Der Kampf ist wirklich heftig.
Wenn man bedankt das Thor und ich das hier alleine regeln müssen, schlagen wir uns aber trotzdem recht gut.
Er bekämpft Malekith und ich versuche hier unten die Stellung zu halten.
Feinde bekämpfen und unschuldige Beschützen.
Es war klar dass es nicht einfach werden würden, aber das ist so ein Job ja nie.
Durch meine Wut und die Trauer spüre ich nicht mal die Verletzungen die ich bekomme.
Alles fühlt sich irgendwie taub an.
Als wäre auch ein Teil von mir auf Svartalfheim gestorben.
Jane und die anderen haben ihren Plan schon fast fertig umgesetzt.
Ich muss also nur noch ein wenig Zeit schinden.
Die leichteste Übung gerade.
Mit den letzten Pfeilen die ich noch übrig habe, bringe ich vier von ihnen zur Strecke.
Nun eben das Schwert.
Darin bin ich mittlerweile ja auch ein Profi.
***
Endlich ist der Kampf zu Ende und wir sind Siegreich.
Die Stille legt sich wieder über uns als die Konvergenz vorbei ist.
Thor kommt zu mir und ich stecke das Schwert in die Scheide an meinem Gürtel zurück.
"Du hast wie immer Tapfer und ruhmreich gekämpft Lady Amina."
"Es ist meine Pflicht die Menschen zu schützen. Außerdem gab ich dir doch ein Versprechen."
Damit sehe ich zu Jane und er folgt meinem Blick.
"In der Tat und ich bin dir sehr dankbar dafür."
"Was wirst du nun tun?" frage ich nach einer kurzen Stille.
"Nun der Bifröst ist zerstört, daher denke ich werde ich eine Weile hier bleiben. Was ist mit dir, kehrst du zu deinem Bruder zurück?"
"Ja das werde ich. Immerhin war ich wieder lange genug verschwunden, ich habe hier Dinge zu erledigen."
"Du vermisst ihn, dass tue ich auch. Doch lass dich nicht von den Selbstzweifeln auffressen. Weder an diesem Tot noch an dem meiner Mutter bist du Schuld. Ich danke dir das du bei mir und vor allem bei Ihnen warst. Sie haben dich beide sehr geliebt."
"Danke Thor, doch ich denke ich werde eine Weile brauchen bis ich das alles Vergesse."
"Du wirst es nie vergessen können, du wirst nur lernen damit zu leben. Genau wie ich. Wenn du je Hilfe brauchst ruf einfach, ich werde immer für dich da sein."
Damit wischt er mir eine Träne von der Wange, die sich aus meinem Auge geschlichen hat.
"Das weiß ich und ich bin dir sehr dankbar."
"Ich denke dies hier ist dann wohl der Abschied?" fragt er.
"So ist es. Wir werden uns früher oder später wiedersehen das weiß ich, doch bis dahin wünsche ich dir alles gute. Pass gut auf sie auf, und auch auf dich. Leb wohl Bruder."
"Achte auch gut auf dich selbst und denke an meine Worte. Wir werden uns wiedersehen, leb wohl Lady Amina."
Wir umarmen uns länger als gedacht, aber es ist auch ein Abschied auf unbestimmte Zeit.
Anschließend gehe ich zu Jane.
"Könnte ich mir kurz dein Handy ausleihen?"
"Natürlich."
Es piept nur kurz nachdem ich die Nummer gewählt habe.
"Wer ist da?" höre ich seine Stimme.
Sie ist wie immer streng.
"Hallo Direktor Fury, ich könnte eine Mitfahrgelegenheit brauchen."
"Noun schön von dir zu hören, wo steckst du?"
"England. Um genau zu sein in London. Aber vermutlich wissen sie das schon, sie müssen nur die Nachrichten einschalten."
"Ich schicke dir einen Jet vorbei."
"Danke Fury."
"Willkommen zurück."
Damit lege ich auf und reiche Jane ihr Handy.
"Ich bin froh das du nach alldem Wohlauf bist." sage ich zu ihr.
"Das habe ich dir zu verdanken. Ohne dich wüsste ich nicht wie das alles ausgegangen wäre. Ich bin wir was schuldig."
"Nein Jane bist du nicht. Das war meine Pflicht als Kriegerin und ein Versprechen an einen sehr guten Freund."
"Pass gut auf ihn auf." flüstere ich ihr zu als ich sie umarme.
