Was wird die Zukunft bringen?

279 11 0
                                        

Nun ist der Tag gekommen, an dem die Beerdigung des Iron Man stattfindet.
Des großen Tony Stark.
Zusammen mit Steve stehe ich vorne, er ist es der mir gerade den nötigen halt gibt.
Sie alle sind gekommen, um sich von ihm zu verabschieden.
Steve nimmt meine Hand in seine und drückt sie leicht.
Die Tränen bahnen sich schon jetzt ihren Weg über meine Wangen.

Kennengelernt habe ich jenen Mann als Egozentrisch, Selbstverliebt, ein Playboy.
Doch nun nehme ich von diesem Mann abschied, mit anderen Gefühlen, mit dem Gewissen das er in seinem Herzen gut wahr.
Tony musste nur für sich selbst herausfinden was wichtig ist.
Am Ende hatte er Freunde, eine Familie, die ihn liebte.
Die nun alle hier sind, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Pepper kommt mit Morgan an der Hand zu uns an den See.
Happy folgt den beiden, und ich bin froh das sie ihn haben.
Auch er wird sich um die beiden kümmern, das brauchen sie nun.
Morgan ist erst fünf, doch sie versteht das alles hier.
Sie versteht das sie ihren Vater nie wieder in die Arme schließen kann.
Pepper setzt den Reaktor von Tony auf dem Blumenkranz in das Wasser.
"Der beweis das Tony Strak ein Herz hat." steht darauf.
Sie hat es anfertigen lassen, vor all den Jahren die schon so lange zurückliegen.
Aber ja, Tony hatte wirklich ein Herz.
In stiller Trauer nehmen wir, jeder auf seine Weise und mit den eigenen Gedanken, von Tony abschied.

Nach der Beerdigung habe ich einen Augenblick alleine mit Pepper.
"Danke das du bei ihm warst." sagt sie aufrichtig.
"Dafür musst du mir nicht danken, er war auch für mich da. Und wenn ihr beiden je Hilfe brauchen sollte, zögere nicht mich anzurufen." 
"Das bedeutet mir wirklich sehr viel."
Wir schließen uns in die Arme und ich spüre ihre Traue nur zu gut.
Zu oft habe ich mich so gefühlt.
Wenigstens konnte sie von ihrem geliebten Menschen abschied nehmen.
Genau das blieb mir meistens verwehrt.

Ihr Blick ist auf etwas hinter mir gerichtet.
Als auch ich mich umdrehe, sehe ich Bucky da stehen.
"Mir geht es gut, redet euch erst mal aus." flüstert sie mir zu.
Sie hat recht, seid wir es geschafft haben alle zurückzubringen, habe ich nicht mit ihm geredet.
Es kam ja auch gleich zu der Schlacht.
Fünf Jahre sind eine lange Zeit.
Und doch spüre ich, das sich an meinen Gefühlen nichts verändert hat.
Langsam gehe ich auf den Mann zu und sehe ihn einfach nur an.
Bleibe vor ihm stehen und lege meine Hand an seine Wange.

Zum zweiten mal an diesem Tag spüre ich die Tränen.
Sofort zieht mich Buck in eine lange Umarmung.
Während dieser sagt keiner von uns beiden ein Wort.
Erst als wir uns loslassen und ich mich ein wenig gefasst habe, wage ich etwas zu sagen.
Aus Angst ihn gleich wieder zu verlieren lasse ich ihn nicht los.
"Ich liebe dich Buck."
Nach fünf Jahren bin ich mir nun endlich sicher, das er der richtige Mann ist.
Endlich konnte ich es ihm sagen, ganz gleich wie er darauf reagieren wird.
"Ich liebe dich auch Amy." 
Seine Lippen legen sich auf meine und ich erwidere den Kuss ohne darüber nachzudenken.
"Stören wir?" höre ich eine bekannte Stimme.
Wir lösen uns voneinander und ich sehe Clint und Steve.

"Ich wusste das zwischen euch beiden was läuft." meint Steve.
Keiner von uns beiden wagt etwas zu sagen, wir sind wie zwei Teenager die Erwischt wurden.
"Kleine, können wir kurz reden?" fragt mich mein Bruder.
"Natürlich." sage ich und gehe mit ihm weg von den beiden anderen.
Am See ist eine Bank auf die wir uns setzen.
Sehen beide in den Himmel und schweigen für wenige Augenblicke.
"Du hattest recht, es wahr der Winter Soldier der das mit unseren Eltern war und nicht Bucky. Es ist schon viele Jahre her, und ich werde mich nicht rächen."
Unsere Blicke treffen sich und wir beide müssen ein wenig grinsen.
"Ich freue mich für dich und hoffe das du dein Glück finden wirst. Du hast es verdient endlich mal glücklich zu sein." 
"Danke Clint, das bedeutet mir sehr viel."
"Trotzdem werde ich ihm im Auge behalten."
"Du kannst es einfach nicht lassen Falkenauge."
"Du ja auch nicht Luchs."

