Ohne Titel Teil23

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Kapitel 22

Christian POV

Samstag, 04.Juni.2011



Am Morgen wache ich, ohne von Alpträumen geplagt worden zu sein auf. Von Ana ist weit und breit nichts zu sehen, doch riecht es nach frisch gebrühtem Kaffee, Pancakes und Omelett. Ich beschließe auf zustehen und dem verführerischem Duft nach zugehen. In der Küche angekommen, steht Ana noch immer in ihrem Shirt von gestern am Herd und macht Frühstück.
"Guten Morgen Baby, schon so fit am frühen Morgen?"
"Morgen Christian, ja schon irgendwie. Hunger?" Ich habe schon Hunger doch nicht gerade auf etwas essbares, vielmehr auf sie.
"Ja! Bärenhunger", sie reicht mir erst einmal meinen Kaffee und stellt uns das Frühstück auf die Theke, setzt sich neben mich und zusammen beginnen wir zu essen.
"Was hältst du davon, wenn wir nach dem Frühstück shoppen gehen, um dein Outfit für heute Abend zu kaufen?"
"Das können wir gern machen", gibt sie jetzt fröhlicher als gestern zu. Damit besinne ich mich wieder auf mein Frühstück, das einfach fantastisch schmeckt.
"Es schmeckt einfach himmlisch, von wem hast du kochen gelernt? Von deiner Mom ja nicht, denn wie du sagtest sie kann es nicht gut".
"Stimmt! Ich habe es mir selber bei gebracht, denn auch Ray konnte bis auf den Toaster und die Kaffeemaschine nichts anders bedienen, damit ich jedoch nicht von Fast Food oder mit einer Magen Verstimmung leben wollte lernte ich kochen, entweder aus Kochbüchern oder experimentierte selber".
"Ich muss gestehen ich kann auch nicht kochen, die Mikrowelle kann ich bedienen doch machen es mir die richtigen Lebensmittel schon schwerer, deshalb habe ich Gail".
"Gail?" Fragt sie verwirrt nach. Ich sage ihr, dass sie meine Haushälterin ist und alles macht was mit Kochen und Putzen zu tun hat. Ihre Mine hellt sich wieder auf und plötzlich fängt sie aus heiterem Himmel zu lachen an. Was geht denn jetzt ab?
"Ana? Warum lachst du?" Frage ich jetzt total verwirrt, weil ich keine Ahnung habe, warum sie jetzt lacht oder was so lustig sein könnte?
"Ich stelle mir gerade vor, wie du in deinem teuren Designer Anzug am Herd stehst und fluchst, weil dir sogar das Wasser anbrennt", gibt sie noch immer lachend wieder. Ich bin zwar ein wenig gekränkt, das sie mir so etwas zutraut, aber gleichzeitig muss ich schmunzeln.
Ich weiß nicht einmal warum?
Wir beenden unser Frühstück und machen uns fertig, da wir jetzt shoppen gehen wollen. Ich schreibe Taylor, dass er uns unauffällig folgen soll. Ich möchte nicht, dass Ana verunsichert ist, wenn er dabei ist. Vor allem soll er die Augen nach Leila aufhalten und ein sicheres Auge auf Ana haben. Da wir nicht wissen was in Leila vorgeht muss ich Ana schützen, denn ich will sie nicht verletzen und in Gefahr bringen.
Wir verlassen die Wohnung und fahren zu Neiman Marcus wo ich eine Personal Shopperin habe, sie kann Ana ja beraten, doch aussuchen soll Ana sich ihre Kleidung schon selber. Dort angekommen werden wir freundlich begrüßt.
Ms. Caroline Acton, die Personal Shopperin, wirft mir mehr Blicke zu als mir lieb. Ich würdige Sie hingegen keines Blickes, denn für mich gibt es nur noch Ana! Ich weiß zwar nicht, was das mit uns ist, aber so ist es nun mal.
Wir gehen in die Abteilung in der sich die Abendkleider befinden. Dass Ana es so gar nicht behagt sehe ich ihr an. Ich versuche Sie aufmuntern, indem ich in ihr Ohr flüstere, dass Sie sich aussuchen kann was und soviel Sie möchte. Geld spielt keine Rolle!
