Kapitel 9
Ana POV
Freitag, 27. Mai 2011
Heute ist mein letzter Tag bei Clayton´s. Somit heißt es Abschiednehmen von Mr. und Mrs. Clayton, der WSU, Vancouver und meinem Apartment.
Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Baumarkt als ich ankomme kann ich es wirklich kaum glauben, dass dies mein letzter Arbeitstag hier sein soll. Die Zeit vergeht wie im Flug und um vier Uhr trommeln Mr. und Mrs. Clayton die Belegschaft zusammen. Nach einer mir peinlichen Rede überreichen sie mir einen Scheck über 300 Dollar. Ich bedanke mich und umarme meine ehemaligen Arbeitgeber und Kollegen. Dennoch lässt Paul es sich nicht nehmen mich näher an sich heranzuziehen und sagt, „Jetzt arbeitest du ja nicht mehr hier. Nun können wir doch noch ausgehen.“ Er grinst mich dabei an, doch da muss ich ihm direkt den Wind aus den Segeln nehmen. Ich erkläre ihm, da ich morgen mit Kate umziehe, dass wir noch genügend Kartons zu packen haben und ich somit zu meinem Bedauern keine Zeit habe. Ich schenke ihm ein trauriges lächeln, doch er meint nur, dass er nicht aufgeben würde. Er würde mich doch noch irgendwann einmal ausführen. Ich bedanke mich noch einmal bei
Mr. und Mrs. Clayton, denn sie waren immer sehr nett und großzügig. Ich verabschiede mich und fahre mit meiner Wanda nach Hause.
Zu Hause angekommen beginnen Kate und ich die letzten Kartons zu packen. So nun sind wir vollends mit packen fertig. Um acht Uhr klingelt es und José kommt mit Chinesischem Essen und wir drei machen es uns im Wohnzimmer bequem. Wir reden über die alten Zeiten, die wir hier in diesem Apartment erlebt haben. Das Verhältnis zwischen José und mir hat sich wieder normalisiert und sein Versuch mich zu küssen ist auch vergessen.
Er berichtet uns noch, dass er im nächsten Monat seine erste Ausstellung hat und uns bittet doch zu kommen. Es sei ihm sehr wichtig! Kate und ich stimmen natürlich zu.
So gegen zehn Uhr klingelt es erneut, doch es ist Elliot, der einfach nicht ohne Kate sein kann. Das wird deutlich bei Ihrer beiderseitigen Begrüßung. << Gott nehmt euch ein Zimmer >>
José und mir wird es doch ein wenig zu unangenehm und José verabschiedet sich und ich gehe ins Bad nehme eine Dusche und dann ins Bett.
Samstag, 28. Mai 2011
Am Samstagmorgen werde ich früh wach und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Als ich in die Küche komme sitzen auch schon Kate und Elliot am Frühstückstisch und ich geselle mich zu ihnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnen wir mit dem Ausräumen des Apartments – Ethan und auch José sind inzwischen eingetroffen – helfen uns. Während die Männer die Möbel und die schweren Kartons in den LKW laden, beladen Kate und ich unsere Autos mit den leichteren Sachen.
Nach gut 3 Stunden ist alles gepackt und wir machen uns auf den Weg zu unserem neuem Zuhause. Dies ist nun der Pike Place Market. Den erreichen wir nach ca. zwei einhalb Stunden und sind dann nach weiteren 3 Stunden mit allem fertig. Ich freue mich schon sooooo auf mein Bett. Doch müssen wir noch zuerst einiges einräumen, denn sonst müssten wir aus den Kartons leben.
Elliot montiert währenddessen unseren Flachbildschirm und schließt das Kabelsystem an. Wir sind beeindruckt von seinen handwerklichen Fähigkeiten. Er präsentiert uns sein Werk ganz stolz und ich verdrehe die Augen, während Kate dahin schmilzt.
Er entschuldigt sich, dass er nicht länger bleiben könne, aber da seine Schwester aus Europa zurück sei müsse er heute Abend am Familiendinner teilnehmen. Es bestünde nun mal Anwesenheitspflicht, zumindest besteht seine Mom darauf, dass alle anwesend sind.
<< Ob Mr. Grey auch anwesend ist? >> Was interessiert dich das? Gibt mein Unterbewusstsein von sich
<< Man wird ja wohl noch darüber nachdenken dürfen? >> kommt es unterstützend von meiner inneren Göttin
Kate macht einen Schmollmund und fragt Elliot, ob er nicht danach noch mal vorbeikommen könnte. Sie grinst viel sagend!! << Pass auf das du nicht zu Sabbern beginnst Kate! >> Rufe ich ihr gedanklich zu.
Er grinst ebenfalls viel sagend und antwortet, dass er schauen will, ob er sich nicht früher davon schleichen kann! Er zieht sie in seine Arme und küsst sie Leidenschaftlich. Ich wende mich ab, um mir nicht anmerken zu lassen, wie unangenehm es mir ist Zeuge davon zu sein.
Nachdem Elliot sich von mir verabschiedet hat begleitet Kate ihn noch zu seinem Wagen und kommt vergnügt und mit einem viel versprechendem Lächeln zurück.
Hat die ein Glück!!!!
Nachdem wir fast mehr als die Hälfte der Kartons ausgepackt haben begeben wir uns beide zu Bett. Elliot ist wohl dann doch noch aufgetaucht. Ich hatte nur ein kurzes klingeln und ein vergnügtes Lachen mitbekommen und bin dann wieder in meinen tiefen Schlaf abgedriftet. Zum Glück wer weiß von was ich noch Zeuge geworden wäre?
Sonntag, 29. Mai 2011
Am Sonntagmorgen bin ich nach einem erstaunlichen erholsamen Schlaf sehr früh aufgewacht. Es herrscht trübes Wetter. Während ich noch im Bett liege schweift mein Blick über die Umzugskartons die sich noch hier in meinem Zimmer befinden.
<< Eigentlich müsstest du dringend mit dem Auspacken anfangen >> mahnt mein Unterbewusstsein und presst streng die Lippen aufeinander
Doch ich ignoriere es und gehe in die Küche und mache für uns drei Frühstück. Nach dem Frühstück erzählt mir Kate, dass sie am Abend zum Essen bei Elliots Eltern eingeladen sind. Ich freue mich für Kate. Kurz darauf geht das Handy von Elliot und es ist wohl seine Mom. Elliot erzählt ihr, dass Kate und ich seit gestern hier in Seattle wohnen würden und wir noch niemanden kennen. Elliot schaut erst Kate und dann mich an und antwortet seiner Mom, dass er fragen wird. Kate und ich schauen uns verwirrt an, während Elliot sein Gespräch beendet.
„Ana? Meine Mom möchte, dass ich dich frage oder besser gesagt bitte heute Abend mit zum Essen zu kommen. Sie fände es schade, wenn eine junge Frau allein sei.“
Ich weiß nicht was ich antworten soll und schaue Kate an! Sie nickt und sagt, dass sie sich freuen würde, wenn ich sie heute Abend begleiten würde.
„Elliot, ich weiß nicht was ich sagen soll?“
„Sag Ja! Und begleite uns. Meine Mom und auch mein Dad würden sich freuen nicht nur Kate, sondern auch dich kennen zu lernen.“
„Oh bitte Ana. Komm mit! Dann bin ich nicht ganz so allein und habe jemand bei mir der mir Sicherheit geben kann. Bitte! Bitte!“
Sie macht einen Schmollmund und ein bittendes Gesicht bei dem ich nicht < Nein > sagen kann.
„Okay Kate! Dir zuliebe komme ich mit.“
„Oh Ana, danke, danke, danke. Ich werde dir auch ein Kleid raus suchen.“
„Oh Kate! Muss dass sein? Ein Kleid? Du weißt, dass ich lieber Hosen trage!“
„Nein Ana! Auch heute, sowie bei der Abschlussfeier wirst du ein Kleid tragen. Keine Widerrede!“
Ich verdrehe die Augen und begebe mich in mein Zimmer, nachdem ich mich bei Elliot für die Einladung bedankt habe.
Elliot grinst und scheint sich ebenfalls zu freuen, dass ich zugestimmt habe.
In den nächsten Stunden hat mich Kate auf Hochglanz poliert und mir ein altrosa Kleid mit einem Stehkragen ohne Ärmel und einem weit fließenden Rock der bis zu den Knien geht rausgesucht. Meine Haare hat sie mit einem Lockenstab gewellt und etwas Haarspray aufgesprüht. Mein Make-Up hielt ich dezent.
Elliot war zwischenzeitlich nach Hause gefahren und hat sich umgezogen. Als er kam waren wir gerade fertig und er ließ einen Pfiff los, als er zuerst mich und dann Kate sah. Bei ihr holte er jedoch tief Luft und sagte, „Wow Baby! Du siehst umwerfend aus.“
Kate hat ein rotes eng anliegendes Kleid an, das ihre Kurven perfekt betonen. Es passt perfekt zu ihren rotblonden Haaren. Nun konnten wir losfahren. Wir nehmen unsere Handtaschen und Mäntel, abends war es selbst für ende Mai noch etwas kühl, und Elliot chauffierte uns zu seinen Eltern nach Bellevue.
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Sie die Sub,Er der Dom
FanfictionIst das,was man zu sehne glaubt immer die Wahrheit?Kann auch ein Christian Grey noch überrascht werden?Doch wie passt Ana da mit hinein?Wo ist der Zusammenhang?Kann Christian Ana helfen ein lang gehütetes Geheimnis zu verarbeiten?
