Kapitel 16

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Keine zehn Minuten war das Konzert bereits vorbei als die ersten Bühnenbauer begannen die nötigen Vorbereitungen für den Abbau zu tätigen. Spätestens in zwei Stunden begaben sich die ersten LKWs auf ihren Weg nach Berlin. Somit steht einen pünktlichen Aufbau am nächsten Morgen nichts entgegen. "Sind die Protokolle für den Abbau bei deinem Klemmbrett?", wollte Florian freundlich von ihr wissen. "Sind sie, ich stoß gleich zu euch, dann kann ich sie mitbringen", bot sie ihrem Freund an. "Du hast den restlichen Abend frei, wir regeln alles" "Das könnt ihr nicht schon wieder tun. Es ist doch mein Job und den mach ich liebend gern", Seine Gesichtszüge nach wirkte er wenig Überzug, "Chefin dies ist eine offizielle Freistellung ihres Stellvertreters, keine Einsprüche" "Aber..." "Nein. Ich hol mir jetzt die Protokolle und du suchst nach deinen Superstar", frech grinsten seine Lippen, "Bis morgen", ließ er Mint sprachlos stehen. Das Florian sie nun vertritt passte ihr überhaupt nicht. Ebenso wenig, wie dass scheinbar jeder über Michael und sie plötzlich bescheid wusste. Keine Frage er macht großartige Arbeit, doch konnte sie ihre Aufgaben keinesfalls ständig auf ihn abschieben. Diese zwei Stunden hätte sie den Abbau auch betreuen können. Frustriert stieß sie Luft aus. Dann sollte sie wohl Michael suchen und die freie Zeit auskosten, wenn ein Wiederspruch schon unmöglich war. Schwungvoll auf der Stelle gedreht, um zu den Garderoben zu gehen, packte etwas ihre Hüfte mit einem festen Griff. "My Bosslady, da bist du", strahlte ihr Michaels, leicht verschwitzes, Gesicht entgegen, "Ich hab dich gesucht Kleines", hoben seine Arme sie an. Zwei blöde eine Idee, "Ich wollte dich auch gerade suchen gehen", lachte ihre weiche Stimme. Ihre Füße vom Boden getrennt, lockte der Verlust von Stabilität ihre Panik hervor die Kontroll über ihren Körper und sich zu verlieren. Den Musiker darum zu bitten sie wieder runter zulassen wollte Mint trotzdem nicht, da stand ihr Sturkopf und Stolz ihr selbst im Weg. Dabei versprach sie Ingo dem Musiker bescheid zugeben sollte es Probleme geben. Wie schnell kann man ein Versprechen brechen, in ihrem Fall innerhalb weniger Minuten.

Er lächelte und haucht ihr entgegen, "My Sweety", nun näherte sein Kopf sich ihrem zu einem leidenschaften Kuss

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Er lächelte und haucht ihr entgegen, "My Sweety", nun näherte sein Kopf sich ihrem zu einem leidenschaften Kuss. Eine perfekte Ablenkung für ihre unangenehm aufkommenden Gefühle. Damit dürfte er gerne solang wie möglich weiter machen. "Magst du mit in meine Garderobe kommen?", fragte er zwischen zwei weiteren Küssen. Ihre Antwort müsste ihm eigentlich bekannt sein, wenn Florian schon ihre Arbeit übernimmt, "Sehr gerne Brummel", bestätigte Mint seinen Vorschlag dennoch mündliche, somit waren jegliche Verwechslungen ausgeschlossen. Ein kleines Stückchen höher hob er sie auf seinem Arm und ging dann mit ihr, wie damals aus dem Aufzug sehr vorsichtig und leicht taumelt, in Richtung seines kleines privaten Bereiches innerhalb dem Backstagebereich der Arena. Bei der verschlossenen grauen Tür angelangt versuchte er mit seinem Ellenbogen die Klinke zu betätigen. "Lass mich nicht fallen", lachte sie und festigte ihren Griff um seine Oberkörper und schlang ihre Beine um seine Hüfte. "Komm ihr zwei, ich helf euch", erklang einmal mehr die Stimme seines Bodyguards. Ingo war eindeutig der perfekte Retter in der Not, nur konnte dieser sich vermutlich denken wie es hinter verschlossener Tür bei ihnen weitergehen könnte. Zu viele Infos, welche ihn nichts angingen. "Danke", kam es von Michael und ihr synchron als er mit ihr durch den Türrahmen ging. Der ältere Mann nickte und grinste, "Kein Problem, viel Spaß euch.", seine Hand unfasste noch immer den Türgriff, "Die mach ich euch mal lieber wieder zu.", sagte er und setzte seine Handlung sogleich um. "Oh Gott. Was denkt er nun von uns", kicherte Mint und lief rot an. "Dass wir etwas Spaß haben werden", grinsten seine Mundwinkel frech, "Ich wollte eigentlich duschen, magst du mitkommen?", fiel sein Blick auf die offene Badezimmertür. "Wird es sich für mich lohnen mitzukommen?", neckte Mint ihn. Gierig drückten seine Lippen sich auf ihre, kaum erwiderte sie seinen Kuss entfuhr ihr ein leichtes seufzen. "Oh yes my Bosslady. Das wird es.", brummte er lustvoll aus tiefster Kehle, "Ich will dich. Nur dich."

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