Kapitel 37 teil 2

211 8 0
                                        

Kapitel 37
Teil 2

Als ich aus dem Badezimmer komme fröstle ich. Verwundert darüber, dass es so kühl hier drinnen ist gehe ich Richtung Fensterfront und sehe, dass die Fenstertüre geöffnet ist. Nanu! Ich bin mir sicher, dass ich diese nicht geöffnet habe! So langsam fühle ich mich hier unwohl! Seltsame Dinge passieren!
Ich schüttle den Kopf sehe mich, aber trotzdem kurz um. Nichts! Gar nichts!
Eine knappe Stunde später bin ich fertig gestylt in diesen Traum von einem Kleid aus Silbernen Stoff und den dazu gehörigen Dessous darunter die verboten gehören. Die Corsage ist passend zum Kleid doch schon sehr gewagt, das Höschen ist im Gegenzug dazu ein Stück Stoff, das mehr blitzen lässt als es verdeckt.
Da ich nun fertig bin trete ich aus meinem Zimmer und vergewissere mich im Spiegel, das alles perfekt ist. Meine Haare liegen trotz des Schlafens genauso wie Franco sie mir frisiert hat. In weichen glatten Wellen über meiner Schulter drapiert.
Da die Schuhe - es sind Graue Louboutins - für meinen Geschmack wieder einen Mörder Absatz haben, doch etwas zu hoch sind, schwanke ich erst einmal ein wenig. Schnell gewöhne ich mich daran und nehme noch die passende Handtasche. Und nun kann es losgehen. Mit einem letzten Blick ins Zimmer verlasse ich dieses.

<<Ich vermute Christian scheint auf hohe Schuhe zu stehen >>

Es gelingt mir grazil die Treppe nach unten zu gehen, wo Christian schon in einem schwarzen Smoking steht und aus dem Fenster blickt. Er scheint zu spüren, dass ich anwesend bin, denn er dreht sich um und bleibt wie angewurzelt stehen. Habe ich mich für das falsche Kleid entschieden oder warum sagt er nichts? Ich sehe in seinem Blick zwar Bewunderung, aber er bleibt noch immer still. Was dazu führt, das ich mich komplett unwohl fühle. Meine Zweifel, ob ich wirklich das richtige angezogen habe oder es doch das falsche für diesen Anlass ist lässt mich wieder in Selbstzweifel verfallen. Gefalle ich ihm etwa nicht?
Ich gehe weiter die Stufen nach unten. Als ich die letzte Stufe erreiche kommt Christian der sich aus seiner Starre gelöst hat auf mich zu und reicht mir die Hand. Ich ergreife sie und liege schon in seinen Armen ehe ich darüber nachdenken kann was noch kommt.
„Du siehst wunderschön aus und wirst die schönste und hübscheste Frau auf der Veranstaltung sein", flüstert er mir ins Ohr. Ich laufe daraufhin wieder rot an, da ich noch immer nicht mit Komplimenten klar komme.
Christian löst sich plötzlich ohne jeglichen Grund von mir und geht Richtung Küchentheke, wo er etwas wegnimmt. Er kommt zurück und reicht mir einen kleinen Beutel aus Samt. Ich frage mich, was das wohl sein soll?
„Mach ihn auf", fordert er mich auf.
Ich komme seiner Aufforderung nach sehe ihn, aber dabei fragend an. Als ich den Beutel öffne kommt eine silberne Maske - die perfekt zu dem von mir gewählten Kleid passt - zum Vorschein. Noch immer sehe ich Christian fragend an, denn ich verstehe nicht was ich damit anfangen soll? Möchte er, dass ich die Maske trage, damit ich mich darunter verstecke, weil er mich für hässlich hält? Warum zur Hölle gibt er mir die?
„Die Veranstaltung ist ein Maskenball. Jeder wird eine Maske tragen so ist es geheimnisvoller, wenn man nicht auf Anhieb erkannt wird oder das man weiß wer die Person hinter der Maske ist", beantwortet er meine unausgesprochene Frage, so als würde er meine Gedanken lesen können. Wie er das wohl macht?
Er nimmt mich wieder an die Hand. Es ist ein wunderbares Gefühl! Er führt mich zum Aufzug und wir fahren in die Tiefgarage hinunter. Wir steigen in den bereitstehenden SUV und fahren los. Die Fahrt verläuft schweigend, was ein unangenehmes Gefühl in mir aufkommen lässt. Ich durchbreche das Schweigen, indem ich Christian frage, was uns denn bei dieser Veranstaltung erwartet?
„Es werden mehr als 300 Gäste anwesend sein. Meine Eltern, sowie Mia meine kleine Schwester und wahrscheinlich auch die Hälfte der Gäste werden erstaunt und Überrascht sein, das ich mit einer Frau an meiner Seite erscheine".
Wie jetzt? Erstaunt und Überrascht? Hat er denn noch nie zuvor eine Frau dorthin mitgenommen? Unglaublich? Erschrocken und wie ich hoffe ungläubig schaue ich ihn an!
„Wie meinst du das?"
„Wie ich das meine? Es ist so! Ich war noch nie mit einer Frau an meiner Seite auf einer öffentlichen Veranstaltung die ich bisher immer besucht oder zu der ich eingeladen worden bin."
Wie ist das Möglich, das kann nicht sein?
Er ist der begehrteste Junggeselle von Seattle. Sieht umwerfend aus hat alles was man sich an einem Mann nur wünschen kann. Und da sagt er so etwas? Ich kann einfach nicht glauben, dass er noch nie mit einer Frau an seiner Seite auf einer öffentlichen Veranstaltung war? Erst gestern hat er mir doch gesagt, dass diese Leila eine Ex-Freundin von ihm sei. Hat er sie denn nie mitgenommen? Was war das denn bitte für eine Beziehung? Wieder Fragen über Fragen, doch keine Antworten.
„Noch nie? Auch nicht mit Leila?"
„Nein! Noch nie! Wieder eine Premiere Ms. Steele. Obwohl eigentlich nicht, da wir ja am vergangenen Samstag schon gemeinsam bei einer Gala waren."
Und zack da ist es wieder entweder weicht er meinen Fragen aus oder er beantwortet nur einen teil davon. Was soll das denn, wie soll ich ihm dann vertrauen, wenn er sich mir nicht öffnet?
Die ganze zeit über, während der Fahrt hält er meine Hand und fährt mit seinem Daumen über meine Fingerknöchel. Diese Berührung wirkt auf mich beruhigend und sogleich sehr erregend. Was sich in meinem Unterleib bemerkbar macht! Meine Muskeln die ich nur spüre, wenn er in meiner nähe ist ziehen sich köstlich zusammen. Die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen ist nicht von der Hand zuweisen.

Sie die Sub,Er der DomGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt