Fest drückte Michael sie gegen seine Brust, "Das weiß ich doch mein Schatz, du würdest niemanden jemals weh tun wollen. Genauso wenig würde unser Baby dich hassen. Woher kommen nur immer deine dunkeln Gedanken. Ich bin vom ganzen Herzen überzeugt, dass du eine gute Mutter wärst, sowie du ein herzensguter Mensch bist. Du hast zwei Frauen vor einem Arschloch gerettet, schaffst es mich täglich zu bändigen, meine Hunde lieben dich und nebenbei übernimmst du die Verantwortung für eine ganze Abteilung. Außer dir kenn ich niemanden der soviel unter einem Hut bekommt, ich wäre stolz wenn du die Mutter unseres Babys wärst, weil ich mir dann sicher sein kann, das es immer geliebt, beschützt und mit den richtigen Werten im Leben aufwachsen wird. Nur ob du mich dazu brauchst... Wahrscheinlich bekäme ich unser Kind garnicht mehr zu Gesicht, weil es sich nicht mehr von dir trennen könnte.", küsste er zärtlich ihre Strin, "Und dann würde unser Kleines mich vergessen." "Wie kommst du darauf?", wischte Mint ihre Tränen weg, in seinen Worten steckte so viel Liebe das ihr Herz sprach, gleichzeitig verspürte sie ein Stechen, "Dich kann man doch nicht vergessen my love." "Weil... in meinem Traum hatten wir auch ein Kind und es hat mich vergessen. Es wusste nicht mehr wer ich bin und hat mit mir gefremdelt. Statt Vater zu sein war ich ein Fremder, selbst über den Postboten hat es sich mehr gefreut als über mich. Alles nur weil ich wegen meiner Arbeit so oft unterwegs gewesen bin und nicht bei euch sein konnte. Von meiner Familie hab ich dann auch ständig Schuldzuweisungen bekommen, weil ich euch vernachlässige und einmal mehr mein Leben nicht auf die Reihe bekomme. Ich hab mich genauso gefühlt wie damals als ich unser Familienunternehmen gegen die Wand gefahren habe. Nichts bekomm ich hin. Mich kann man nicht gebrauchen. Was meine Geschwister mit Leichtigkeit geschaffen und regeln, verhaue ich. Vermutlich soll ich einfach keine eigene Familie, keine Kinder haben. Gott will die Menschen sicher vor mir beschützen, bevor ich sie verletzte und mit in den unendlichen Abgrund ziehe.", schluchzte seine Stimme als sein Kopf sich in ihrer Halsbeuge vergrub, "Min ich habe solch eine Angst wieder abzurutschen, was wenn ich das wirklich nicht schaffe Vater zu sein, ich alles und jeden in den Abgrund ziehe und mein Kind mich vergisst. Wenn ich die Verantwortung für mehrere Menschen nicht tragen kann, daran ist es damals doch auch gescheitert. Nur ich... ich kann den Wunsch nicht abstellen, es gibt nichts was ich mehr möchte in meinem Leben als eine Familie... mit... mit dir. Also nur wenn du willst, du musst nicht. Für dich und ein kleines Wunder würde ich alles tun, meine Reisen reduzieren, mir ein Studio in München suchen, weniger Auftritte planen... einfach alles... und dennoch bin ich gezwungen für mehrere Tage im Jahr nicht Zuhause zu sein, wodurch ich meine Familie im Stich lasse. Wir müssen auch nicht... also ein Kind. Du reichst mir auch. Versteh das nicht falsch."
Aufgeschreckt sprangen ihre Alarmglocken an. Wie früher, es fühlte sich wie früher an... als er kurz davor war sein Leben zu beenden. Sein größter Wunsch sollte keinen faden Beigeschmack haben, erst recht nicht durch ihre Meinung zu Kindern. Sie wollte ihm das niemals zerstören, die Vorstellung von einer Familie keinesfalls nehmen. Ebenso wenig durften seine Gedankem ihm diesen Wunsch nicht kaputt machen, ihn nicht nochmal in den Abgrund drängen. Er ist stärker als die Zweifel, die ihn zu Grunde gehen lassen wollen. Zusammen sind sie stärker, "Hör nicht auf deine Gedanken, sie haben Unrecht. Es ist in Ordnung wenn du Ängste und Sorgen hast mein Schatz, die hab ich auch, aber ich kann nicht damit leben, dass du dich dadurch selbst fertig machst, denn du bist alles andere als ein Versager. Sowohl früher als auch heute nicht. Gibt dir nicht für alles die Schuld. Schau dir an was du alles erreicht hast, ganz alleine bist du wie ein Phönix aus der Asche auferstanden und hast die hochgearbeitet. Du solltest stolz darauf sein wer du jetzt bist, denn die Vergangenheit wirst du nie mehr ändern können. Die Zukunft dagegen schon und in der seh ich keinen Mann der im Schatten seiner Geschwister steht, weil er sein Leben nicht auf die Reihe bekommen oder man ihn nicht gebrauchen kann.", vorsichtig legte sie ihre Hand an seine Wange und hob seinen Kopf an, "Vor mir steht ein Mann der für seinen größten Wunsch kämpft und nicht aufgeben wird bis er ihn erreicht hat, ganz egal welche Berge er dafür versetzten und was er dafür opfern muss. Vor diesen Kampfgeist hab ich größten Respekt. Unser Kind könnte dich somit niemals vergessen, weil du der beste Papa dieser Welt wärst, wenn jemand für uns durchs Feuer geht dann nur du. Außerdem würde ich ihm oder ihr ständig von deiner wundervollen Art erzählen und das du bald wiederkommst, solltest du auf Reisen sein.", voller Liebe sah sie ihn an, "Ich brauch dich Paddy. Unsere Meinung zu einem Baby ist vielleicht noch verschieben, aber du weißt ich schließe es nicht aus... und sollte ich jemals Mutter werden, dann einzig mit dir an meiner Seite. Ohne dich will und schaff ich das nicht. Doch jetzt... wenn du willst sind wir eine Familie. Du, Lucky, Jonie und ich. Mehr kann ich dir momentan nicht geben..." "I...", wollte er Mint augenblicklich unterbrechen, doch sie legte ihren Finger auf seine Lippen. "Lass dir bitte Zeit und denk darüber in Ruhe nach, du sollst diese Entscheidung nicht irgendwann bereuen. Ich lauf dir nicht weg.", nahm sie ihren Finger vorsichtig von seinem Mund, um ihn zu küssen.
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seventeen days
RomantiekEine Tour, Zwei Herzen & Drei Wochen Probezeit Wo dies hinführt? Findet es heraus! ---------------------------- Die Handlung der Geschichte ist frei erfunden, nur der Name Michael Patrick Kelly wird verwendet. Die Rechte an dem Cover, den Illustra...
