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Immer wenn ich Besuch bekam, wollte ich, dass alles sauber war, dass alles ordentlich und aufgeräumt war, dass meine Gäste einen guten Eindruck von mir bekamen.
Der Druck, den ich mir heute allerdings machte war nichts im Vergleich zu dem, was ich mir früher immer eingeredet hatte.
Meine Eltern würden kommen, genau wie Sebastians Eltern. Tessa, Keith und Ben würden kommen, genau wie Sebastians Freunde. Dementsprechend war es mir wichtig, dass sie alle einen guten Eindruck von mir bekamen, wenn sie zum ersten Mal das neue Haus sahen.
Seit Tagen hatte Sebastian mir gut zugeredet und versucht, mir die ganzen Sorgen auszutreiben. Allerdings machte es mich nervös, dass meine Eltern da sein würden und Sebastians Eltern kennen lernen würden, genau wie den Freundeskreis.
Vor einigen Tagen waren wir soweit fertig gewesen, dass es bezugsfertig war. Natürlich kamen immer noch ein paar kleine Sachen dazu. Sowie zum Beispiel die Kerzengläser, die ich heute beim Einkaufen spontan mitgenommen hatte und jetzt auf der Küchenzeile platzierte. Allerdings gefiel es mir nicht so richtig, egal wie ich es drehte.
"Kommst du?" fragte Sebastian und kam zu mir in die Küche.
Es war alles fertig eingerichtet. Wir würden heute zum ersten Mal als Familie hier schlafen. Aber vorher würden wir noch mit unseren Familien und Freunden unseren Einzug feiern.
Trotz, dass ich mir Sorgen machte, freute ich mich auch auf den Tag, der vor uns lag.
"Ja ich komme." sagte ich und ließ die Kerzen dann so stehen. Wir waren eh im Garten, also seis drum.
Tessa, Keith und Ben waren die ersten die kamen. Sie saßen im Garten bereits auf der Sitzgarnitur und unterhielten sich, bis wir dazustießen.
"Hi." sagte Tessa, stand auf und umarmte mich. Ich legte meine Arme um sie und atmete einmal tief durch. Es bedeutete mir viel, dass sie hier waren. Vor allem, weil ich wusste, dass Tessa ziemlich viel Stress mit ihrem Job hatte in letzter Zeit.
"Sieht aus als würde Ben hier mit einziehen." sagte Tessa und zog mich neben sich auf die Bank. Ich folgte ihrem Blick hinaus zu den Kelly und Ben, die an dem Klettergerüst herumturnten, das wir erst vor ein paar Tagen aufgebaut hatten. Kelly hatte sich sofort darin verliebt und verbrachte seit dem jeden Tag draußen, auch wenn es mittlerweile schon etwas kälter wurde.
Ich nahm es ihr allerdings nicht übel. Mir selbst ging es genauso. Nur, dass ich jede freie Minute in der Fensterbank im Obergeschoss saß. Egal ob ich dort saß, um zu lesen, oder einfach nur, um aus dem Fenster zu sehen. Es war mein persönlicher Lieblingsort auf dem gesamten Grundstück geworden.
Das hatte auch Sebastian schon mitbekommen, denn immer wenn er nicht wusste wo ich war, suchte er als erstes dort.
Sebastian ging vor, um seine Freunde reinzulassen. Es waren Chris und Anthony, die anderen würden später kommen. Die beiden nahmen sich zwei Stühle und setzten sich zu uns in die Runde.
Das gute war, dass wir bis hier hinten hören konnten ob ein Auto in die Einfahrt fuhr oder nicht. Demnach stand Sebastian als nächstes auf und ging vor, um die nächsten Gäste zu begrüßen. Es waren seine Eltern.
Ich stand sofort auf, um sie ebenfalls zu begrüßen.
"Meggy, Adrian. Schön euch endlich mal wieder zu sehen." sagte ich und nahm die beiden in den Arm. Tatsächlich war es schon mehrere Wochen her, seit wir uns das letzte mal gesehen hatten, obwohl sie in der Stadt lebten.
"Wir wünschen euch beiden alles Gute für die Zukunft." sagte Meggy und überreichte mir eine Geschenktüte. Ich warf ihr einen dankenden Blick zu, da sie wusste, dass sie uns nichts schenken mussten.
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Be Mine || Sebastian Stan Fanfiction
Fanfiction"Ich bin Sebastian." sagte mein Gegenüber schließlich. "Imogen" ----- Imogen und Sebastian führen zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem bringt das Schicksal sie zusammen.