Caroline sucht ihr einige Kleider raus, doch Ana scheint da anderer Meinung zu sein. Sie geht auf einen Kleiderständer zu und nimmt ein Graublaues Boden langes Kleid mit Rückenausschnitt der verboten gehört und geht auf die Umkleidekabinen zu, um es an zu probieren. Als sie wieder raus kommt verschlägt es mir die Sprache und mein Mund ist Staub trocken. Ich könnte noch nicht einmal sabbern, selbst wenn ich es wollte.
"Du bist wunderschön, das Kleid ist Perfekt wie für dich gemacht", stelle ich fest und Ana wird vor Verlegenheit rot, es ist wunderschön sie so zu sehen. Ich ordere noch die passenden Schuhe sowie eine Handtasche. Den Schmuck der dazu passen könnte lasse ich nachher von Taylor beim Juwelier meines vertrauen besorgen. Ana zieht die passenden graublauen Schuhe an und läuft ein paar Schritte, sie ist einfach perfekt.
Wir begeben uns mit dem Outfit zur Kasse, wo ich meine schwarze Amex raus hole. Ich sehe, dass es Ana absolut nicht behagt, doch muss sie sich damit abfinden. Ich würde noch viel mehr für sie ausgeben. So wertvoll ist sie für MICH!
"Möchtest du noch in einen Beautysalon um dich professionell schminken und frisieren zu lassen? Ich zahle keine Widerrede". Ich könnte ja ins Esclava, denn Elena ist heute nicht da.
"Ich würde schon gern, doch möchte ich nicht dass du alles zahlst". Bitte nicht schon wieder?
"Komm", sage ich und führe sie wieder zum Wagen. Ich helfe ihr beim einsteigen, schließe die Tür und steige selber ein. Ich starte den Wagen und fädle mich in den Verkehr ein und begebe mich zum Salon. Im Rückspiegel sehe ich meinen SUV und fühle mich gleich etwas besser, da ich weiß, das wir bewacht werden, auch wenn es unbemerkt ist. Am Salon angekommen parke ich den Wagen. steige aus und öffne Ana die Tür um ihr beim aussteigen zu helfen. Meine Hand greift automatisch ihre und so schlendern wir in den Salon wo wir von Greta begrüßt werden.
"Guten Tag Mr. Grey, das übliche?"
Oh nein nicht das übliche, das vergiss mal ganz schnell, denn so weit sind wir noch nicht.
"Guten Tag Greta, nein Miss Steele wählt selber aus", gebe ich mit einen lächeln auf den Lippen wieder. Greta führt Ana zu einem Behandlungsstuhl und gibt ihr ein Glas Wasser. Ana gibt zu verstehen was und wie sie es gern hätte. Ich muss gestehen, wenn ich es mir so bildlich vorstelle, gefällt sie mir jetzt schon, obwohl sie auch so eine wunderschöne Frau ist.
"Christian", ruft mich eine nur all zu bekannte Stimme, Mist!? Ich dachte sie wäre heute nicht hier?! Hoffentlich plaudert sie nicht über Anne, wenn sie Ana sieht.
"Elena", gebe ich monoton zurück, als sie schon vor mir steht und mich mit küssen auf jeder Wange begrüßt.
"Schön das du hier bist, willst du zu mir um mein Angebot an zunehmen?"
"Nein ich bin nicht wegen dir hier, sondern in Begleitung. Ich habe dir gesagt ich brauche kein Angebot von dir", gebe ich ihr jetzt etwas zynischer zu verstehen. Sie schaut sich um und bleibt bei Ana hängen. Halt jetzt ja deine Klappe sage ich ihr in Gedanken.
"Christian, du hast dir Anne also doch zurückgeholt? Was soll das? Seit wann nimmst du Subs zweimal?" Scheiße hoffentlich hat Ana das jetzt nicht gehört, doch scheint mein Wunsch nicht in Erfüllung zu gehen, denn Ana kommt auf uns zu und stellt sich vor.
"Guten Tag, ich heiße Anastasia und nicht Anne", sagt sie und geht wieder auf den Platz um auf Franco zu warten der ihr die Haare macht.
