Kapitel 32ANA POVDonnerstag, 09.Juni.2011Mit hämmernden Kopfschmerzen werde ich am Morgen wach. Verdammt! Was ist das? Woher kommen denn die Schmerzen? Ich fühle mich als hätte ich ein totales Hangover Wochenende hinter mir! Doch würde ich das nie tun! Es war nicht mehr als ein Glas Weißwein gestern Abend.
Da heute noch immer ein Arbeitstag ist stehe ich auf und mache mich für's Büro fertig. Ich schaue auf die Uhr an der Küchenwand und sehe, dass ich noch etwas Zeit habe. Also stelle ich den Teekessel auf den Herd für eine Tasse English Breakfast Tea und backe den Bagel von gestern auf. Oder doch noch lieber einen Kamillentee zur Beruhigung meines Magens der zu rebellieren beginnt? Nein, dafür ist jetzt keine Zeit mehr, denn so langsam sollte ich mich auf den Weg zum Verlag machen. Ich verlasse meine Wohnung und gehe zu meiner geliebten Wanda. Auf dem Weg zur Arbeit stelle ich fest, dass Wanda heute mächtig am rum Zicken ist, man könnte glatt glauben wir hätten zusammen gefeiert.
Als ich im Büro ankomme treffe ich auf Maisy und Claire die sich unterhalten.
"Morgen Ana, geht es dir wieder besser?", fragen beide gleichzeitig. Ich schaue sie verwirrt an und frage mich, woher sie von meinen Kopfschmerzen wissen? Ich bejahe ihre frage und gehe weiter in mein Büro.
Gerade angekommen werde ich schon von Jack gerufen.
"Ana? Kommen sie sofort in mein Büro", schreit er in einem harschen Ton. Warum, was habe ich denn getan? Trotz seines merkwürdigen Tons den er angeschlagen hat, gehe ich zu ihm.
„Guten Morgen Jack, was kann ich für sie tun?"
"Also zunächst möchte ich wissen, wie es ihnen heute geht Ana? Konnten sie sich gestern auskurieren?"
Ich schaue ihn verwirrt an und nicke, obwohl ich gar nicht weiß was er meint.
Unbekannt POV
Als ich am nächsten Morgen erwache bin ich etwas leicht verwirrt, bevor mir klar wird, wo ich mich befinde. Ich bin in ihrer Wohnung und habe im Bett von Kate geschlafen. Ich stehe auf und schaue erst einmal, ob Anastasia noch schläft. Sie liegt noch immer friedlich schlafend in ihrem Bett. Gut!!!
Ich gehe ins Bad und nehme eine erfrischende Dusche und anschließend ziehe ich etwas von ihr an. Nehme noch ein Frühstück und hoffe, das Jared pünktlich ist, denn der Zeitplan ist schon ziemlich eng. Genau in diesem Moment klingelt es. Ich frage wer da ist und als Jared mir antwortet, drücke ich den Türsummer. Keine zwei Minuten später steht er auch schon im Flur. Wir begrüßen uns und wir besprechen noch mal alles. Ich verabschiede mich mit einem „Bis später, Jared".
Ich fahre dann mit ihrer Klapperkiste, die vermutlich sehr bald das zeitliche segnet zu SIP. Wie mit Mary abgesprochen gehe ich ein wenig wankelmütig und mit leicht gesenktem Kopf zum Aufzug. Die Begrüßung der Frau am Empfang in der Lobby erwidere ich mit einem winken und steige in den Aufzug. Im 12. Stock angekommen gehe ich auf den Empfang zu und biege, wie Mary sagte in Richtung der Toiletten ab und gehe direkt in eine der Kabinen. Um es realistischer klingen zu lassen stecke ich mir den Finger in den Hals und schon wird mir übel und ich muss mich tatsächlich übergeben.
In diesem Moment höre ich, wie die Tür aufgeht und eine Frauenstimme nach mir ruft.
„Ana? Ana bist du hier drin?"
„Ja!", krächze ich.
