"Und wenn sie einen Termin löschen wollen, müssen Sie hier drauf klicken." sagte der Mechaniker und versuchte mir das neue System auf dem Rechner am Empfang zu erklären.
Ich hatte es schon von Anfang an verstanden, aber wollte ihn lieber nicht verärgern und hörte mir nun seit einer Stunde seine völlig überschüssigen Kommentare zum Computer an. An einigen Stellen hatte er mit Sicherheit selbst keine Ahnung.
"Wenn Sie Fragen haben wenden Sie sich am besten an Ihren nächsten Vorgesetzten. Der wird dann einen Mechaniker rufen." sagte der Mann nun und lehnte sich ein Stück zurück.
"Ich danke Ihnen. Auf Wiedersehen." Ich hob kurz meine Hand zum Abschied und drehte mich dann zum Computer und schenkte ihm keine weitere Beachtung.
Er verschwand durch die Lobby und ich entspannte mich.
Ich machte mich gleich daran die Termine in das neue System zu übertragen. Dass keine Datensicherung gemacht wurde regte mich schon ein wenig auf. Ich hatte besseres zu tun, als meine Arbeit der letzten paar Monate zu wiederholen und dafür Zeit für andere Aufgaben zu verlieren.
So kam es wie es kommen musste und meine Mittagspause verschob sich nach hinten. Hoffentlich konnte ich trotzdem noch pünktlich Schluss machen, um Kelly aus der Kita abzuholen.
Luise wartete bereits ungeduldig darauf meinen Posten zu übernehmen. Ich glaube in den 3 Jahren, in denen ich nun schon hier arbeitete, hat sie nicht mehr als 5 Sätze mit mir geredet.
Ich nahm meine Jacke und entschuldigte mich kurz bei ihr für die Verzögerung und ging dann zum Pausenraum, um etwas zu essen.
Dort angekommen bereute ich sofort meine Entscheidung im Pausenraum zu essen. Rachel saß am Tisch und tippte gelangweilt auf ihrem Laptop rum.
"Ah Nova, gut, dass du da bist. Der Kaffee ist alle. Sei doch so lieb und hol neuen. Du hast doch grade Pause." sie besaß die Dreistigkeit, mich nicht mal anzusehen während sie mit mir redete.
"Ich habe besseres in meiner Pause zu tun und außerdem ist das nicht meine Aufgabe." gab ich mindestens genau so schnippig zurück.
Sie sah von ihrem Bildschirm auf und sah mich spöttisch an.
"Nicht in so einem Ton bitte." sagte sie geradezu angewidert.
Ich hatte ihr nichts mehr zu sagen, also nahm ich meine Jacke und meine Tasche und verließ den Pausenraum.
Ich konnte mir genauso gut etwas im Coffeeshop um die Ecke holen. Entschlossen mit meinem Vorhaben machte ich mich auf den Weg und checkte dabei meine Nachrichten. Mir wurden zwei von Sebastian angezeigt. Seit unserem Date haben wir immer wieder telefoniert und auch etliche Nachrichten hin und her geschickt. Getroffen haben wir uns leider nicht nochmal aber bald war Wochenende und vielleicht würde sich da was arrangieren lassen.
Sebastian: Hey Imogen
Sebastian: Kannst du Pause machen? Bin grad in der Nähe.
Im Anhang hatte er seinen Standort eingefügt und wie sich herausstellte, war er in genau dem Café, zu dem ich sowieso auf dem Weg war.
Imogen: Bin unterwegs. Bis gleich
Voller Vorfreude öffnete ich die Tür vom Café und sah ihn schon von weitem. Seine Augen begannen zu leuchten, als er mich sah und ich beeilte mich zu ihm zu gehen.
"Heyy." sagte ich und setzte mich zu ihm an den kleinen Tisch. Er gab mir zur Begrüßung einen Kuss auf die Wange, woraufhin ich anfing zu grinsen. Ihm ging es genauso.
"Wie lange hast du Pause?" fragte er und lehnte sich auf der Sitzbank zurück.
"Noch etwa 25 Minuten, dann muss ich zurück." antwortete ich wahrheitsgemäß nach einem Blick auf meine Armbanduhr.
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Be Mine || Sebastian Stan Fanfiction
Fanfiction"Ich bin Sebastian." sagte mein Gegenüber schließlich. "Imogen" ----- Imogen und Sebastian führen zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem bringt das Schicksal sie zusammen.