"Danke Elena! Du kannst einfach nie deine Klappe halten, wenn es angebracht ist. So jetzt weißt du wer sie ist, also nimm den Namen Anne nie wieder in den Mund und schon gar nicht, wenn Ana in der Nähe ist. Vor allem erzähle hier nichts über Subs, denn davon weiß sie noch gar nichts, zumindest wusste sie es bis gerade eben noch nicht". Verdammte Scheiße! Warum musste ich ausgerechnet hier her kommen?
"Es tut mir leid, aber du musst schon zugeben die Ähnlichkeit ist verblüffend oder etwa nicht? Hat sie auch die Qualitäten wie..."
"Elena hör verdammt noch mal auf, das geht dich nichts an. Verstanden?", unterbreche ich sie und Sie nickt und verschwindet. Ist auch besser so. Ich muss mich ablenken und schaue nach meinen Mails, nichts Besonderes dabei. Okay hat sich das auch erledigt.

Unbekannt POV

Am nächsten Morgen bin ich schon sehr früh wach und fahre zu Ihrer Wohnung. Er ist wirklich hier bei ihr geblieben! Er ist nie zu mir gekommen und hat demnach auch nie bei mir Übernachtet! OH, SIR! Warum?
Etwa eineinhalb Stunden später kommen sie Händchenhaltend – Händchenhaltend? Ich schäume vor Wut – aus dem Haus. Sie gehen auf den Audi R8 zu und steigen ein. Ich fahre ebenfalls los und folge ihnen. Selbstverständlich darauf bedacht, dass ich nicht auffalle, was man von Taylor nicht sagen kann. Er folgt ihnen mit seinem schwarzen SUV. Bei Neiman Marcus – er kauft also immer noch hier die Kleidung für seine Sub's ein – halten sie an und gehen rein. Taylor hält auf der gegenüber liegenden Straßenseite und steigt ebenfalls aus. Ich habe Glück und bekomme einen Parkplatz ein wenig weiter vorne. Nachdem ich ausgestiegen bin folge ich ihnen ins innere und sehe, wie sie zu der oberen Etage zu den Abendkleidern hochfahren. Ich warte einen Augenblick und folge ihnen dann. Gerade als ich oben angekommen bin husche ich auch schon direkt in eine ecke, aus der ich eine gute Sicht auf die beiden habe. Taylor sehe ich etwas weiter hinten der ebenfalls seinen Blick auf sie hat.
Ah Ms. Caroline Acton höchstpersönlich bedient sie. Sie zeigt ihr verschiedene Kleider, aber keines davon scheint ihr zu zusagen. Sie geht auf einen Kleiderständer zu und zieht ein grau blaues Kleid hervor. Der Rückenausschnitt zeigt mehr als das er verdeckt. Er wird ihr doch nicht gestatten, das Kleid anzuprobieren?!
Er hat mir nie erlaubt so etwas Freizügiges zu tragen. Ich erinnere mich, dass er einmal gesagt hat, „Ich bin der einzige der die Vorzüge deines Körpers zu sehen bekommt. Hast du das verstanden?" und mit einem ruck, der mich erstarren ließ riss er mir das Kleid vom Körper und befahl mir mich umziehen. Ich war sehr traurig, dass er mein schönes Kleid zerriss, aber er war mein Dom und ich musste ihm gehorchen.
Mein blick ging wieder zu ihnen und ich bemerkte, dass sie ihren Einkauf beendet hatten und bereits an der Kasse standen.
Er hat ihr tatsächlich gestattet, das Kleid zu nehmen!
Nachdem sie Neiman Marcus verlassen haben stiegen sie wieder in den R8 und fuhren los. Ich musste mich ein wenig beeilen, um ihnen folgen zu können. Doch nach ein paar Minuten hielten sie wieder an und wir standen vor dem Esclava. Nanu, was wollte er denn hier? Sie ist doch nicht seine Sub oder doch?
Sie betreten den Salon und ich schleiche mich, unbeobachtet von Taylor der wieder auf der gegenüber liegenden Seite parkt, durch den Hintereingang hinein.