„Oh Gott Ana, was ist los? Geht es dir nicht gut? Soll ich einen Arzt rufen?"
„Nein! Nein! Wenn das vorüber ist geht es mir besser!", beschwichtige ich sie.
„OH Gott Ana, das hört sich furchtbar an. Du solltest wieder nach Hause gehen und dich heute auskurieren. Ich werde Jack bescheid sagen und einer der Wachleute wird dich zu deinem Auto bringen oder willst du ein Taxi nehmen oder bist du gar mit einem Taxi hergekommen?"
„Nein, ich bin mit Wanda hier."
„Ich werde einem der Wachmänner bescheid sagen, dass er am Empfang auf dich warten soll und dich dann begleitet."
Als ich höre, wie sie die Toilette verlassen hat trete ich aus der Kabine und gehe zum Empfang. Dort wartet schon ein Wachmann. Als wir bei Wanda angekommen sind sehe ich, dass er die Nase leicht rümpft, aber keinen Kommentar abgibt. Hätte er ruhig machen können, denn vermutlich hätte ich ihm noch zugestimmt. So schenke ich ihm ein schmerzverziertes lächeln und steige in Wanda ein. Ich lasse den Motor an und fahre zu Anastasias Wohnung zurück. Dort angekommen sehe ich, wie ein schwarzer SUV auf der gegenüberliegenden Straßenseite einparkt. Ohne ihn zu beachten gehe ich leicht gekrümmt und mit langsamen und vorsichtigen Schritten zum Hauseingang. Nachdem ich eingetreten bin und Jared ein „Ich bin wieder da" zurufe gehe ich in Ana's Zimmer um mich umziehen. Die Haare habe ich auch so, wie Ana sie am Montagabend hatte. Gerade als ich mir die High Heels angezogen habe klingelt es.
Es ist das Taxi was mich zum Flughafen bringen soll. Ich nehme meine Tasche und verabschiede mich von Jared, nachdem ich noch einmal den Inhalt dieser überprüft habe.
Ich gehe die Treppen runter und trete aus dem Hausflur auf die Straße und gehe auf das Taxi zu und steige ein. So den ersten Teil für den heutigen Tag habe ich erledigt.
Jared POV
Heute ist es endlich so weit! Ich darf für Mary eine Anweisung ausführen! Sie sagte es ist ganz einfach. Ich muss nur aufpassen, dass Dornröschen weiterhin ihren wohlverdienten Schönheitsschlaf hält und nicht munter wird. Sie sagte, wenn Sie ihre Aufgabe gut gemacht hat, dürfte es nicht so weit kommen. Auch soll ich darauf achten, wenn irgendwelche E-Mails eingehen, dass ich mich bei SIP einhacke, um diese an SIE weiter zuleiten. Ganz einfach, sollte auch für so einen Trottel wie mich ganz simpel sein, hat Mary gemeint.
Meine Instruktionen habe ich alle schon bekommen, also brauche ich auf nichts weiter zu achten außer auf Dornröschen. Was sie wohl für eine Person ist?
An der ausgemachten Adresse angekommen klingle ich an der Haustür wo Sie mir wenig später die Tür öffnet.
„Guten Morgen", begrüße ich Sie.
„Dir auch einen guten Morgen Jared", erwidert sie. Irgendwie hört es sich so an, als wenn Sie komplett gestresst und mit der Aufgabe überfordert sei.
Auch das Aussehen passt so rein gar nicht zu ihr.
„Jared hat Mary dir gesagt was zu tun ist?"
„Ja ich soll auf Dornröschen acht geben, das sie ja schön tief und fest weiter Schläft und wenn Mails eingehen soll ich sie an dich weiter leiten, damit du sie beantworten kannst. Du schickst sie mir dann wieder zurück und ich leite sie an den Empfänger weiter, dann warte ich hier bis Mary mich ablöst und gehe wieder nach Hause als wäre nichts gewesen."
„Genauso ist der Plan! Halt dich daran! Du weißt wie Mary sein kann, wenn es nicht so ist."
