Mein Name ist Amina Barton.
Als ich klein war, wurde mir und meinem Bruder alles genommen.
Eine geheime Organisation mit dem Namen S.H.I.E.L.D. nahm uns auf und bildete uns zu Agenten aus.
Er wurde Hawkeye der Falke und ich Noun der Luchs.
Ich zeich...
Als die Tumulte in der Stadt zu Ende gehen, wissen wir das der letzte Kampf zu Ende ist. Buck kommt hergerannt und sieht sich suchend um. "Ich bin hier." gebe ich von mir. "Was ist passiert?" fragt er als er mich sieht. "Naja eine Anhängerin wollte nicht aufgeben, und hat versucht weiter an die Senatoren zu gelangen. Sie musste von jemandem gestoppt werden." "Ich denke diejenige warst du." stellt er fest. "Korrekt." "Aber ab jetzt keine Kämpfe mehr." meint er ernst. "Wenn ich es vermeiden kann ja, aber versprechen kann ich nichts." "Amina." sagt er streng. "Wir werden umziehen müssen, wenn du das verlangst." "Das werden wir, an einen ruhigen Ort wo uns niemand stören wird."
Sam kommt angeflogen und hat Karli auf den Armen. Als er landet sehe ich das sie Tot ist. Was ist nur passiert? Die Medien wollen sich natürlich schon darauf stürzen, doch Sam hält sie von allem ab. Hält eine rede, die wirklich ziemlich gut ist. Nun erinnert er mich wirklich an Steve. Und im Gegensatz zu Walker ist er wirklich der nächste Captain America.
Selbst die Senatoren sehen nun ein, das sie falsch an die Sache angegangen sind. Das sie Fehler bei ihren Plänen gemacht haben. Sam appelliert an ihre Vernunft, dass wenn sie so weitermachen, eine nächste Karli Morgenthau aufstehen wird um zu kämpfen. Buck und ich stehen abseits und sehen dem Geschehen zu. Auch Sharon ist hier. "Ich werde dann mal wieder verschwinden, immerhin ist es hier nicht sicher für mich." "Noch nicht, das wird es aber bald wieder sein." versichere ich ihr. "Danke Amina." Damit verschwindet sie und kehrt zurück nach Madripoor. Zumindest solange bis wir hier alles geklärt haben.
Karli wird weggebracht und Sam kommt auf uns beide zu. "Gute Ansprache Cap." meine ich. "Nenn mich bitte nicht so, du weißt das ich ihm nie gerecht werden kann." "Ja und genau aus diesem Grund wirst du der nächste Captain America sein. Du weißt was es wirklich bedeutet, und hältst Steve und sein Vermächtnis in Ehren." "Ich glaube du hast auch zu viel Zeit mit ihm verbracht." sagt Sam nun lachend. "Ja und dafür bin ich dankbar. Ohne ihn hätte ich ja auch nie Buck getroffen, zumindest nicht so wie es jetzt ist."
"Was werdet ihr beiden nun machen?" "Ich werde mich zur Ruhe setzen, so wie es Clint schon lange vor mir gemacht hat." "Du nimmst dir endlich ein Beispiel an ihm?" fragt Sam. "Ja das tue ich, das habe ich eigentlich schon immer." "Aber bevor ihr beiden geht, möchte ich euch noch um etwas bitten."
Bevor wir was anderes machen, gehen wir zurück nach Brooklyn. In unser altes Wohngebäude, damit Buck den letzten Namen auf seiner Liste durchstreichen kann und so hoffentlich endlich frieden findet.
"Du schaffst das schon." sage ich zu ihm als wir vor der Tür stehen. "Danke das du mit mir hergekommen bist." "Ich werde dich in Schwierigen Situationen nie alleine lassen." versichere ich ihm. "Ja aber das nächste, muss ich alleine machen."
Wir haben abgemacht das ich ihn bis zur Tür begleite, danach sind es seine Angelegenheiten. Er klopft an der Tür und ich gehe schon mal langsam den Gang entlang. Ich höre wie sie geöffnet wird und auch Mr. Nakajima der verwundert ist Buck zu sehen. "Was machst du hier?" "Ich muss mit dir sprechen." "Komm rein."
Kurz drehe ich mich um und sehe ihn hinter der Tür verschwinden. Es fällt ihm sehr schwer das zu machen, doch er wird es hinbekommen. Buck ist stark, ich wusste dass schon immer, nur er zweifelt manchmal daran.
***
Wie Sam es wollte, sind wir nochmal zu Familie Wilson unterwegs. Sie feiern ein Grillfest, mit allen die geholfen habe das Familienboot auf Vordermann zu bringen. Schon während dem Essen war die Partystimmung da und auch danach geht es weiter. Buck, Sam und ich setzten uns an den Steg und sehen dem Sonnenuntergang zu. "Ich bin froh das ihr an meiner Seite wart." sagt er. "Wir werden immer an deiner Seite kämpfen, wenn du uns rufst." sage ich. "Das werden wir ja noch sehen." meint Buck. "Zumindest er wird da sein." korrigiere ich mich.
"Auch wenn es seltsam klingt, verbindet uns alle drei etwas." sage ich nach einer Weile. "Und was genau sollte das sein?" fragt Sam verwundert. "Steve. Nur durch ihn haben wir uns getroffen. Er hat uns drei zusammengebracht." "Da hast du recht, ich bin meinem alten Freund für sehr vieles dankbar." sagt Buck und nimmt meine Hand. "Amina ich möchte dir da was zeigen." sagt er nun. "Okay." Nun bin ich werklich überrascht, den er klingt etwas besorgt.
Wir entfernen uns von den anderen und er bringt mich an einen ruhigeren Ort. Es ist schon dunkler geworden, und nur das letzte bisschen Sonne strahlt noch am Horizont. Warum nur kommt mir das hier so bekannt vor? "Buck, was machen wir hier?" "Amina, ich hab dich aus einem besonderen Grund hierher geführt." "Willst du mir den denn auch Verraten?" "Bist du bereit?" "Bereit für was?" "Schließe deine Augen, ich werde dich führen." "Buck..." "Ich weiß das du sowas nicht leiden kannst, genauso wenig wie ich selbst, doch zusammen haben wir schon andere Sachen überwunden."
Wir grinsen beide und ich schließe die Augen. Er führt mich weiter und erst als wir stehen bleiben lässt er mich los. Ich spüre seinen warmen Atem an meinem Ohr. "Jetzt darfst du sie wieder öffnen." raunt er mir zu. Als ich sie öffne sehe ich vor mir einen Baum der mit einer Lichterkette geschmückt ist. Es ist einfach gehalten und doch finde ich diesen Ort hier Magisch und Wunderschön. Buck führt mich näher zu dem Baum und ich sehe nach oben.
"Amina Barton." höre ich Buck hinter mir. Ich drehe mich um und sehe das er vor mir kniet. Meine Hand halte ich vor den Mund damit ich wirklich still bin. Die ersten Tränen spüre ich schon jetzt. "Wir haben schon viel zusammen durchgestanden und wir sind beide nicht perfekt, haben Fehler gemacht. Doch dass hier ist das einzige was sich seid damals wirklich richtig anfühlt. Nun da wir bald eine Familie sein werden, wollte ich es auch Offiziell machen. Amina Barton würdest du mir die Ehre erweisen und meine Frau werden?" "Ja... ja. Ich wäre sehr gerne deine Frau Sergeant James Barnes." Er steht auf und nimmt mich in die Arme. Steckt mir den Ring an und küsst mich.
"Das war schon längst überfällig." sagt er. "Ihr seid doch erst seit einem halben Jahr zusammen." höre ich Sam. "Du wusstest davon?" frage ich. "Natürlich, was meinst du wer die Lichterkette aufgehängt hat." "Danke Sam." "Eigentlich sind wir seid fünf Jahren zusammen." vereidigt Buck sich. "Die zählen nicht, es war so als hätte es uns nie gegeben." "Nein, ich habe nie Aufgegeben daran zu glauben, das wir es schaffen euch zurückzubringen. Für mich gibt es seid damals nur dich Buck." sage ich und richte den letzten Satz an ihn.
"Wenn du so Altmodisch bist, hast du Clint um Erlaubnis gefragt?" fragt Sam nun. Okay, das Interessiert mich nun doch auch. "Natürlich habe ich das. Seine einzige Bedingung war, das wir zu ihnen ziehen. Das Haus steht schon beinahe." "Das wollten wir sowieso." meine ich grinsend. Nun küsse ich Buck wieder und ich höre Sam nur im Hintergrund. "Das ist mein Stichwort um zu Verschwinden."
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