicht gesagt. Ich frag mich nur ob du Übung darin hast?" "Da braucht man doch keine Übung." "Jeder braucht Übung darin." "Hast du Übung darin?" fragt er nun nach. "Natürlich, oder war es so schlecht?" frage ich nun nach. "Das habe ich nicht gesagt." sagt er und grinst nun.
"War das dein erster Kuss seid New York?" möchte er wissen. "Nein war es nicht." "Es gibt also jemandem in deinem Leben?" "Nicht mehr, aber in dieser Branche kann das sowieso Gefährlich sein." "Was ist passiert?" "Du würdest es nicht verstehen, oder doch du würdest es und mich aber dann Verurteilen." "Ich würde dich nie Verurteilen Amina. Du bist so ziemlich die einzige Freundin die ich habe, das könnte ich mir also gar nicht leisten." "Na schön, aber sag nicht ich hätte dich nicht gewarnt." "Okay, ich verspreche dir das ich aufmerksam zuhöre." "Nachdem ich entführt wurde, kam ich Loki im Stark Tower wieder näher, in Asgard habe ich auch Zeit mit ihm im Kerker verbracht. Ich konnte ihn einfach nicht vergessen, ich weiß das ich ihn eigentlich hassen sollte doch ich konnte es nie wirklich. Als wir gegen die Dunkelelfen gekämpft haben, hat er mich gerettet und ist gestorben." Als ich die Kurzversion beendet habe, sieht er mich kurz an.
Schon erwarte ich das er nicht mehr mit mir redet oder mir eine Rede darüber hält, das es falsch ist, doch er tut keines von beidem. Er nimmt meine Hand in seine, drückt sie leicht und sagt etwas mit dem ich nicht gerechnet habe. "Es tut mir leid was passiert ist. Aber wir können uns die Person in die wir uns Verlieben nicht aussuchen. Das Herz macht manchmal Sachen welche der Verstand nicht versteht." "Danke Steve." "Wofür?" "Das du mir zuhörst und mir keine Rede hältst das es falsch war. Weißt du, du bist außer Natasha die erste Person der ich wirklich Vertraue seid ich zurück bin." "Es ist schwer Menschen zu finden, denen man Vertrauen kann. Ich bin froh dass ich in dir so jemandem gefunden habe." sagt er.
"Ich hab dich letztes mal im Museum gesehen." beginnt er nun und lenkt das Gespräch zum Glück in eine andere Richtung. "Ja ich bin oft dort. Ich liebe es einfach etwas über Geschichte zu erfahren." "Über meine Geschichte?" "Au, da hast du mich also gesehen." "Bist du da auch öfter." "Hin und wieder ja. Ich Interesse mich für deine Geschichte, weil sie so unglaublich klingt. Manchmal entdecke ich auch parallelen zwischen unseren Vergangenheiten." "Wirklich, welche denn?" "Wir haben beide unsere Eltern verloren. Ich habe meinen Bruder verloren als ich nach Asgard geholt wurde, zwar habe ich ihn wieder doch es fühlt sich komisch an. Und du hast deinen besten Freund, deinen Bruder im Krieg verloren. Deswegen gehe ich so oft in das Museum, ich bin von eurer engen Freundschaft fasziniert und hoffe immer mehr über Sergeant Barnes herauszufinden."
"Also geht es nicht um mich sondern um ihn?" fragt er nun und ich kann sehen das seine Mundwickel sich zu einem kurzen lächeln verziehen. Sehe aber auch die Schmerzen die seine Augen widerspiegeln. "Tut mir leid, ich sollte nicht darüber reden. Ich wollte keine schlechte Stimmung verursachen. Es ist bestimmt schwer für dich darüber zu reden." "Hast du nicht, ich rede gerne darüber. So kann ich ihn in Erinnerung behalten und anderen erzählen was er für unser Land alles geleistet hast." "Würdest du mir irgendwann mehr über ihn erzählen?" "Sehr gerne."
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