Als ich den Salon betrete, unbemerkt natürlich, höre ich wie Elena „den Meister" gerade begrüßt. Ihr Gespräch ist zwar nicht sehr laut, denn beide halten ihre Stimme gesenkt, doch kann ich von meiner Position alles mitbekommen und es ist kein freundliches Gespräch, denn „der Meister" schnauzt sie an und weist sie zu Recht. Oh, dass sollte er besser nicht tun, denn das kann sie absolut nicht ab. Ihr missfällt es eh, dass er sich mit ihr trifft. Das ist ihrem Ton deutlich anzuhören. Aber es scheint, als wenn seine Worte Wirkung zeigen und sie sich zurückzieht. Ich drücke mich in die kleine Kabine zu meiner linken als Elena an mir vorbeirauscht. Sie muss ja nicht wissen, dass ich hier bin.
Während „der Meister" auf sie wartet nimmt er sein Blackberry und checkt wohlmöglich seine Mails.
Ich beschließe es für jetzt erst einmal gut sein zu lassen, denn mein Magen knurrt und fahre nach Hause um dort eine Kleinigkeit zu essen.


Eine Stunde später ist Ana fertig und wir verlassen den Salon. Sie sieht einfach zauberhaft aus mit den hochgesteckten Haaren und ihrem Make-Up was genau auf ihr Kleid abgestimmt ist.
"Hast du Lust noch mit zu mir zu kommen, wir können vorher natürlich noch etwas Essen gehen", frage ich sie. Habe ich sie gerade wirklich gefragt, ob sie mit zu mir kommen möchte? Ich schmeiße wirklich alles über Bord und weiche von meinem bisherigen Standardvorgehen komplett ab.
"Gern würde ich mir deine Wohnung ansehen und dir Gesellschaft leisten. Essen klinkt gut! Ich wusste gar nicht, das Shoppen so hungrig machen kann?"
"Ich auch nicht! Komm ich kenne hier ein Lokal direkt um die ecke", es ist ein stinknormales Restaurant wo sich jeder ein Essen leisten kann. Da ich weiß, das Ana sich unwohl füllt, wenn ich soviel Geld für sie ausgebe, also gebe ich einfach mal nach. Im Restaurant angekommen, setzen wir uns an einen Tisch an der Fensterfront und warten auf den Kellner der prompt am Tisch steht. Ich ordere Wasser und Weißwein, denn er passt zum Essen egal was wir bestellen. Ich bestelle mir ein Steak Medium mit Salzkartoffeln und grünem Gemüse dazu sauce Hollandaise. Ana nimmt Pasta Ala Vongole. Wir unterhalten uns ein wenig bis sie mir die Frage stellt, die ich hoffte so schnell nicht beantworten zu müssen. Ich muss mir etwas einfallen lassen.
"Wer war diese Frau und warum hat sie mich mit Anne verwechselt? Wer ist diese Anne und was ist eine Sub?"
"Die Frau war Elena Lincoln, die Besitzerin des Salons und eine Freundin der Familie. Ich weiß nicht, warum sie dich mit Anne verwechselt hat. Anne war mal eine Angestellte in meiner Firma", gebe ich zur Antwort doch lasse ich die Sub frage offen. Denn was soll ich ihr denn sagen, das ich Frauen als Sexsklavinnen halte und sie machen sollen was ich will, sie mit Gerten, Peitschen und anderen Gegenständen schlage?
Gerade wollte sie etwas sagen, doch verstummt sie als unser Essen serviert wird, worüber ich ziemlich glücklich bin. Wir erzählen uns einige Dinge über uns, was ich so vorher auch noch nie gemacht habe. Es ist ein schönes Gefühl so die Person die man mag besser kennen zu lernen.

<< Scheiße Grey hast du gerade gesagt die Person die man Mag? Was ist los mit dir, wir wollen sie ficken und keine Gefühlsduselei. Also lass die Schnulzige scheiße und hol sie endlich >> keift mein kleiner sadistischer Teufel schon wieder! Oh man der hat nerven!

Nach dem essen, bezahle ich die Rechnung woraufhin wir das Restaurant verlassen und in den R8 steigen, 20 Minuten später stehen wir im Aufzug auf dem Weg nach oben in meine "Wohnung" wie Ana es nannte. Der Aufzug kommt mit dem üblichen Ping an und öffnet sich. Ich nehme wieder ihre Hand und führe sie durch den Vorraum in den Wohnbereich.