***

Es ist an der Zeit das wir die Infinity Steine und Mjölnir dahin zurückbringen wo wir sie geholt haben.
Immerhin wollen wir die Zeit Linie nicht durcheinander bringen.
Die Steine werden in der Vergangenheit noch benötigt.
Steve hat sich freiwillig dazu bereit erklärt.
Das allerdings löst ein seltsames Gefühl in mir aus.
Ihre reise hat sie noch weiter in die Vergangenheit geführt, zurück in das Jahr 1945.

Steve verabschiedet sich Buck.
"Stell ja nichts dummes an bis ich wieder zurück bin." meint er zu ihm.
"Wie könnte ich? Du nimmst doch all die Dummheit mit." erwidert Buck.
Also weiß er es auch, zumindest ahnt er es.
Captain America kann uns einfach nichts vormachen, immerhin sind wir beiden seine beste Freunde.
Nun kommt er zu mir.
"Danke für alles Steve."
"Für was genau?"
"Dafür das du mein Freund warst und auch dafür das ich Buck treffen durfte."
"Ich werde wieder kommen." sagt er.
"Das weiß ich, bis dahin wünsche ich dir ein schönes Leben und stell ja keinen Unfug an."
Wir schließen uns in die Arme, länger als gedacht, aber es ist auch ein Abschied.
Danach geht er auf das Podest und Bruce lässt ihn zurückreisen.

"In Fünf, vier, drei, zwei..." zählt er runter und drückt auf den Knopf.
Doch als nichts passiert brechen sie in Panik aus.
Sam dreht fast durch und Bruce versteht die Welt nicht mehr.
"Wo ist er?" fragt Sam.
Ich sehe zu der Bank auf der ich mit Clint sahs, und weiße Buckys Aufmerksam ebenfalls darauf.
"Hey Sam." sagt er.
Als dieser zu uns sieht nickt Buck nur mit dem Kopf in die besagte Richtung.
Zu dritt gehen wir auf den alten Mann zu.
"Steve?" fragt Sam.
Dieser dreht sich zu uns und ich sehe das ihm, was auch immer er erlebt hat, gut getan hat.
Er hat endlich das Leben gelebt, welches er immer haben wollte.
Welches er auch verdient hat.
"Was ist da schiefgegangen?" fragt Sam.

Doch nachdem er die Frage gestellt hat, wird es auch ihm bewusst.
"Es ist alles nach Plan verlaufen." stellt er nun fest.
Für uns waren es nur fünf Sekunden, für ihn ein ganzes Leben.
Steve reicht Sam seinen Schild.
Als dieser in aus der Tasche nimmt und hochhebt, sieht er Steve fragend an.
"Wie fühlt er sich an?"
"Als würde er einem anderen gehören."
"Tut er nicht."

Steve Rogers hat gerade einen neuen Captain America bestimmt.
Und er hat eine gute Wahl dafür getroffen.
Nun sieht auch er den Ring und spricht ihn darauf an.
"Willst du darüber erzählen?"
"Nein." ist das einzige was er dazu sagt.
Er hat sein Leben gelebt und schweigt darüber.
"Amina, Bucky mit euch beiden würde ich gerne noch reden."
Wir beide treten näher und Sam zieht sich zurück.
"Setzt euch."
Auch das machen wir.
Er links und ich rechts neben den Mann.

"Ich bin froh das ihr beiden euch gefunden habt und wünsche euch eine wundervolle Zukunft."
"Was wird die Zukunft bringen?" fragt Buck.
"Das wird die Zeit zeigen mein alter Freund. Aber ihr beiden solltet euch zuerst mal ausreden."
Und das haben wir in diesem Moment auch getan.
Ich erzähle Bucky was in den letzten Fünf Jahren geschehen ist.
Das ich mich an dem Bösen gerecht habe und dadurch zur Mörderin wurde.
Aufmerksam und ohne mich zu unterbrechen hört er zu.
Als alles gesagt ist steht er auf und kniet sich vor mich.
"Amina, ganz gleich was passiert ist, ich werde dich immer lieben. Nichts was in den letzten Fünf Jahren passiert ist, ändert etwas daran. Du hast keine Unschuldigen getötet, vergiss das nicht. Kleine du konntest mir so vieles aus meinem Leben verzeihen, hast dich sogar in mich verliebt, wie könnte ich es nun wagen etwas anderes zu tun."

Stumm und erneut den Tränen nahe, sehe ich ihn einfach an.
"Ich kann mir eine Zukunft ohne dich nicht mehr vorstellen, ich liebe dich Amina Barton."
Er steht auf und ich tue es ihm gleich.
Erfreut hebt er mich hoch und küsst mich kurz auf die Lippen.
"Ich habe es dir gesagt Amy, Buck wird dich deswegen nicht verurteilen." 
"Danke Steve, für alles."


Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.




Die Kriegerin  (Avengers ff)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt