Mein Name ist Amina Barton.
Als ich klein war, wurde mir und meinem Bruder alles genommen.
Eine geheime Organisation mit dem Namen S.H.I.E.L.D. nahm uns auf und bildete uns zu Agenten aus.
Er wurde Hawkeye der Falke und ich Noun der Luchs.
Ich zeich...
Einen Tag nach dem Grillfest, beschließen Buck und ich das wir zu Clint und seiner Familie aufbrechen. Ich habe lange genug darauf gewartet sie alle Wiederzusehen. Wir verabschieden uns von Sam, Sarah und ihren Kindern. Steigen in das Auto und fahren los.
Unterwegs reden wir sehr viel, über das was alles passiert ist. Das tuen wir nun öfter. Es hilft uns beiden über das vergangenen hinweg zu kommen. Immerhin müssen wir uns in neun Monaten um ein Baby kümmern. Ein guter Neu Anfang, für uns beide.
Als wir ankommen, sehe ich schon das Haus das Clint neben seinem gebaut hat. Er meinte es ernst als er sagte er wolle das ich in der Nähe bleibe. Nun gut er weiß das Buck mir einen Antrag machen wollte, aber nicht das ich ja gesagt habe, und schon gar nicht das mit dem Baby. Wir werden viel zu bereden haben.
Cooper und Nathaniel spielen draußen und Lila übt mit dem Bogen. Als sie uns kommen sehen eilen sie schon zu uns. "Tante Amina." ruft der kleine Nathaniel. "Hey mein kleiner, du bist aber groß geworden." Ich nehme meinen kleinsten Neffen auf die Arme und drücke ihn an mich. Nachdem ich ihn wieder abgesetzt habe, schließe ich auch Cooper und Lila in die Arme. Es waren verdammt lange fünf Jahre. Auch Laura und Clint stoßen nun zu uns.
"Und was hat sie gesagt?" höre ich Clint fragen. "Sie hat ja gesagt." "Na dann Willkommen in der Bartonfamilie." Ich bin froh das die beiden sich jetzt so gut verstehen. Nachdem ich Clint erzählt habe, wie unsere Eltern wirklich gestorben sind, war er zuerst genau wie ich auch wütend. Das Notizbuch unsere Mutter habe ich ihm auch gegeben. Hier bei ihm schien es mir am Sichersten zu sein. "Clint kann ich kurz mit dir reden?" "Ja klar das kannst du immer." "Ich meine unter Vier Augen." "Verstehe."
Er nickt mir zu und wir gehen in mein zukünftiges zuhause. "Gefällt es dir?" "Ja es ist wunderschön. Hast du es etwa alleine gebaut?" "Die Kinder haben mir dabei geholfen."
Nachdem er mir das ganze Haus gezeigt hat, gehen wir wieder nach draußen, setzten uns auf die Bank. Die gleiche wie bei ihm drüben steht. "Also kleine, was ist los? Irgendwas stimmt nicht und du musst dir dringend was von der Seele reden. Also großer Bruder spüre ich sowas." "Acht Minuten." "Ich bin trotzdem älter." Wir lachen beide. Das geht schon unser ganze Leben so. "Du hast recht, ich muss dir was wichtiges sagen." "Ich werde es auch keinem erzählen, geht es um Bucky?" "Es hat mit ihm zu tun ja."
Ich atme noch einmal kurz tief ein und aus. Das hier ist genauso schwer wie als ich es Buck gesagt habe. "Clint ich bin Schwanger." Verwundert sieht er mich an. "Du bist Schwanger?" "Ja ich bekomme ein Baby." Er schließt mich in eine lange Umarmung und ich bin einfach nur erleichtert das er es endlich auch weiß. "Wie weit bist du?" "Ich bin erst in der dritten Woche." "Das ist wunderbar, ich werde Patenonkel."
"Wie ging es dir als Laura mit Cooper Schwanger war?" frage ich nach einer kurzen Pause. "Du hast Angst oder?" "Ja sehr große sogar. Ich habe keine Ahnung wie das geht, oder was ich machen soll. Was wenn ich was falsch mache?" "Das wirst du nicht, du wirst eine wunderbare Mutter sein. Und außerdem hast du noch Laura und mich, wir haben das ganze schon dreimal mitgemacht, und sie Leben alle noch." "Danke Bruder." "Du solltest es Laura sagen, wenn du noch länger wartest wird sie sauer sein." sagt er mit einem grinsen.
So gehen wir zurück und ich erzähle es den anderen. Laura freut sich riesig und auch Lila und Cooper. Der kleine Nathaniel versteht es noch nicht so wirklich, aber das wird er schon noch.
***
Zwei Monate später ist es soweit und ich trete vor den Traualter. Es ist wirklich seltsam. Wir haben beschlossen die Hochzeit bei uns zu machen. Nur mit den engsten Freunden. Bruce ist gekommen, so auch Pepper mit Morgan und Happy. Strange, Wong, Peter. Ayo meinte zwar wir sollten uns nicht in Wakanda blicken lassen, doch ich musste Shuri und T'Challa einfach einladen. Ich freue mich das die beiden gekommen sind, und auch Okoye ist dabei. Auch Sam, Sarah und die Jungs sind hier. Sogar Fury und Hill haben es her geschafft. Leider habe ich Wanda nicht erreicht. Thor ist irgendwo mit den Guardians im Weltraum, ich habe ihn leider nicht erreicht.
An so einem Tag vermisse ich sie wirklich sehr. Natasha, Steve, Tony. Meine Eltern, beide meine echten und meine Adoptiveltern. Meine Freunde aus Asgard, die alle im Kampf gefallen sind. Und auch Loki.
"Bist du so weit kleine?" fragt mich Buck. "Nein nicht wirklich." "Das ist normal, lass dich deswegen nicht unterkriegen." "Denkst du wirklich das ich das kann?" "Du bist bereit, das hier ist dein Happy End." "Nein, das hier ist ein neuer Anfang."
Er nimmt mich an die Hand und führt mich zum Alter. "Du siehst Wunderschön aus." "Danke Clint." Ich kann immer noch nicht glauben das Happy uns traut. Aber ich bin meinem Freund dankbar dass er das hier für uns macht. Clint übergibt mich vorne an Buck. "Bevor ich es vergesse, ich hoffe es stört dich nicht aber ich habe da noch ein paar Freunde erreicht." sagt Clint und deutet auf die hinteren Bänke. Thor und die Guardians.
"Willst du Sergeant James Buchanan Barnes die hier anwesende Amina Emilia Barton zu deiner rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen. In guten wie in schlechten Tagen für sie da sein und das bis der Tot euch scheidet?" fragt er an Buck gerichtet. "Ja ich will." antwortet er und steckt mir den Ring an den Finger. "Und willst du Amina Emilia Barton den hier anwesenden James Buchanan Barnes zu deinem rechtmäßigen Ehemann nehmen. In guten wie in schlechte Tagen für ihn da sein und das bis der Tot euch scheidet?" "Ja ich will." sage auch ich und nehme den Ring und stecke in Buck an. "Somit erkläre ich euch nun zu Mann und Frau. Du darfst die Braut jetzt küssen." sagt er. Es ist nur ein kurzes Kuss, aber er bedeutet mir sehr viel.
Nach der Trauung beglückwünschen uns die Gäste noch einmal. Doch ich möchte gerade nur zu einer Person hier. "Du hast es also geschafft. Ich bin wirklich froh das du heute hier bist Bruder." "Ich lasse mir doch nicht die Hochzeit meiner Schwester entgehen." sagt Thor. "Ich bin Groot." "Ja ich finde auch das sie gut aussieht." sagt Rocket.
"Lass uns ein wenig spazieren gehen." sagt Thor. So gehen wir von den anderen weg und reden ungestört miteinander. "Wie geht es dir?" "Es ist komisch. Nichts ist mehr wie es vorher war." "Nichts wehrt von Dauer, das weiß du doch." "Und dennoch bin ich froh über alles was ich im Leben gelernt und erlebt habe." "Ich bin froh dich meine Schwester nennen zu dürfen Lady Amina." "Und ich das du mein Bruder bist, Thor Odinson, Gott des Donners."
"Thor da gibt es noch was das ich dir sagen will, bevor du wieder gehst." "Ich habe es schon gesehen, du erwartest ein Kind." "Sieht man es wirklich schon?" "Manche vielleicht nicht, aber ich schon." "Woher soll ich wissen ob das Kind ein Ase wird?" "Du wirst es wissen, so wie deine Mutter es wusste."
"Du fürchtest dich davor das es Asen Blut in sich haben könnte oder?" "Verstehe mich nicht falsch es würde mich freuen, doch hätte ich auch Angst davor. Ich weiß immer noch nicht, was an mir Menschlich ist und was Asisch." "Wann weißt du was es wird?" "Ich weiß es schon, irgendwie kann ich es fühlen." "Wirst du es mir Verraten?" "Es wir ein Mädchen." "Dann wird sie genauso Wunderschön wie ihre Mutter werden." "Ich habe schon eine Idee wie ich sie nennen werde." Neugierig sieht er mich an. "Natasha Sif Barton."
"Wirklich?" "Ja ich möchte ihr den Namen meiner Freunde geben. Zwei der Stärksten Frauen denen ich je begegnet bin, die ich aber leider viel zu früh verloren habe." "Du wirst die beiden damit in Ehren halten, sie sind sicher geehrt davon." "Denkst du sie wissen es?" "Davon gehe ich aus. Unsere Freunde Asgards sind in Walhalla, Natasha und Tony zusammen an einem besseren Ort. Sie sehen uns und sind stolz auf dich kleine."
"Wirst du uns mal besuchen kommen?" "So oft ich kann. Das Verspreche ich bei Odin." Noch am selben Abend fliegt er mit den anderen wieder davon.
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