Kapitel 25

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Die beiden xxl Kapitel sind vorbei, nun gibt es wieder die normale Länge :)

"Bosslady, it smells amazing. Darf ich jetzt wissen was du da schönes zauberst?", neugierig stellte der Musiker sich hinter Mint und erhaschte einen Blick über ihre Schulter. "Es ist garnichts besonderes. Lachs mit Knoblauchsoße, selbstgemachte Süßkartoffeltaler und Ofengemüse. Und da ich viel zu viele Möhren gekauft habe, gibt es noch einen Möhrensalat. Als Nachtisch könnte ich dir noch Schokopudding anbieten, wenn du magst.", lehnte sie ihren Rücken an seine Brust. Lächelnd gab er ihr einen Kuss in ihren Nacken, "Du hättest dir doch nicht so viel Mühe geben müssen. Wie soll ich, dass nur jemals wieder gut machen. Meine Pancakes und ich sind nicht ansatzweise so begabt beim kochen.", seufzte seine Stimme leise. "Dafür kannst du andere Dinge, die ich nicht kann.", meinte sie aufmunternd, "Merk dir bitte, ich mach all dies gerne für dich, du musst mir also nicht zurückgeben. Nur Hunger solltest du gleich genügend haben." "Den habe ich, versprochen. Doch ich glaube das Essen reicht für meine gesamte Band.", schlang Michael seine Arm um ihre Tallie. Lachend stimmt die Tonfrau zu, "Können den Rest morgen gerne mitnehmen.", mit dem Löffel rührte sie den Salat um. "Den Rest packen wir uns ein, wenn die Anderen einmal davon Wind bekommen ist alles ganz schnell weg und du musst bald immer kochen." "Bitte nicht, ich liebe meinen Job.", kicherte Mint. "Das weiß ich doch, meine Kleine.", schenkten seine Lippen ihr nun einen Kuss auf ihre Wange. "Wir sollen uns am besten etwas mehr übrig lassen. Bei mir gibt's glaube außer trockenen Haferflocken und Mehl, nichts essbares mehr." "Du warst wirklich eine ganze Weile nicht mehr in deiner Wohnung oder?", zog seine Augenbraue ihre Spitze in die Höhe. Damit hatte er den Nagel wirklich perfekt auf den Kopf getroffen. Ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat konnte man aber auch sehr leicht durchschauen. Wahrscheinlich weil er genau verstehen konnte, welches Gefühl in einem wohnt, wenn man keine Verbundenheit zu seiner Heimat fühlt.

Obwohl sie echt Glück hatte eine wirklich schöne Wohnung zu besitzen, andere Menschen besaßen diesen Luxus nicht

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Obwohl sie echt Glück hatte eine wirklich schöne Wohnung zu besitzen, andere Menschen besaßen diesen Luxus nicht. Armut ist ein deutlich größeres Thema als man denkt, dabei war egal ob der Absturz bewusst oder unbewusst geschah. In der heutigen Zeit sollte keiner ums überleben kämpfen müssen. Wenn jeder dagegen ankämpft und zum Beispiel eine Kleinigkeit spenden täte, dann könnte vielen bereits geholfen werden, davon war die Tonfrau schwer überzeugt. Sie selbst unterstützte seit ihrem ersten Ausbildungsgehalt eine Organisation für Familien in Finanziell schwierigen Lagen und ein Tierheim, welches sich nicht nur um Tiere aus der Region, sondern auch aus anderen Ländern kümmert. Wie Michael Jonie und Lucky gerettet hat, retten diese Menschen ebenfalls Hund und andere Tiere von der Straße. Immer wieder werden Helfer gesucht, die mitfahren und für einige Tage im Ausland mit helfen. Wäre ihr Kalender nicht derartig überfüllt, dann würde sie augenblicklich mitkommen. Ob der Musiker daran genauso Interesse hätte, dann könnten sie gemeinsam mitfahren und die dortigen Helfer unterstützen. Ein Urlaub in dieser Form gefiel ihr deutlich besser als mehrere Tage nur am Strand zu liegen. Dadurch täten sie immerhin etwas Gutes, indem die Tiere aus ihren schlimmen und grauenhaften Schicksal rettet werden. Nun hatte sie zwischen allen Gedanken beinah die Antwort auf seine Frage vergessen, "Ja, ich bin nur noch sehr selten dort und meistens nicht lange. Doch manchmal brauch ich neben all den Hotelzimmer einen anderen Ort zum unterkommen." "Also du kannst natürlich jederzeit gerne zu mir kommen, wenn du eine Unterkunft brauchst und nicht in deine Wohnung magst. Selbstverständlich darfst du auch kommen ohne dass ich da bin, ich kann dir zeigen wo der Ersatzschlüssel liegt.", schlug er lachend vor. Mit viel Liebe küsste Mint ihn, "Danke, du bist ein echter Schatz. Auf das Angebot komm ich sicherlich einmal zurück, my love."

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