Arnim Zola

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Als wir ankommen ist es bereits dunkel.
Wir betreten das Gelände und ich sehe mich kurz um.
Leider kann ich nichts auffälliges Entdecken.
Zurück bei Steve sehe ich, dass er einfach nur da steht und vor sich hinstarrt.
Es muss wirklich schwer für ihn sein hierher zurück zu kommen.
"Steve alles okay?"
"Ja alles in Ordnung. Ich habe gerade nur an früher gedacht."
"Ich konnte leider nichts auffälliges entdecken. Keine Wärmesignatur, nichts. Hier befindet sich nichts und niemand."
Er sieht sich ebenfalls kurz um und sieht eine Baracke.
"Die sollte nicht hier stehen."
Nun erklärt er mir, dass die Waffen und die Munition einen gewissen Abstand zu den anderen Gebäuden haben müssen.
Auf diese hier trifft das allerdings nicht zu.
Steve öffnet sie fast Mühelos und wir betreten den Raum.
Hier ist alles verstaubt und man kann nur erahnen was hier einmal war.
An der Wand kann ich Bilder sehen und gehe darauf zu.
"Das ist Starks Vater." sage ich.
"Howard." ergänzt Steve.
Das Bild daneben findet er allerdings interessanter.
Es zeigt Agent Peggy Carter.
Da ich sehr viel Zeit in dem Museum verbracht habe, weiß ich über die Beziehung der beiden bescheid.
Sie waren ineinander Verliebt, doch da Steve im Eis verschwunden war, konnte daraus nichts werden.
Kurz lege ich meine Hand behutsam auf seinen Oberarm und sehe ihm in die Augen.
Schenke ihm ein kleines lächeln.
Wir gehen weiter und kommen an einem Bücherregal zum stehen.
Die Spinnweben und der Staub bewegen sich.
Ein leichter Windstoß ist zu spüren.
"Wer sollte in einem Geheimen Büro noch etwas hinter einem Regal verstecken?" fragt er und zieht daran.
"Das ist ein Fahrstuhl." stelle ich fest.
Auch diesen öffnen wir und mithilfe eines Entschlüsselungsprogrammes, bekomme ich den Zahlencode heraus.
Der Fahrstuhl bewegt sich nach unten und mir wird ein wenig mulmig zumute.