„Ja da kann ich ein Lied von singen!", sage ich zu ihr und verdrehe die Augen.
„Okay! Dornröschen liegt in ihrem Bett, dort drüben im Zimmer und schläft tief und fest", sagt sie und deutet mit dem Finger auf eine Zimmertür. Ich nicke als Zustimmung, dass ich sie verstanden habe.
Sie verabschiedet sich mit einem „Bis später" und fährt ins Büro.
Ich schaue mich als erstes ein wenig in der Wohnung um. Ich muss zugeben Geschmack hat diese Frau ja. Jetzt bin ich natürlich auch auf Dornröschen gespannt, also gehe ich in das Zimmer, wo sie in die Decke eingehüllt tief und fest schläft.
Ich setzte mich auf den Stuhl, so dass ich genau in ihr schlafendes Gesicht sehe und lasse sie auf mich wirken.
Sie ist so wunderhübsch genau mein Beuteschema, da bekomme ich so ganz unsagbar versaute Gedanken. Sie so splitternackt vor mir, meinen Schwanz tief in ihrem Mund versenkt, ihre Zunge meine Spitze umkreisend.
Oh, das macht mich so an, das meine Hand immer langsamer an den Bund meiner Hose wandert diese Öffnet um meine Stein harte Erektion daraus zu befreien.
Genau in diesem Moment höre ich, wie die Wohnungstür aufgeschlossen wird. Mit schnellem Schritt gehe ich ins Bad, was direkt neben dem Zimmer von Dornröschen liegt.
Sie geht mit einem „Ich bin wieder da", in das Zimmer von Dornröschen, während ich hier im Bad versuche runter zu kommen.
Gerade als ich soweit bin, dass ich aus dem Bad heraustreten kann klingelt es. Sie sagt, dass es das bestellte Taxi zum Flughafen ist.
„Denk daran baue keinen Scheiß und halt dich an die Regeln", sagt sie und verschwindet durch die Wohnungstür.
Da ich der Versuchung, Dornröschen im Schlaf zu beobachten nicht widerstehen kann, gehe ich in ihr Zimmer zurück. Setze mich wieder auf den Stuhl und versinke wieder in meine versauten Gedanken, was diese brünette mit mir oder ich mit ihr anstelle. Ich beginne meinen Schwanz zu pumpen und hole mir kräftig einen runter.
Sie saugt an meiner Spitze, knabbert leicht mit den Zähnen daran, saugt daran und nimmt ihn wieder tief auf, so dass ich fast ihre Mandeln im Rachen spüren kann. Nachdem ich lautstark in ihrem heißen Mund gekommen bin, ziehe ich sie hoch, schmeiße sie aufs Bett und stoße hart und tief und ohne auf ihr wimmern zu achten unnachgiebig in sie hinein. Ich spüre wie sich erneut ein Orgasmus anbahnt und stoße fester immer fester zu. Bis ich endlich Erlösung finde.
Noch immer an meinem Schwanz pumpend fällt mir auf, dass ich gar nicht in meinen Gedanken gekommen bin, sondern in der Realität. Mein ganzes Sperma hängt an mir, als hätte ich die letzten 10 Jahre keine Erlösung gefunden. Das verleitet mich dazu, Dornröschen mal genauer ansehen zu wollen. Ich stehe auf und gehe auf sie zu und ziehe die Decke ein wenig von ihr weg, als ich mich an ihrer Kleidung zu schaffen machen will, höre ich jemanden die Wohnung betreten, das kann nur Mary sein. Also tue ich so als wäre nichts gewesen und schaue im SIP Server nach eingegangen Mails und leite sie weiter.
ANA POV"Nun gut, da sie ja ausgeruht scheinen", er wirft mir einen prüfenden Blick zu.