"Das werde ich."
"Es tut mir leid was geschehen ist."
"Es ist der lauf des Lebens. Ich hoffe ich werde irgendwann mit den Schmerzen zurechtkommen."
"Wenn du jemanden zum reden brauchst, ruf mich einfach an okay?"
"Das werde ich, danke Jane."
Ich verabschiede mich auch von Erik, Darcy und ihrem Praktikanten.
Gerade als sie aufbrechen wollen, landet der Jet.
Die Rampe öffnet sich und ich sehe Agent Hill.
"Sie haben eine Mitfahrgelegenheit bestellt Agent Barton?"
"Hill, es freut mich dich zu sehen."
Ich gehe die Rampe entlang zu ihr und drehe mich ein letztes mal um.
Kurz nicke ich ihnen zu und die Rampe wird geschlossen.
"Sie haben gute Arbeit hier geleistet Noun."
"Danke, es war nicht nur mein Verdienst."
"Ich denke wir werden Sie zuerst in das Hauptquartier bringen, Direktor Fury möchte noch kurz mit Ihnen sprechen."
"Natürlich, das kann ich verstehen."
***
Als wir landen und sich die Rampe öffnet erwartet Fury mich bereits.
"Schön das sie wieder da sind Agent Barton."
"Es fühlt sich wirklich gut an. Hab ich was verpasst als ich weg war?"
"Nicht wirklich nein. Soweit keine Angriffe durch Aliens, bis heute versteht sich."
"Wir haben die Situation geregelt und die Zivilisten außer Gefahr gebracht."
Hill wartet im Jet und lässt mich mit Fury alleine.
"Ich bin wirklich froh das du wohlauf zurück bist. Clint wird sich freuen davon zu hören."
"Ich bin froh das ich wieder zurück kann."
"Wir werden uns melden wenn wir eine Mission für sie habe Noun." sagt er und wirft mir ein Handy zu.
"Das hoffe ich doch. Keine Sorge Fury, ich werde schon rangehen."
Damit steige ich zurück in den Jet und setzte mich zu Hill in das Cockpit.
Wir heben ab und fliegen zu Clint.
Hill ist außer Fury und Natasha die einzige Person die von Laura und den Kindern weiß.
Als wir ankommen landen wir und ich bedanke mich bei der Frau.
Kaum habe ich die Rampe verlassen, wird sie wieder geschlossen und der Jet hebt an.
"Es wird auch endlich mal Zeit das du nach Hause kommst junge Dame." höre ich Clint sagen.
Ich lächele ihn an und kann nicht glauben das ich nach all dem wieder Zuhause bin.
Mein Bruder zieht mich in eine stürmische Umarmung und ich bin froh wieder hier zu sein.
Bei ihm und seiner Familie.
"Tante Amina." höre ich schon die beiden.
Sie stürmen aus dem Haus und rennen mich beinahe um.
"Wir haben dich vermisst." sagt Lila.
"Ich habe euch auch schrecklich vermisst."
"Wirst du jetzt hierbleiben?" fragt Cooper.
"Wenn euer Mum und euer Dad nichts dagegen haben."
"Du bist bei uns immer Willkommen, das hier ist auch dein Zuhause." höre ich nun Laura.
Auch von ihr werde ich herzlich begrüßt.
"Seid ihr beiden schon wieder gewachsen?" frage ich die beiden Kinder.
"Ja sie mal, ich bin schon fast so groß wie du." sagt Lila.
Das stimmt natürlich nicht mal im geringsten, aber es ist einfach süß.
"Ich habe dir doch verboten erwachsen zu werden." meine ich lächelnd.
Auch die Kleine lacht und ich stelle fest, dass ich das hier wirklich vermisst habe.
Zusammen gehen wir rein und setzten uns an den Tisch.
Reden was ich verpasst habe als ich weg war, erzähle was ich erlebt habe.
Als es an der Zeit ist, die kleinen ins Bett zu bringen biete ich mich dafür an.
"Kannst du uns noch eine Geschichte erzählen?" fragt Lila.
"Das mache ich sehr gerne."
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Die Kriegerin (Avengers ff)
FanfictionMein Name ist Amina Barton. Als ich klein war, wurde mir und meinem Bruder alles genommen. Eine geheime Organisation mit dem Namen S.H.I.E.L.D. nahm uns auf und bildete uns zu Agenten aus. Er wurde Hawkeye der Falke und ich Noun der Luchs. Ich zeich...