"WOW hier wohnst du? Ich wusste ja das du Geld hast und nicht gerade in einer 2 Zimmer Wohnung hausen würdest, doch das hier", sie macht eine Geste die den ganzen Raum umfasst." Ist mehr als ich erwartet habe", spricht sie ihren Satz zu ende. Sie ist total geplättet als sie aus dem Fenster schaut.
"Hier hat man eine tolle Aussicht. Ist bestimmt schön Seattle bei Nacht zu sehen oder?"
"Ja das ist es, wenn du möchtest kannst du es dir ja auch mal ansehen? Ich habe nichts dagegen".
Wo kommt das denn schon wieder her? Ich sollte wirklich mal nachdenken, bevor ich die klappe aufreiße.
"Das wäre schön, wenn ich es mal sehen könnte".
"Es tut mir leid Ana ich müsste noch etwas Arbeiten, doch wenn du möchtest zeige ich dir vorher die Wohnung?"
"Gern, wenn es deine Zeit noch erlaubt. Ich möchte dich schließlich von nichts abhalten". Das tust du nicht Baby, denn ich bin glücklich dich hier zu haben.
Ich reiche ihr meine Hand und ziehe sie zu mir um sie zu küssen. Ich brauche sie jetzt einfach. Nach dem Kuss führe ich sie als erstes in das Fernsehzimmer, danach zeige ich ihr mein Schlafzimmer und die Gästezimmer, wobei ich das Spielzimmer ignoriere, denn an diesem Punkt sind wir noch lange nicht. Wieder unten angekommen, zeige ich ihr den Überwachungsraum das Spielzimmer mit meinem Billardtisch und zu guter Letzt die Bibliothek. Als ich die Tür öffne werden Anas Augen immer größer. Sie geht weiter in den Raum rein, auf ein Regal zu und lässt ihre Hand über die Bücher gleiten.
"WOW ich hätte nicht gedacht, das du so viele Bücher hast, geschweige denn überhaupt eine Bibliothek. Ich liebe Bücher, deshalb habe ich Englische Literatur studiert. Thomas Hardy hat mich dazu inspiriert. Mein Traum war es immer in einem Verlag zu arbeiten, weshalb ich mich auch bei Verlagen beworben hatte, dass es tatsächlich klappen würde hätte ich nicht gedacht. Ich habe dir ja schon etwas von meinem Vorstellungsgespräch erzählt und das dieser Cheflektor wirklich ein komischer Vogel ist. Er wollte mehr darüber wissen wer meine Lieblings Autoren und Schriftsteller sind, als mich über meine Bewerbung im Verlag im Wesentlichen zu fragen. Doch bin ich schon sehr auf meinen ersten Tag am Montag gespannt", stimmt sie fängt ja am Montag bei SIP an! Ich muss mir noch mal die Personalakten ansehen, um mehr über diesen Jack Hyde zu erfahren.
"Möchtest du hier bleiben und lesen während ich etwas arbeite? Du kannst immer zu mir kommen, wenn du etwas möchtest, das Arbeitszimmer ist nebenan ich lasse die Tür angelehnt".
"Ja ich würde mir gern ein Buch nehmen und lesen bis du fertig bist", grinst sie. Ich küsse sie noch einmal und gehe in mein Arbeitszimmer und lasse wie versprochen die Tür angelehnt. Gerade setze ich mich in meinen Stuhl als mein Handy klingelt. Ich schaue auf das Display.
"Welch? Habt ihr Leila gefunden?"
"Mr. Grey noch immer keine Spur von Miss Williams".
"Verdammt findet sie, das kann doch nicht so schwer sein hier eine psychisch Kranke Frau ausfindig zu machen. Ich will, das sie so schnell wie möglich gefunden wird, denn das was sie hier in meiner Wohnung getan hat darf nicht noch einmal passieren"!
"Wir arbeiten auf Hochtouren Sir, doch haben wir keinen einzigen Anhaltspunkt wo wir ansetzen können. Wir wissen nur, dass sie durch den Ausgang des Krankenhauses abgehauen ist, doch verliert sich ihre Spur 3 Blocks entfernt wieder".
"Was sagt ihr Mann? Der muss doch etwas wissen verdammt noch mal!"
"Sie hat ihn vor 4 Wochen für einen anderen Mann verlassen der vor wenigen Tagen bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, mehr wissen wir noch nicht doch bleiben wir dran Sir".
"Findet sie verdammt noch mal", belle ich ins Telefon und lege auf, kann doch wohl nicht wahr sein, dass sie wie vom Erdbeben verschluckt ist. Scheiße! Ana! Hoffentlich hat sie jetzt nichts von diesem Gespräch mit bekommen? Ich schaue zur Tür doch ist es ruhig, sie scheint zu tief versunken ins Buch zu sein. Hoffentlich?!
Als es an meiner Bürotür klopft, schau ich auf und sehe Ana dort stehen.
"Ich wollte fragen, ob wir etwas essen könnten? Ich habe ein wenig Hunger". Ich schaue auf die Uhr, da fällt mir auf, dass ich mehrere Stunden hier verbracht habe. Oh man bin ich ein schlechter Gastgeber, vergesse sogar, wenn ich einen Gast bei mir habe.
"Sicher ich kann uns etwas bestellen, denn Gail hat die Wochenenden frei und da ist sie Freitags schon zeitig außer Haus", gebe ich als antwort.
"Ich könnte uns eine Kleinigkeit machen, wenn du nichts dagegen hast?"
"Bist du sicher?" Frage ich vorsichtig nach, was sie mit einem Nicken bestätigt. Ich zeige ihr wo sie alles finden kann und sogleich macht sie sich an die Arbeit.
"Christian kommst du, das essen ist fertig", ruft sie. Ich mache mich auf den Weg in die Küche, wo es herrlich duftet. Sie stellt einen Teller vor mich hin auf dem in Silberfolie gegarter Kräuterlachs mit Babykartoffeln und Pariser Möhrengemüse liegt. Es sieht fantastisch aus, sie setzt sich neben mich nachdem sie uns etwas Wein eingeschenkt hat. Wir fangen zu essen an. Es schmeckt so gut, dass ich wohlig aufstöhnen muss. Ich lobe Ana für ihre Kochkünste was sie wieder erröten lässt. Nach dem essen, machen wir uns für die Gala fertig. Ich sage Ana, dass sie gern eines der Gästezimmer benutzen kann, um sich frisch zu machen. Sie bedankt sich und gibt mir einen Kuss, bevor sie sich auf den Weg nach oben macht. Ich gehe in mein Schlafzimmer und weiter ins angrenzende Bad um zu Duschen und anschließend zu Rasieren. 20 Minuten später treffen wir uns wieder im Wohnbereich, wo es mir vom Anblick Anas wieder einmal die Spucke und die Stimme weg bleibt. Jetzt wo sie komplett fertig angezogen, frisiert und geschminkt ist sieht sie einfach atemberaubend aus.
"Du bist Atemberaubend schön Ana", sage ich und Küsse sie zur Bestätigung. Ich habe vorher nie so oft eine Frau einfach so geküsst, doch bei Ana ist es wie ein Magnet was mich magisch anzieht und es gefällt mir.
"Wollen wir los?" Frage ich, obwohl ich mir auch vorstellen könnte mit ihr hier zu bleiben.
" Ja ich bin bereit, wenn du es bist" gibt sie mir schmunzelnd zu verstehen. Ich nehme sie bei der Hand und führe sie zum Aufzug. Wir steigen ein und fahren nach unten in die Tiefgarage wo Taylor schon am SUV wartet und die Tür aufhält um uns einsteigen zu lassen. Erst steigt Ana ein, doch bevor ich einsteigen kann reicht mir Taylor noch die Schmuckschatulle, mit dem passenden Schmuck für Ana. "Danke Taylor", bedanke ich mich, nehme ihm die Schatulle ab und setze mich neben Ana, sie schaut etwas skeptisch auf die Schachtel in meiner Hand, sagt jedoch keinen Ton. Wir fahren los und wenige Minuten später reiche ich Ana die Schatulle, die sie zögerlich öffnet. Sie schaut auf den Inhalt und fängt zu stottern an. "Das wär-wäre nich-nicht nöti-nö-nötig gewesen Christian".
"Doch Ana es passt zu dir deshalb ist es mir eine Freude es dir schenken zu dürfen". Ich nehme ihr die Schachtel wieder aus der Hand um ihr den Schmuck an zulegen. Er passt wirklich wunderbar zu ihr und betont zudem noch ihre so wunderschönen strahlenden Augen. Keine 20 Minuten später hält Taylor vor der Halle in dem die Gala der Handelskammer statt findet und natürlich wie soll es anders sein bei solch einem Event, ist die Presse anwesend die versucht von den großen und mächtigen des Staates Fotos oder Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen. Taylor hält uns die Tür des Wagens auf, ich ergreife Anas Hand und führe sie über den Roten Teppich entlang zum Eingang. Natürlich werden einige Bilder von uns gemacht. Die Paparazzo sind ganz erstaunt mich in Begleitung zu sehen, was sie mich mit fragen bombardieren. "Mr. Grey wer ist die unbekannte Schönheit neben ihnen?" "Ist das ihre Freundin?" "Mr. Grey darf ich sie und die unbekannte Schönheit ablichten?" Fragen über fragen, Blitzlichtgewitter wo man nur hinschaut. Wir lassen uns ein paar Mal ablichten doch bleiben die Fragen unbeantwortet. Ich führe Ana weiter in die Halle, die Festlich geschmückt ist, uns kommen ein paar CEO's entgegen und begrüßen uns freundlich, einigen stelle ich Ana vor andere wiederum nicht. Ich halte nach unserem Tisch Ausschau und finde ihn recht schnell. Immer noch mit Ana Hand in Hand führe ich sie zu unserem Tisch, wo ich ihr den Stuhl vor ziehe damit sie sich setzen kann. Ich setze mich neben sie und stelle sie den anderen am Tisch vor. Ich werde von John Edwards CEO einer Großen Automobilindustrie in ein Gespräch verwickelt, auch Ana scheint sich wohl zu fühlen, sie unterhält sich mit Mrs. Edwards. Die Gespräche am Tisch gehen hin und her, bis der Redner am Pult verkündet, dass jetzt das Menü gereicht wird. Wie aufs Stichwort treten Kellner mit Tellern bewaffnet an uns heran und stellen Sie vor uns ab. Das Essen vergeht mit weiteren Gesprächen oder irgendwelchen Reden. Es wird um Spenden gebeten, wo ich gleich bei der Sache bin. Ana ist wieder einmal unwohl als es heißt wir bitten um eine spende doch werde ich ihr unbemerkt Geld zustecken was sie in die Spendenschale werfen kann.
"Du bekommst es zurück", flüstert sie mir zu, sodass nur ich es hören kann.
"Ich möchte es nicht zurück haben, bitte nimm es so an", sage ich. Auch wenn ich es ihr ansehe, wie unbehaglich es ihr doch ist gibt sie klein bei und nickt mir mit einem Lächeln im Gesicht zu. Nach dem Essen werden ein paar Preise verlost, doch gibt es nichts was mich anspricht. Endlich wird die Tanzfläche frei gegeben, was ich als Stichwort nehme um mit Ana zu tanzen. Wir genießen einfach das UNS und den Abend. Weit nach Mitternacht machen wir uns auf den Heimweg. Ich bringe Ana nach Hause, doch würde es mir gefallen, wenn ich die Nacht und am besten das ganze Wochenende bei und mit ihr verbringen könnte?
"Darf ich bei dir bleiben?" Frage ich sie dann doch etwas vorsichtig, doch scheint meine Sorge unbegründet zu sein.
"Ich Bitte darum", sagt Ana. Ich freue mich wie ein Schneekönig darüber. Ich gebe Taylor die Anweisung, dass er uns zu Ana fährt, was er mit einem "Ja wohl Sir" beantwortet und den Weg dorthin einschlägt. Wir kommen wenig später bei ihrer Wohnung an. Ich steige aus und helfe ihr. Hand in Hand gehen wir in ihre Wohnung, wo wir noch einen absacker trinken und ins Bett gehen.


Sie die Sub,Er der DomGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt