Ohne Titel Teil31

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Kapitel 30
ANA POV
Dienstag, 07. Juni 2011
Die Aufzugtüren schließen sich.
Diskret legt er seine Hände auf meine Hinterbacken und ich unterdrücke einen kleinen überraschten Aufschrei! Er steht hinter mir.
Christian schlingt seinen freien Arm um meine Taille, während seine Finger auf Wanderschaft gehen.
Oh Gott! Hier drin? Jetzt?
Der Aufzug gleitet abwärts.
Ich bin viel zu sehr damit beschäftigt mich auf Christian's Finger zu konzentrieren. Diese kreisenden Bewegungen...
Ich muss ein Stöhnen unterdrücken, als seine Finger ihr Ziel gefunden haben.
„Allzeit bereit", raunt er und schiebt einen weiteren Finger in mich hinein.
Ich winde mich und schnappe nach Luft. Wie kann er so etwas tun?
„Halt still", warnt er dicht neben meinem Ohr.
Ich bin erhitzt, voller Sehnsucht und Begierde.
Christians Finger gleitet erneut in mich hinein und wieder heraus. Mein Atem... Oh Gott, wie peinlich. Am liebsten würde ich ihm sagen, dass er aufhören soll...und weitermachen...und aufhören. Ich lasse mich gegen ihn sinken. Er schlingt den Arm fester um mich, so dass ich seine Erektion an meiner Hüfte spüren kann.
...wie lange dauert diese Tortur denn noch... rein... raus... rein... raus
Kaum merklich beginne ich damit mich an seinem beharrlichen Finger zu reiben. Wieso muss er sich ausgerechnet diesen Ort aussuchen, um mich endlich anzufassen? Hier! Und jetzt!
Und mich dazu bringen, dass ich mich hemmungslos fühle!
„Still!", ermahnt er mich leise.

In diesem Moment schiebt er den dritten Finger in mich hinein.
Oh Scheiße, stöhne ich.
O Christian, was machst du nur mit mir? Ich lasse meinen Kopf gegen seine Brust sinken, schließe die Augen und gebe mich seinen gnadenlosen Fingern hin.
„Nicht kommen", sagt er. „Erst später".
Er legt seine freie Hand auf meinen Bauch und drückt ganz leicht zu, während er seine süße Qual fortsetzt. Das Gefühl ist unglaublich.
Abrupt dreht er mich zu sich um und dringt in mich ein.
Wir ficken. Ficken hart. An der Aufzugwand. Er vergräbt sich in ihr. Immer wieder und immer wieder. Kostet er mich voll aus! Er ballt seine Fäuste in meinen Haaren, er hält mich fest. Hält mich an meinem Arsch. Meine Beine um seine Taille geschlungen, ich kann mich nicht bewegen, ich werde von ihm festgehalten. Umschlungen wie Seide. Meine Hände zerren an seinem Haar. Oh ja! Ich bin zu Hause, er ist zu Hause. Hier will ich sein...ihn in mir!
Er.Gehört.Mir! Meine Muskeln spannen sich an, als ich komme, umklammere ihn, mein Kopf ist nach hinten geneigt.
„Komm für mich!", fordert er mich auf. Ich schreie auf, als ich in tausend Teile zerberste und er folgt mir...
„Oh Anne"...

Stöhnend vor Erlösung schrecke ich aus dem Schlaf.

<< Verdammt was war das denn? >>

Seit wann sind Sexträume so Real. Halt das war nicht ich in dem Aufzug! Christian! Er hat Anne gestöhnt als er kam. Wer ist nur diese Frau und warum Träume ich von ihr? Und vor allem, warum Träume ich von Ihr und Christian, wie sie ficken? Was hat sie nur mit mir zu tun, das ich des Öfteren mit ihr verwechselt werde oder von ihr Träume?
Ich hoffe mein Unterbewusstsein will mir nicht gerade mit diesem Traum mitteilen, das er diese Anne liebt oder geliebt hat?! Ich hoffe, dass er sich nicht nur mit mir abgibt, weil diese Frau ihm nicht zur Verfügung steht?! Ich weiß nicht, was ich denken soll? Ich kann es einfach nicht begreifen. Ich habe keine Antworten auf meine Fragen, die sich in meinem Kopf sammeln.
Um einen freien Kopf zu bekommen stehe ich auf, um mich für meinen zweiten Arbeitstag fertig zu machen.

Als ich eine Stunde später im Büro angekommen bin fahre ich meinen PC hoch und sehe im Posteingang eine Mail von Christian.
Ich öffne sie um zu schauen was er denn von mir wollen könnte? Nachdem ich die Mail gelesen habe bin ich enttäuscht und traurig! Hinzu kommen noch Zweifel, denn ich glaube nicht so recht daran, dass er sooo plötzlich auf Geschäftsreise musste! Oder ist er zu ihr geflogen?

<< Jetzt reiß dich aber mal zusammen Ana! >> schalt mich mein Unterbewusstsein und auch meine innere Göttin zieht ein aufbrausendes Gesicht.

Ich schüttle mit meinem Kopf, um diese beiden Grazien aus dem Kopf zu bekommen und wende mich meiner Arbeit zu. Jack hat mir wieder Manuskripte auf den Tisch gelegt, ebenso ein paar Briefe die ich ins reine tippen und an die Autoren verschicken soll.
Gegen 12 Uhr, endlich ist Mittagspause, holt mich Claire ab und gemeinsam gehen wir zum Delhi um etwas zu essen.
Gerade komme ich von der Mittagspause und setze mich zurück an meinen Schreibtisch, um mit meiner Arbeit fortzufahren, als Jack aus seinem Büro kommt und um mich Drumherum schleicht. Er versucht mich über Persönliche private dinge auszuhorchen und dabei ist er so Aufdringlich, das ich Abstand zwischen uns bringe.
Als es endlich 17.45 Uhr ist bin ich verdammt froh hier weg zu kommen, denn Jack geht mir heute gewaltig auf die Nerven. Tja und was Christian angeht, von ihm habe ich eine kurze Mitteilung erhalten, dass er gut angekommen ist und Morgen wieder zuhause sein wird. Nach seinem Meeting mit Bob wird er zurück fliegen.
Gerade als ich den Verlag verlasse, um auf den Parkplatz zu gelangen auf dem ich meine Wanda abgestellt habe, höre ich, wie jemand meinen Namen ruft.
„Miss Steele", ertönt es wieder. Ich bleibe stehen und schaue mich um, da steht plötzlich eine blasse brünette mit bernsteinfarbenen Augen die einen leeren traurigen Blick haben vor mir.
„Miss Anastasia Steele?", ich schaue sie mir genau an und stelle erstaunt und doch verwirrt fest, dass es zwischen uns eine leichte Ähnlichkeit gibt. Wie geht das denn?
„Ja ich bin Anastasia Steele. Kennen wir uns? Ich kann mich nicht daran erinnern und wer sind sie? Bitte?", frage ich sie. Was soll das? Weshalb fängt sie mich ab und was will sie von mir?
„Wer ich bin? Niemand", ehe ich reagieren kann ist die Frau schon wieder verschwunden! Wer war das und was wollte sie von mir?
Mit verwirrten Gedanken mache ich mich wieder auf den Weg, um endlich nach Hause zu fahren. Während der Fahrt frage ich mich, ob die Frau Anne war? Sollte ich Christian von ihr erzählen? Doch wiederum, was sollte es ihn schon kümmern? Entschlossen verwerfe ich den Gedanken ganz schnell wieder!
Endlich bin ich zuhause angekommen und schmeiße meine Sachen in die Ecke. Ich setze mich auf unser Sofa, um meine Recherche von gestern über "Sub und BDSM" weiterzuführen. Gestern Abend, bevor ich mich mit Christian getroffen hatte, hatte ich schon damit begonnen.

<< Oh. Mein. Gott! >>

Was ich hier zu lesen oder beschrieben bekomme, lässt mich nur noch erschaudern! Was zum Henker hat diese Ganze Sache mit Christian zu tun?
Er muss etwas damit zu tun haben, denn diese Frau aus dem Sklavinensalon, diese Elena Lincoln hat es doch erwähnt! Mir schwirrt der Kopf! Ich brauche jetzt erst einmal ein Glas Wein, um wieder klar denken zu können. Ich gehe in die Küche um mir einen Weißwein ein zu schenken, da ich gerade einmal hier bin beschließe ich auch gleich eine Kleinigkeit zu essen zu machen.
Nachdem ich mich ein wenig gestärkt habe und ein Glas Alkohol intus, schaue ich noch etwas im Internet was es zu diesem Verstörendem Thema noch gibt! Je mehr Berichte ich darüber lese, desto abstruser und ekliger finde ich die ganze Sache! Ich beschließe es für heute dabei zu belassen und begebe mich zu Bett. Bevor ich zu Bett gehe nehme ich noch einmal eine Dusche, um mir den Ekel abzuwaschen und ziehe dann mein Schlafshirt an. Sobald ich die Augen schließe sind da wieder diese Stahlgrauen Augen die mich traurig anblicken und somit ist an schlaf nicht zu denken!

<< Oh Nein! Das kommt jetzt gar nicht in Frage! Du wirst ihm jetzt nicht noch schreiben und dich nach seinem Wohlbefinden Erkundigen! Lass ihn ruhig etwas schmoren, er muss lernen, dass sein Verhalten von gestern absolut Inakzeptabel war! Bleib HART Ana, du schaffst das! >> mault mich mein Unterbewusstsein an, doch hat es recht?

<< Oh bitte, bitte! Wir wollen ihn doch nicht verlieren! Er hat uns gestern doch soviel Freude bereitet! Auch wenn er sich nachher wie ein Vollidiot aufgeführt hat! >> gibt meine innere Göttin von sich und rekelt sich wollüstig mit ihrem Unterleib hin und her reibend auf dem riesigem Bett.

Was soll ich tun, soll ich ihm schreiben? Ihn fragen, wie es ihm geht und was er macht? Doch komme ich nicht mehr dazu, noch während ich mit mir ringe fallen mir die Augen zu, so anstrengend war es darüber nach zu denken.
Unbekannt POV

Pünktlich um 17 Uhr betrete ich das Haus indem Anastasia wohnt. Ich gehe in die zweite Etage in der sich die Wohnung von Kate und Ihr befindet. Wie Mary mir gesagt hat klingle ich bei der Nachbarin Mrs. Hunnycut. Sie ist eine ältliche Dame und sieht auch sehr schlecht. Das zeigt mir ihre dicke Hornbrille.
„Guten Tag Mrs. Hunnycut. Ich bin die Schwester von Anastasia Steele. Ana hat mich gebeten hier auf Sie zu warten, aber leider hatte sie vergessen mir den Wohnungsschlüssel mitzugeben. Ich habe sie gerade angerufen und sie sagte mir, dass ich Sie, Mrs. Hunnycut, nach dem Ersatzschlüssel fragen soll? Oder sie eben bitten soll mich in die Wohnung zu lassen."
„Oh! Äh! Ja, Ms. Steele. Einen Moment ich hole eben den Schlüssel und lasse sie dann rein."
„Danke Mrs. Hunnycut!"
Die ältliche Dame holt den Schlüssel und öffnet mir dann die Wohnungstür. Ich bedanke mich noch einmal und dann schließe ich wieder die Tür.
Ich gehe hinein und gehe zum Fenster um zu sehen wann Anastasia nach Hause kommt.
Eine gute Stunde später fährt sie mit ihrem alten VW-Käfer vor, kann sie sich denn keinen sicheren Wagen leisten? und parkt vorm Haus. Erlaubt er ihr wirklich damit herumzufahren? Ich habe einen Audi A3 in Rot von ihm bekommen und musste damit fahren.
Als ich mich schon vom Fenster abwenden will sehe ich, dass ein schwarzer SUV ankommt und genau gegenüber parkt. Der Fahrer kommt mir irgendwie bekannt vor? Doch da höre ich schon, wie die Schlüssel ins Schloss gesteckt werden und somit habe ich keine Zeit mir noch weiter Gedanken über den Mann da unten zu machen. Ich gehe eilig in das Zimmer von Kate und verstecke mich in der hintersten Ecke deren Kleiderschrankes.
Hier bleibe ich bis es ganz still in der Wohnung geworden ist.
Ich geh in ihr Schlafzimmer und schaue nach, ob sie auch tief und fest schläft. Dann nehme ich mir das Kleid, dass sie gestern Abend getragen hat und die dazu passenden High Heels einen Mantel finde ich im Schrank von Kate. Gut das Outfit für morgen habe ich zusammen. Nun muss ich noch den Laptop und ihr Handy an mich nehmen.
Ich frage mich jedoch, wie ich auf die Mail antworten soll, falls er ihr eine schickt?! Ich dürfte doch da schon längst im Flieger sitzen und bei vier Stunden zeit unterschied funktioniert das dann doch gar nicht, denn er würde dann doch sehen, dass ich in EST- Time bin!? Das muss ich noch mit Mary besprechen oder mit Jared, der mich ja in ein paar Stunden ablöst. Doch wird das alles ziemlich eng. Mein Handy vibriert und es ist eine SMS von Mary:

Ist alles in Ordnung? Lief es, wie wir es besprochen haben? Melde dich!

Ich antworte ihr:
Ja! Alles wie besprochen gelaufen. Doch wir haben ein Problem. Wie soll ich die Mails beantworten, wenn ich schon unterwegs bin und in EST-Time bin? Das fällt ihm bestimmt auf. Wäre es nicht besser, wenn du dann antwortest oder Jared? Und was wenn er ihr an die E-Mail Adresse von SIP schickt? Können wir darauf zugreifen?
Ihre antwort kommt schnell:
Stimmt! Du hast Recht! Das habe ich nicht bedacht, aber das kann Jared erledigen. Er verschafft den Zugang zur SIP-Adresse und wenn eine Mail kommt, dann schickt er sie an dich weiter und du antwortest und schickst sie an Jared der sie dann wiederum an Christian zurückschickt. Was deinen Flug betrifft am SEA-Tec wartet ein Jet auf dich, der dich nach Savannah bringt und auch wieder zurückfliegt. Nachdem du dann morgen erst im Büro warst, fährst du zurück zur Wohnung und dann nimmst du ein Taxi zum Flughafen. Ich weiß, dass ein Sicherheitsmann vor der Wohnung ist – auch jetzt – und von daher muss es so aussehen, als ob du in die Maschine nach Savannah steigst. Wenn du zurück kommst solltest du ebenfalls so tun, als ob du mit der Maschine aus Savannah angekommen wärst. Danach fährst du wieder in die Wohnung und dann verschwindest du durch die Hintertür in der Waschküche. Die werde ich morgen benutzen um Jared dann abzulösen um auf unser „Dornröschen" aufzupassen. Wir wollen ja nicht, dass sie unseren Plan vereitelt. Also dann bis morgen und guten Flug.

Ich lege mein Handy zur Seite und lege mich dann noch ein wenig in Kate's Bett.



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