"Können sie ja heute diese vier Manuskripte und diese fünf Briefe, sowie diese drei Abschnitte bearbeiten". Ich muss schlucken und bezweifle, dass ich das alles heute schaffen werde. Er reicht mir die Papiere und ich gehe an meinen Schreibtisch. Dort angekommen sehe ich, dass ich eine Mail von Christian im Postfach habe. Er schreibt, dass er jetzt ein Meeting mit Bob hat und fragt, ob wir heute Abend Essen gehen wollen?
Ich will gerade Antworten, als ich das Datum meines Laptops sehe.
<< Donnerstag, 09. Juni.2011 >>
Moment mal?! Das kann nicht stimmen!? Heute ist Mittwoch, 08. Juni.2011 oder? Ich schaue auf den Terminkalender den ich immer zeitgleich offen habe um die Termine von Jack dort einzutragen. Verdammt! Heute ist wirklich Donnerstag, 09. Juni. 2011. Mir fehlt ein Tag! Ein kompletter Tag! Verdammte Scheiße! Wie konnte das denn passieren? Was ist denn nur passiert? Ich bin am Dienstag nach Hause und habe im Internet recherchiert und ein Glas Wein getrunken mehr nicht. Wie kann ich einen kompletten Tag verpassen? Ich Atme mehrere Male tief ein und aus ehe ich noch zu hyperventilieren beginne! Ich brauche jetzt dringend ein Glas Wasser, weshalb ich mich in die Teeküche begebe. Nachdem ich etwas getrunken habe, gehe ich zurück an meinen Schreibtisch. Gleichzeitig überlege ich, ob ich Christian davon erzählen soll?
Ich beschließe ihm keine Mail zu schicken, denn das mit der gestrigen Verabredung hat sich ja eh erledigt und bisher hat er sich ja nicht erneut gemeldet! Er hat es ja noch nicht einmal für nötig befunden, sich nach meinem Verbleib zu erkundigen.
Um 12 Uhr steht Claire vor meinem Schreibtisch und fragt, ob ich mit zu Mittag komme. Ich schüttle den Kopf – mir ist heute nicht der Sinn nach einem richtigen Mittag – und antworte ihr, dass ich nur eine Kleinigkeit essen werde und weiter arbeite, da ich noch einiges aufholen müsse.
Plötzlich schießt mir der Gedanke ein, warum Maisy, Claire und Jack mich fragten, ob es mir besser geht? Doch wenn ich einen kompletten Tag verpasst habe, woher wissen denn Jack und meine Kollegen das es mir nicht gut ging?
Als ich um 17.45 Uhr Feierabend mache habe ich von Christian noch immer nichts gehört! Also werde ich wohl mit meiner geliebten, aber dennoch zickigen Wanda nach Portland fahren, um zu der Vernissage von José zu gehen. Ich werde aber noch einen zwischen Stopp bei mir Zuhause einlegen, denn umziehen und frisch machen würde ich mich schon gerne noch. Es wäre mir erspart geblieben und ich hätte es nicht tun müssen, wenn ich doch nur heute Morgen schon auf den Kalender gesehen hätte?! Dann wäre mir aufgefallen, dass mir der gesamte Mittwoch entgangen ist! Mir ist aber immer noch schleierhaft, warum und wie das sein kann? Zuhause angekommen, gehe ich schnell Duschen und mich umziehen, jetzt kann es losgehen und ab nach Portland zu José.
Als ich aus der Haustür trete kommt ein dunkelhaariger Mann auf mich zu. Verdammt, was will er, wer ist das?
"Miss Steele?", fragt dieser merkwürdige Typ.
"Ja?"
"Mein Name ist Luke Sawyer, Mr. Grey hat mich beauftragt sie nach Portland zu fahren". Ich bin verwirrt, aber auch gleichzeitig erstaunt und begeistert diese Strecke nicht selber fahren zu müssen und meiner Wanda etwas Ruhe vergönnt ist. Ich bringe nur ein Nicken zu Stande, gehe jedoch auf den Wagen zu, dieser Sawyer folgt mir und hält die Tür des Wagens auf um mich einsteigen zu lassen.
<<Genauso höflich und zuvorkommend wie Taylor >> schießt es mir durch den Kopf.
Sawyer schließt die Tür umrundet den Wagen um auf der Fahrerseite einzusteigen, er startet den Motor und fährt los. Der Verkehr ist noch nicht all zu stark und so kommen wir gut voran.
"Werde ich Mr. Grey in Portland treffen?", frage ich Sawyer, da ich von Christian noch immer nichts gehört habe.
"Darüber habe ich keinerlei Informationen Ma'am!"
Ich nicke und doch fängt mein Puls mächtig zu wummern an. Ich kann also nur hoffen, dass er es pünktlich schafft dort zu sein. Denn ich muss ihm von dem komischen und merkwürdigen Vorfall erzählen, da es mir noch immer ein Rätsel ist, was ich lösen will und muss, es lässt mir keine ruhe. Es ist scheußlich, wenn man sich an nichts erinnern kann, doch muss ich es unbedingt herausfinden.
Ich greife in meine Tasche um mein Blackberry herauszunehmen, aber ich greife ins leere. Ich durchsuche sie und finde nichts. Seltsam! Ich bin mir sicher, dass ich es eingesteckt habe. Ich entleere meine Handtasche neben mir, aber nichts gar nichts. Verwundert bin ich schon darüber, aber daran kann ich jetzt eh nichts ändern. Ich räume meine Sachen wieder ein und beschließe nachher zuhause nach meinem Blackberry zu suchen.
2 Stunden später kommen wir in Portland an und halten vor der Galerie, wo die Vernissage von José stattfinden soll. Sawyer steigt aus um mir die Tür auf zuhalten.
"Ich werde immer in ihrer Nähe sein Ma'am", gibt er mir zu verstehen. Was mich nur verwirrt und fragend schauen lässt. Doch gibt er mir keine ausführliche Antwort und bleibt stumm wie ein Fisch auf dem trockenen, fehlt nur noch das er den Mund auf und zu macht und mit den Kiemen flattert. Ich gehe auf den Eingang zu und betrete die Galerie, wo José mich erblickt und so gleich auf mich zugestürmt kommt.
"Hallo José schön dich zu sehen und herzlichen Glückwunsch zur Vernissage".
"Hallo Ana, auch schön dich zu sehen, danke! Ist das nicht Cool? Ich meine die Leute allen gefallen meine Aufnahmen", strahlt er. Ich muss mich einfach für ihn mit freuen. Er reicht mir ein Glas Wein, was ich erst einmal skeptisch beäuge es dann aber doch annehme. Er zeigt mir seine Fotos und in den nächsten zwei Stunden lerne ich jede menge Leute kennen. Die im näheren Umfeld mit José zu tun haben, da es so viele sind ist es unmöglich sich die ganzen Namen zu merken, also lasse ich es gleich bleiben. Da José sich jetzt mit der Presse unterhält ziehe ich allein weiter und komme in einem Raum in den 7 riesige Portraits hängen.
<< Leck die Ziege, das bin ja ich >> als José zu mir tritt rüge ich ihn dafür diese ungefragt aus zustellen, denn ich weiß nicht was ich davon halten soll? Aber durch gehen lassen kann ich es ihm doch auch nicht ODER?
Von Christian immer noch nichts. Hier ist er auch noch nicht auf gekreuzt! Ich weiß nicht, was ich davon halten oder denken soll? Ich werde schon wieder Stock Sauer und gleichzeitig plagen mich auch Sorgen. Sorgen das ihm etwas zu gestoßen sein könnte?!
Da mir die Lust auf die Ausstellung vergangenen ist und der Weg nach Seattle ein ganzes Stück ist verabschiede ich mich von José und den anderen. Auf dem Weg zum Ausgang halte ich Ausschau nach Sawyer und sehe ihn mit einer Frau reden, die mich zusammen mit José begrüßt hat. Miss Kurzhaar und Roter Lippenstift, fällt mir dazu nur ein. Ich gehe auf die beiden zu und höre noch wie Sawyer zu ihr sagt, „Dann soll er sich melden, wenn er liefern kann". Sie nickt ihm zu und das Gespräch scheint beendet.
"Ich möchte jetzt bitte nach Hause fahren", weise ich ihn an. Er nimmt es mit einem Nicken zur Kenntnis.
"Haben sie etwas von Christian, ich meine Mr. Grey gehört?" Er gibt mir wieder keine Antwort, was mich abrupt zum stehen bringt. Kann er nicht endlich mal den Mund auf machen? Er bemerkt es dreht sich zu mir um, da er wenige Schritte voraus gegangen ist und richtet seinen Blick zu Boden. Was bedeutet das denn jetzt? Dann schaut er mich endlich an und gibt auch etwas von sich.
"Miss Steele ich habe vor kurzer Zeit mit Taylor gesprochen, jedoch nicht mit Mr. Grey ", ich betrachte ihn stumm und warte bis er fortfährt doch er verstummt schon wieder. Das kann doch wohl nicht wahr sein? Ich nicke ihm lediglich zu und gehe weiter Richtung Wagen. Er folgt mir und öffnet die Tür, woraufhin ich einsteige. Er schließt die Tür und steigt ebenfalls ein startet den Motor und fährt los.
Ich schaue aus dem Fenster und hänge meinen Gedanken nach. Ich verstehe Christian nicht?
Also gut Mr. Grey, wenn sie nicht mit mir reden wollen, dann eben ganz wie sie wünschen dieses Spiel können auch zwei Spielen. Ich werde auch schon allein mit den Geschehnissen fertig, dazu brauche ich sie nicht. Dann heißt es eben warten bis Kate wieder da ist, da werde ich dann mit ihr reden und versuchen alles aufzuklären.
<< Oh man es wird echt Zeit, das sie wieder nach Hause kommt! >>
Die Rückfahrt von Portland nach Seattle ist genauso schweigsam wie auch schon die Hinfahrt, weshalb mir für kurze Zeit die Augen zufallen. Ich muss wohl doch tiefer eingeschlafen sein, denn ich werde geweckt als Sawyer in Seattle vor meinem Apartment anhält. Ich bedanke und verabschiede mich von ihm.
"Das gehört zu meinen Aufgaben Ms. Steele", teilt er mir daraufhin mit. Doch bevor ich die Bedeutung dieser Aussage ergründen kann bin ich schon im Haus und auf dem Weg in meine Wohnung. Als ich diese betrete kommt es mir so vor, als wenn jemand hier gewesen wäre? Das ist mir weder heute Morgen noch vorhin als ich zum Duschen und umziehen hier war aufgefallen. Ich schüttle das Gefühl ab und gehe in mein Zimmer um mir meine Schlafsachen zu holen, damit verschwinde ich nochmals ins Bad wasche mich und ziehe mich an. Aus mir unerklärlichen Gründen habe ich das Gefühl nachschauen zu müssen, ob ich die Tür abgeschlossen habe, ein Glück sie ist verschlossen. Ich gehe mit einem beruhigten Gefühl in mein Zimmer lege mich ins Bett und falle in einen tiefen Schlaf.
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Erweckte NeugierUnbekannte POV01. Juni 2010Mittlerweile sind ganze 6 Monate vergangen, seitdem dieser Unfall passierte! Bei dem meine Freundin ums Leben kam. Ich selbst erlitt bei diesem Autounfall schwere Verbrennungen. Die hauptsächlich im Gesicht waren, weshalb ich mich einer aufwendigen Gesichtsoperation unterziehen musste. Ich sehe nicht mehr so aus wie früher. Ich bin eine ganz neue Frau.
Leider waren es nicht nur Verbrennungen die ich davon getragen habe. Nein! Ich leide seitdem an Gedächtnisverlust. Ich bin wohl ziemlich heftig mit dem Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ich durch die Windschutzscheibe aus dem Auto katapultiert. Das hatte zur folge, dass ich mich an nichts mehr erinnere, was vor dem Unfall war. Es ist als wäre alles aus meinem Gedächtnis ausradiert. Das einzige was ich bisher tun konnte war Nachforschungen anzustellen. Dabei kam heraus, wo ich herkomme und das meine Eltern sich haben scheiden lassen, als ich fünfzehn Jahre alt war. Nach der Scheidung blieb ich bei meiner Mutter, es war ihre zweite Ehe. Sie verstarb vor einem Jahr.
Im alter von zehn Jahren, da hat meine Mutter meinen Stiefvater geheiratet, er adoptierte mich und so nahm ich seinen Namen an. Weiterhin erfuhr ich, das ich studiert habe – Englische Literatur – was ich wohl mit sehr gut abgeschlossen habe. Mein Umzug von Portland hatte demnach damit zu tun, dass ich eine Stelle in Seattle bekommen hatte. Um die Kosten, die auf uns zu gekommen wären, zu teilen und um nicht allein zu wohnen, beabsichtigten meine Freundin und ich wohl zusammen zuziehen.
Soweit ich jetzt auch weiß, hat meine Freundin etwas mit – Wirtschaft - und im Nebenfach
- Englische Literatur - studiert. Leider konnte niemand herausfinden, wie wir uns kennen gelernt haben. Auch ihre Eltern, die ich nachdem es mir soweit gut ging besucht habe konnten keine angaben dazu machen. Mir war nicht wohl dabei zu ihnen zugehen, denn ich habe sie, sowie mir berichtet worden ist, vorher noch nie gesehen und kannte sie auch vorher nicht. Als ich jedoch dort ankam, war da schon so ein komisches vertrautes Gefühl. Da dies jedoch absolut unmöglich sein konnte, schenkte ich dem auch keine weitere Beachtung. Ich stellte ihnen so einige fragen, auch was die Beerdigung anging. Auf die ich leider nicht gehen konnte und mich daher nicht von meiner besten Freundin verabschieden konnte. Ich hätte es so gerne getan! Sie erzählten mir alles, was ich wissen wollte. Dies verschaffte mir ein wenig Seelenfrieden. Während ihre Mutter ihre Erinnerungen mit mir teilte verspürte ich wieder diese Vertrautheit. Ich schüttelte es ab und hörte ihr weiter aufmerksam zu.
Heute ist wieder so ein Tag an dem mich so einiges belastet. Mein Weg führt mich zum Friedhof. Dies tue ich einmal die Woche, seit ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Ich unterhalte mich mit meiner Freundin, auch wenn es sich verrückt anhört! Ich weiß das, aber es verschafft mir meinen Frieden!
Wenn ich hierher komme, kommt mir meine Welt nicht mehr so verschwommen und dunkel vor! Es fühlt sich so an, als würde es immer heller werden.
An ihrem Grab angekommen stelle ich den Strauß Blumen in die Vase und knie mich hin.
„Hallo ... ich bin es wieder ... ich hoffe, das es dir gut geht, dort wo du jetzt bist ... mir geht es soweit auch wieder besser! Aber wiederum auch nicht ... ich fühle mich hier so einsam ohne dich ... ich habe niemandem mit dem ich reden kann, außer mit dir natürlich ... aber ... Oh, ... was soll ich nur tun? Ich habe keinerlei Erinnerungen an mein früheres Leben und es ist sehr schwierig ohne diese zu Recht zukommen ...", ich beginne zu schluchzen und kann nicht damit aufhören! Was würde ich darum geben sie wieder bei mir in meinen Armen halten zu können.
Ich kauere mich weiter auf den Boden und heule haltlos. Für anfang Juni ist es ungewöhnlich mild ... es regnet zwar sehr oft, aber es gibt auch sonnige Tage.
Ich weiß nicht wie lange ich hier schon sitze, denn mein Zeitgefühl ist abhanden gekommen. Erst als ich spüre, wie jemand eine Hand auf meine Schulter legt und beruhigend auf mich einredet sehe ich auf und schaue in die Richtung aus der die Stimme kommt.
Ich schaue in eisblaue Augen! Eine Blonde Frau mit eisblauen Augen steht neben mir und redet auf mich ein. Sie ist eine attraktive Frau ... wie alt mag sie wohl sein? So um die Anfang bis Mitte vierzig?
„Na, na meine Liebe ... so schlimm wird es doch nicht sein ...?".
Sie lächelt mich dabei freundlich an, doch dies scheint nur nach außen hin zu sein, denn ihre Augen erreicht es nicht ... irgendwie kommt es mir so bekannt vor, aber woher? Ich schüttle den Kopf – und schüttle nicht bewusst - ein ungutes Gefühl ab. Ich weiß oder glaube, dass sie mir nichts Böses will. Das sagt mir mein Gefühl, auch wenn es eher ein ungutes Vertrautes Gefühl ist. Und doch bin ich auf der Hut, denn sie sieht schon so aus, als ob sie einem etwas Schlechtes will. Einem jedoch nichts tut, solange man sich ihr und den Anweisungen beugt.
„Steh auf Mädchen und komm ich lade dich auf einen Kaffee ein, dabei kannst du mir erzählen, warum du so einen einsamen und verlassenen Eindruck machst", sagt sie und reicht mir die Hand. Ich ergreife sie, um mir von ihr helfen zu lassen. Als ich aufstehe klopfe ich mir den Dreck von meiner Kleidung und nehme meine Handtasche und folge ihr.
Ich stelle mich ihr vor.
„Elena Lincoln", erwidert sie.
Wir betreten das Café, das gegenüber dem Friedhof liegt.
„Setz dich schon einmal", weist sie mich an und gibt unsere Bestellung auf die für jeden Kaffee und ein Stück Torte beinhaltet.
„Heute achten wir mal nicht auf unsere Linie", sagt sie und lächelt, doch wieder erreicht es ihre Augen nicht. Die Farbe ihrer Augen, dieses Blau wirkt jetzt irgendwie heller ... noch eisiger als ohnehin schon.
„Jetzt erzähl mir mal, weshalb du wie ein Häufchen Elend vor einem Grab sitzt", fordert sie mich ziemlich herrisch und zugleich mit sanfter Stimme auf, als sie sich gesetzt hat. Erleichtert darüber, das ich jetzt jemandem zum reden habe, erzähle ich Elena - sie bat mich sie so zu nennen - von dem Autounfall, meinem Gedächtnisverlust und das ich ganz allein in dieser ziemlich großen Stadt bin, da ich hier niemanden kennen würde. Weiter erzähle ich, das ich mindestens einmal pro Woche zum Grab meiner besten Freundin gehe, um ihr mein Herz auszuschütten, auch wenn mir bewusst ist, das sie mich weder hören noch mir antworten geben kann, doch fühle ich mich danach einfach viel besser.
„Ich könnte dir über deine Trauer hinweg helfen", meint sie. Nachdem ich geendet habe und sie mir geduldig zugehört hat. Sie reicht mir ihre Visitenkarte und meinte, dass es sie freuen würde, wenn ich mich bei ihr melden würde.
„Wie würde denn die Hilfe aussehen, die mich von der Trauer erlösen soll?", frage ich.
„Ich würde mich nur ungern hier darüber unterhalten", sagt sie und lächelt, was diesmal sogar ihre jetzt kräftig leuchtenden Augen erreicht.
„Diese zwei Begriffe", - „BDSM" und „SUB" schrieb sie mir auf einen Zettel und reichte ihn mir – „kannst du in aller ruhe recherchieren und wenn du näheres darüber erfahren möchtest, dann ruf mich einfach an", meint sie an mich gewandt.
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Sie die Sub,Er der Dom
FanfictionIst das,was man zu sehne glaubt immer die Wahrheit?Kann auch ein Christian Grey noch überrascht werden?Doch wie passt Ana da mit hinein?Wo ist der Zusammenhang?Kann Christian Ana helfen ein lang gehütetes Geheimnis zu verarbeiten?
