*Diese Kapitel & das nächste Kapitel sind ein wenig länger - Viel Spaß
Mit einer Einkaufstüte zwischen ihren Fingern nahm sie dem Musiker seinen Schlüssel ab und öffnete mit dessen Hilfe die Haustür. "Achtung", warnte er sie und ließ Jonie und Lucky von ihren Leinen los, "Slowly buddys.", kam sein Nachruf bei den Zweien nicht mehr an, in Windeseile waren sie bereits die Treppen hoch gerannt. "Eine Sache die wir wohl niemals mehr hinbekommen.", frustriert fuhr er sich mit seiner Hand durchs Haar. "Ach, ist doch süß. Sie freuen sich nach Hause zu kommen.", schenkte sie ihm zu Aufmunterung ein Lächeln. Nach den zwei Fellnasen betraten die Beiden nun ebenfalls das Treppenhaus, aus dem dritten Stock ertönte bereits freudiges bellen. "Magst du mir verraten was es gleich zu essen gibt?" "Nein, lass dich überraschen.", schüttelte sie ihren Kopf und musste dabei feststellen, dass sie mit dem gemeinsamen toben mit Lucky und dem leidenschaften Liebesspiel am Morgen wohl zu viel Action für einen Tag hatte. Jedenfalls ihren, wieder stärker werdenen, Kopfschmerzen zu Urteil. Ein Tag Ruhe sah wirklich anders aus, wobei sie bereits deutlich weniger tat als an normalen Tagen. Still auf dem Sofa sitzen und ein Buch lesen ist noch nie ihr Ding gewesen. Außerdem kam die Ablenkung ihr gerade jetzt sehr recht, ohne Trubel um den Ohren wären ihre Gedanken längst wieder zu ihrer verstorben Mutter geflossen. In alten Erinnerungen schwelgen und weinen wird sie niemals zurückbringen. Vergangene Nacht hatte sie Michael lang genaug wach gehalten dank ihrer beinah endlosen Trauer. Unendliche weitere Male wollte sie ihm dies keineswegs antun.
Seine Wohnungstür aufgeschlossen stürmten die zwei Vierbeiner an ihnen vorbei, schnappten sich jeweils ihr Lieblingsspielzeug und verschwanden mit diesem im Wohnzimmer. Wo nehmen die Beiden nur all ihre Energie her, ihr Geheimnisse würde sie nur allzu gern wissen, "Hast du vielleicht eine Tablette gegen meine Kopfschmerzen?" "Natürlich, ich hol dir sofort eine.", räumte er leicht panisch die Leinen und Halsbänder beiseite, "Brauchst du sonst noch etwas? Ist dir schlecht oder schwindelig?" Um ihn wieder ein wenig zu beruhigen legte sie ihre Hand auf seinen Arm, "Sonst geht es mir gut. Mach dir bitte keine Sorgen, ich melde mich wenn es schlimmer wird. Hab mir wohl einfach nicht genügend Ruhe gegönnt." "Dann legt du dich jetzt ins Bett, ich räum die Einkäufe weg, hol dir eine Tabletten, geb den Fellnasen fressen, macht uns einen Tee und danach komm ich zu dir und zeig, beziehungsweise erzähl dir ein wenig aus meiner Kindheit.", schlug Michael der rothaarigen Tonfrau vor. "Gerne. Danke", stimmte Mint in seinem Vorschlag ohne zu überlegen ein und gab ihm einen sanften Kuss, "Was würde ich ohne dich nur tun." "Arbeiten und die Auflagen vom Arzt noch mehr vernachlässigen.", grinste der Musiker frech mit seinen Lippen. "Ey" "Ich sag nur die Wahrheit. Außerdem hast du gefragt.", verteidigte er seine Antwort. Herzlich fing sie an zu lachen, "Du hast recht, aber ohne dich wäre mir die Anstrengung am morgen erspart geblieben." "Achso, na wenn du dass so siehst können wir weitere Anstrengungen dieser Art gerne unterbinden. Ich möchte nicht schuld sein, dass es dir noch schlechter geht.", hob seine Augenbrauen ihre Position an, wie fast jedesmal wenn er versuchte sie zu necken. "Damit würdest du nicht klarkommen.", schmunzelte Mint und führte seine Hand unter ihren Pullover, "Darauf müsstest du dann verzichten.", in der Höhe ihres Dekolleté ließ sie ihn los. Erwartungsvoll schaute sie in seine blauen Augen, in denen sogleich ein kleiner Funken Verlagen aufblitze. "Bosslady du bist gemein.", gab er sich lachend geschlagen und zog seine Hand über ihre weiche Haut zurück, "Darauf würde ich wirklich nur schwer verzichten können. Trotzdem gehst du jetzt brav ins Schlafzimmer, legst dich mit Klamotten ins Bett und wartest da auf mich. Verstanden?", wurde sein Blick eindringlicher. Den Teil dass sie ihre Klamotten an behalten soll hatte seine Stimme extra ausgiebig beton. "Verstanden Brummel. Wird erledigt.", noch immer war sie am lachen, "Erlaubnis wegzutreten?", hob sie ihre Hand salutieren, im guten Gewissen er versteht ihren Humor. "Erlaubnis erteilt, weg treten Miss Lougan.", griff der Musiker ihre Vorlage auf und küsste ihre Nasenspitze, bevor sie ins Schlafzimmer verschwand und sein Weg ihn in die Küche führte.
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seventeen days
RomanceEine Tour, Zwei Herzen & Drei Wochen Probezeit Wo dies hinführt? Findet es heraus! ---------------------------- Die Handlung der Geschichte ist frei erfunden, nur der Name Michael Patrick Kelly wird verwendet. Die Rechte an dem Cover, den Illustra...
