Eine Tour,
Zwei Herzen
& Drei Wochen Probezeit
Wo dies hinführt? Findet es heraus!
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Die Handlung der Geschichte ist frei erfunden, nur der Name Michael Patrick Kelly wird verwendet.
Die Rechte an dem Cover, den Illustra...
"Mint", kam Michael lächelnd auf sie zugelaufen. Der heutige Abend war erneut ein voller Erfolg gewesen, ohne jegliche Ausfälle oder Probleme. Die Freude darüber konnte man der kompletten Band und ihm ansehen. Sogar sie hatte diesmal ein wenig mehr vom Konzert mitbekommen als die Male davor, was vermutlich an ihrem Platz lag. Welcher gut zum zuhören, jedoch leider schlecht zum arbeiten gewesen ist. An ihrem sonst seitlich Platz neben der Bühne, bekam sie selten von allen Richtungen zusätzliche Beschallung ab, hinter im Innenraum konnte man dies nur schlecht vermeiden. Trotz ihren Kopfhörer fiel es ihr somit deutlich schwerer mögliche Fehler heraus zuhören, um diese zu regulieren. Im Gegenzug hatte sie dafür ein kurzes Lächeln von Michael bekommen als dieser auf seinem gelben Boot an ihr vorbei gefahren kam. Die Show, welche er gemeinsam mit ein paar Anderen entwickelt hatte, wirkte absolut umwerfend. Wobei es für ihren Geschmack selbst reichen täte, wenn er nur mit seiner Gitarre auf der Bühne stände, da brauchte es keine große Showeinlage mit Bühnenbildern und Konfetti. Um ihm zu verfallen reichte allein die Bedeutung seiner Lieder und der Klang seiner unverwechselbaren Stimme. Und sollte es nicht eigentlich genau darum gehen. Ihr Herz traf er bereits mit den wenigen Zeilen der Lieder, welche Mint neben ihrer Arbeit mitbekommen hatte. Beim genauen hinhören kamen ihr die Lieder jedesmal wie vollkomm andere vor, beim Soundcheck oder während des Konzertes konzentrierten sich ihre Gedanken oftmals auf die Bedeutung, sondern nur darauf ob es bei bestimmten Passagen oder Tönen eine Überstreuerung oder anderweitige unangenehme Störungen gibt. "Du warst heute im Innenraum", stellte er zufrieden fest. Sie nickte, "Stimmt, ich hab heute mal die Live Kontrolle übernommen" "Und?" "Es gab keine Fehler", gab sie ihm absichtlich nicht die erwartete Antwort. Seine Lippen sackten ein Stückchen ab, enttäuscht nickte er nun als Bestätigung. Ihre Meinung erschien ihm wichtiger zu sein als die Tonfrau dachte, "Vielleicht setzt ich mich bald öfters ins Publikum", aufmunternd nahm sie seine Hand in ihre, "Ich habe nicht viel aktiv mitbekommen, aber das bisschen hat mir sehr gefallen." Sofort sprang sein Gemütszustand um, "Wenn du willst, kann ich dir einen Platz in der ersten Reihe besorgen. Weißt du ich hätte da nämlich ein paar connections." "Aber da stehen doch deine Lieblingsfans", kicherte Mint. Das bisschen was sie bereits von den Fans der ersten Reihe mitbekommen hatte reichte ihr vollkommen aus, es gab keinen Drang in ihr da ebenfalls einen Platz haben zu wollen. "Ja absolut", musste er vor lauter Ironie lachen, "Deine Anwesenheit wäre eine freudige Abwechslung, wobei ich nicht weiß ob ich mich dann noch konzentrieren kann." "Ich würde dich doch niemals ablenken.", grinsend machte Mint einen Schritt zu ihm.
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Ihre Augen fixierten das strahlende Blau in seinen, als ihre Hand seine an ihre Tallie legte. "Lenkt dich dass etwa ab", kam sie ihm noch näher. Leicht schluckte Michael, sein Blick wechselte zwischen ihren grünen Augen und ihren Lippen hin und her. Ihr war durchaus bewusst, dass ihm diese Nähe nicht locker ließ, dafür hatte er zu deutliche Anspielungen gemacht. "Sollte es dass", hauchte seine Stimme an ihr Ohr, seine Finger fuhren von ihrer Tallie runter zu ihrer Hüfte. Kleine Kreise malte er ihr durch ihre Kleidung auf die Haut. Ein Kribbeln durchfuhr Mints Körper, seine Berührungen fühlten sich an wie zärtliche Federn. Nun stand die Frage wohl im Raum, wer wen zuerst den Verstand raubte, "Ich dachte du magst meine andere Seite kennenlernen.", knüpfte sie an ihre morgendliche Unterhaltung an. Der Musiker schmunzelte, "Ist das eine Drohung? Soll ich die Kabel holen?", packte er die Tonfrau stärker an ihrer Hüfte. "Seh es eher als Geschenk, die zeig ich nicht jedem. Und vergess nicht, es sind meine Kabel, wenn sie jemand nutzt, dann ich.", ihre Handfläche berührte den Stoff seines T-Shirts, sterbends langsam rutschte diese von dort, weiter runter. Anders wollte Michael dieses Spiel nicht spielen, und sie um ehrlich zu sein auch nicht. Irgendwann, es war eine Frage der nächsten Stunden, wird die Spannung zwischen ihnen explodieren. Selbst ihr klar denkender Verstand schaffte es keineswegs dagegen anzukommen, das Verlangen nach ihm wuchs viel zu schnell. Ihr Bruder täte sie töten, wenn er davon jemals erfährt. Seine Schwester und ein fast wildfremder Mann. Genau vor diesem Szenario wollte er sie all die Jahre schützen. Über Vernunft ließ sich in dieser Situation streiten, ihr war bewusst wie gefährlich soetwas sein kann, doch bei Michael fühlte sie sich sicher. Von irgendeiner Art von Befremdlich spürte sie keinen Funkeln. Im Gegenteil, seit langem schien jemand ihre Person zu mögen, allzu oft kam sie nicht vor. Über seinen Hosenbund hinweg stoppte Mint mit einem frechen Lächeln ihre Bewegung. Angespannt beobachtete er ihr Handeln und fragte sich inzwischen, ob die Dusche nach dem Konzert nicht völlig unnötig gewesen ist, die ersten Schweißperlen bildeten sich nähmlich bereits wieder auf seiner Stirn. Noch ein Stückchen weiter und Mints Hand lag über dem Reißverschluss seiner schwarzen Jeans. "Lenk ich dich jetzt ab.", verführerisch sah sie ihm in die Augen und bewegte ihre Fingerspitzen gefühlvoll über die Stelle an seiner Hose. Schwer hob sich sein Brustkorb beim einatmen frischer Luft in seine Lungenflügel, nun war er es der versuchte die Kontrolle zu behalten und die Vernunft zu prägen. Normalerweise das einzig Sinnvolle, bedenke man einmal dass sie sich noch immer in der Arena befanden. Und trotzdem konnte sein Verlangen nach ihr nicht nachlassen, wie die mittlerweile deutlich spürbare Erektion unter ihrer Handfläche verriet.