Die Türen öffnen sich und wir stehen in einem Raum voller alter Technik.
"Das Signal kann unmöglich von hier stammen, sieh dir die Technik an." sage ich.
Doch auf dem Schreibtisch ganz vorne sehe ich was neues, etwas was nicht hierher gehört, nicht in diese Zeit gepasst hat.
Der Stick passt perfekt und der Computer startet von selbst.
"Entschlüsselung beginnen?" lese ich von dem Bildschirm vor.
"Ja." sage ich und gebe es ein.
Eine Kamera fährt hoch und bleibt mit der Linsen auf uns gereichtet stehen.
"Wollen wir ein Spiel spielen?" lese ich vor.
"Das ist aus einem bekannten Film und..."
"Ich weiß, den hab ich gesehen." unterbricht er mich.
Ich tippe wieder ja ein und nun tauscht ein Gesicht auf dem Bildschirm auf.
"Das muss eine alte Aufzeichnung sein." meine ich als ich das Gesicht sehe.
"Rogers, Steven Grant. Geboren am vierten Juli Neunzehnhundertachtzehn."
"Barton, Amina Emilia. Geboren am achtzehnten Juni Neunzehnhundertzweiundachtzig."
Das hier ist definitiv keine Aufzeichnung.
"Ich bin keine Aufzeichnung Miss Barton. Mein Name ist Dr. Arnim Zola."
"Er war ein Anhänger von Hydra und der treuste Verbündete von Johann Schmidt." erklärt mir Steve.
"Ich bin mir sicher das sie davon einmal gehört hat, nicht wahr Agent Barton?"
"In der Tat bin ich mit ihrer Geschichte vertraut Dr. Zola. Aber wenn das hier keine Aufzeichnung ist, wie ist es dann möglich?" 
"Exzellente Frage. Nachdem S.H.I.E.L.D. gegründet wurde, haben sie mich aus dem Gefängnis entlassen. Sie dachten, ich könnte ihnen behilflich sein. Ich brauchte nur dieses Labor hier. Ich wusste das nach meinem Tot nichts mehr übrig bleiben würde, weshalb ich all mein Wissen in diesen Festplatten gespeichert habe. Wenn man es genau nimmt, befinden sie sich gerade in meinem Gehirn."
"Wissen sie etwas darüber das Anhänger von Hydra Shield unterwandert haben?" fragt Steve.
"Es ist nicht so wie sie es denken Captain Rogers. Hydra oder Shield das macht keinen Unterschied. Es ging schon immer um das selbe. Hydra wurde in dem Glauben gegründet, dass die Menschheit mit ihrer eigenen Freiheit überfordert sei. Was uns jedoch nicht klar war, ist dass sich die Menschen wehren, wenn man versucht, ihnen die Freiheit zu nehmen. Denken sie Shield versucht nicht das selbe?"
Ich denke kurz über seine Worte nach und er scheint es sofort zu bemerken.
"Miss Barton, ich weiß das sie eine der Intelligentesten Köpfe bei Shield sind. Sie scheinen zu erahnen von welchem Projekt ich spreche, nicht wahr?"
"Projekt Insight. Dazu sind die Helicarriers also wirklich da."
"Korrekt Miss Barton. Leider werden weder Sie noch Captain Rogers lange genug am Leben sein, um das jemandem Mittzuteilen."
Das Gerät fängt an zu piepen und ich kann die Wahrung die sie anzeigt kaum glauben.
"Steve auf uns kommt eine Rakete zu."
Schnell ziehe ich den Stick heraus und stecke diesen in meine Hosentasche.
Die Fahrstuhltüren schließen sich und wir sitzen hier fest.
So habe ich mir meinen Tot dann doch nie vorgestellt.
Steve schnappt sich seinen Schild und zieht mich nahe an sich heran. 
Den Schild hebt er über uns und wenige Sekunden später schlägt die Rakete ein.
Unter dem Gewicht des Gebäudes werden wir begraben.
Ich drücke mich noch näher an Steve, hoffe das er Stark genug ist um dem hier standzuhalten.

***
Als wir endlich sicher sind, dass nichts mehr von dem Gebäude auf uns fallen kann, lasse ich Steve los und spüre das nicht gerade viel Sauerstoff zur Verfügung steht.
Wenn wir hier nicht bald rauskommen, endet es nicht gut für uns.
Mein Puls wird langsamer als ich realisiere das noch alles in Ordnung ist.
Naja zumindest sind wir nicht tot.
Noch nicht.
Steve schafft es den Beton und die Gesteinsbrocken von uns runterzubekommen.
Er nimmt mich hoch als er sieht das ich mir schwer tue auf den Beinen zu bleiben.
Zusammen verlassen wir den entstanden Krater und hören Stimmen.
Sofort erkenne ich die von Rumlow.
Schnell und lautlos verschwinden wir zu dem Wagen und Steve setzt mich auf den Beifahrersitz ab.
"Wo sollen wir jetzt hin? Wir können niemandem vertrauen, wer außer Shield sollte eine Genehmigung haben im eigenen Land Raketen abzufeuern?"
"Es gibt jemandem dem wir Vertrauen können."
Ich frage nicht weiter nach, den wenn Captain America ihm vertraut werde ich das auch.
"Ich vertraue dir."
"Geht es dir gut Amina?"
"Ich lebe noch, der Rest wird schon wieder. Wie sieht es bei dir aus?"
"Gleich wie bei dir, mir geht es soweit gut."
Über die restliche Autofahrt schweigen wir.
Als es draußen beginnt hell zu werden, stellen wir den Wagen ab und gehen den Rest zu Fuß weiter.
Vor einem Haus bleiben wir stehen.
Steve klopft an der Tür und diese wird von einem Mann geöffnet.
Ich sehe mich um, in der Hoffnung dass uns niemand gefolgt ist.
"Es tut mir leid Sam, wir wussten nicht wo wir hin sollen."
"Alle die wir kennen versuchen uns umzubringen." meine ich nun.
"Nein nicht alle, kommt rein." sagt er und tritt zurück.


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Die Kriegerin  (Avengers ff)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt